Die Unionsparteien haben sich auf das Personal für die kommende Legislaturperiode geeinigt. Mit Alois Rainer soll einer das Landwirtschaftsministerium übernehmen, der vielen Wählern eher unbekannt sein dürfte. (…) Zur Nominierung von Alois Rainer als neuen Agrar- und Ernährungsminister erklärt Chris Methmann, Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch: “Alois Rainer ist die personifizierte Ambitionslosigkeit des Koalitionsvertrags. Zu gesunder Ernährung, nachhaltiger Landwirtschaft oder besserer Tierhaltung haben Union und SPD keinerlei konkrete Maßnahmen vereinbart. Auf die Inhaltsleere im Koalitionsvertrag passt diese Personalie perfekt.” Demnach habe sich Rainer seit Jahren nicht mehr Ernährungsthemen beschäftigt. “Was ihn für das Ministeramt qualifiziert – außer seiner CSU-Mitgliedschaft und seiner Herkunft aus Niederbayern – bleibt rätselhaft”, so Methmann
Tesla boss claimed electric truck could ‘serve briefly as a boat’ and ‘cross rivers, lakes and even seas’. A Tesla Cybertruck had to be rescued from a river after its owner appeared to believe Elon Musk’s claim that the electric truck could “serve briefly as a boat”. The Tesla boss first made the amphibious claim in 2020, before repeating it in 2022 ahead of the launch of the production version of the Cybertruck. “Cybertruck will be waterproof enough to serve briefly as a boat, so it can cross rivers, lakes and even seas that aren’t too choppy,” he wrote on Twitter. The $100,000 truck comes with a ‘Wade Mode’ that increases the ride height and protects the battery from water, however it is only accessible through the off-road mode – which is not protected by Tesla’s warranty. California Highway Patrol said the Cybertruck was in this mode when it became stranded in the Truckee river. “Cybertruck activated ‘Wade Mode’ and waded a bit too far,” California Highway Patrol wrote in a widely-shared post to Facebook, which included images of the Cybertruck. (…) It is not the first time a Cybertruck has got into difficulties around water, with one TikTok user sharing a video of his vehicle breaking down after going through a car wash.
Vor einer Woche wurde der 21-jährige Lorenz A. von einem Polizisten erschossen. Jetzt haben 10.000 Menschen bei einer Demo in Oldenburg für lückenlose Aufklärung demonstriert – doch viele sind skeptisch, ob es sie geben wird. (…) Die Anteilnahme ist groß in Oldenburg, dieser meist unaufgeregten Universitätsstadt westlich von Bremen – abzulesen ist sie am noch immer anschwellenden Kerzenmeer am Tatort, mehr noch aber an den 10.000 Menschen, die am Freitagabend zu einer Kundegebung auf den Pferdemarkt kommen und für „lückenlose Aufklärung“ demonstrieren. Zumindest im Groben ist aber klar, was in jener Nacht geschehen ist, die Staatsanwaltschaft hat am Freitag einen weiteren Zwischenstand veröffentlicht. Demnach wollte Lorenz A. in eine Disko, kam wegen seiner Jogginghose aber nicht hinein. Der 21-Jährige stritt mit den Türstehern, versprühte Pfefferspray, und drohte ihnen und Gästen, die ihn anschließend verfolgten, mit einem Messer. Als er dann weiter durch die Innenstadt lief und einer Polizeistreife begegnete, hat er sie demnach im Vorbeilaufen ebenfalls mit Pfefferspray attackiert. „Dann schoss ein 27-jähriger Polizeibeamter fünfmal in Richtung des 21-Jährigen“, heißt es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft, „und traf ihn mindestens dreimal von hinten in Oberkörper, Hüfte und Kopf.“ Ein vierter Schuss soll ihn am Oberschenkel gestreift haben. Lorenz A. starb noch in der Nacht im Krankenhaus. Und viele in Oldenburg fragen sich nun: Können diese Schüsse gerechtfertigt gewesen sein? Oder spielte es vielleicht doch eine Rolle, dass Lorenz A. schwarz war? Auf der Kundgebung am Freitagabend sind die meisten überzeugt, dass dieser Einsatz anders abgelaufen wäre, wenn Lorenz A. weiß gewesen wäre. „Vier Schüsse von hinten sind nicht zu rechtfertigen“, sagt Suraj Mailitafi, ein 23-jähriger Student, der mit der Initiative „Gerechtigkeit für Lorenz“ die Demonstration organisiert hat.
siehe auch: Tödliche Schüsse auf schwarzen 21-Jährigen: Kritik an ausgeschalteten Bodycams bei Beamten in Oldenburg Der gewaltsame Tod eines Mannes bei einem Polizeieinsatz in Oldenburg sorgt weiter für viele Fragen. Dass Einsatzkräfte zwar Bodycams trugen, es aber keine Aufnahmen gibt, weckt Unverständnis. Im Fall der tödlichen Polizeischüsse auf den 21-jährigen Lorenz in Oldenburg gibt es Kritik wegen fehlender Aufnahmen von den Bodycams der Einsatzkräfte. „Nach meiner Einschätzung hätte die Kamera in diesem Fall eingeschaltet sein müssen“, sagte der Anwalt von Lorenz’ Mutter, Thomas Feltes, der „HAZ“. Eine laufende Kamera hätte dem Juristen zufolge einen präventiven Effekt haben können. Ein Polizist hatte in der Nacht zu Ostersonntag fünfmal in Richtung des 21-Jährigen in der Oldenburger Fußgängerzone geschossen. Laut Obduktion wurde Lorenz an der Hüfte, am Oberkörper und am Kopf verletzt. Drei Schüsse trafen ihn von hinten, ein vierter Schuss soll ihn am Oberschenkel gestreift haben
sieeh dazu auch: Bayern-Fans rücken gewaltsamen Todesfall während Partie gegen Mainz in den Fokus. Der mutmaßliche Mordfall von Lorenz A. war auch in der Münchner Allianz Arena Thema. Bayern-Ultras entrollten während des Mainz-Spiels Plakate mit einer deutlichen Botschaft. Während die Bayern-Stars in der Allianz Arena um den ersten Matchball zur Meisterschaft kämpften, rückte auf den Tribünen ein ernstes gesellschaftliches Thema in den Mittelpunkt. Die Bayern-Ultras entrollten in der Südkurve Plakate, um auf den gewaltsamen Tod von Lorenz A. aufmerksam zu machen. Mit großen Bannern, die die Aufschriften „Rassistische Mörderbullen ermitteln gegen rassistische Mörderbullen“ und „Gerechtigkeit für Lorenz“ trugen, zeigten die Bayern-Fans ihre Unterstützung für das Opfer und forderten Gerechtigkeit im Fall Lorenz. Der Hintergrund ist der gewaltsame Tod des 21-jährigen schwarzen Mannes Lorenz A., der in der Nacht zu Ostersonntag in der Oldenburger Fußgängerzone von einem Polizisten erschossen wurde. Der junge Mann wurde an Hüfte, Oberkörper und Kopf getroffen, wobei drei Schüsse ihn von hinten trafen. Besonders brisant ist das Fehlen von Bodycam-Aufnahmen, da die Kameras der Beamten nicht eingeschaltet waren. Der 27-jährige Polizist, der die Todesschüsse abgab, wurde mittlerweile vorläufig suspendiert.
Der rechte YouTuber „Weichreite“ berichtet regelmäßig von Demonstrationen. Am Freitag wird er in Oldenburg von Teilnehmern einer Demo angegriffen. Der rechte Streamer und YouTuber „Weichreite“ – bürgerlich Sebastian Weber – der regelmäßig auf seinem Kanal Demonstrationen begleitet, ist bei einer Versammlung in Oldenburg angegriffen worden. In Niedersachsen demonstrierten am Freitag 10.000 Menschen gegen Polizeigewalt. Grund dafür sind die tödlichen Polizeischüsse auf einen 21-Jährigen. (…) Streamer „Weichreite“ saß für die AfD im Kreistag Weber kündigte auf der Plattform X an, live von der Demonstration berichten zu wollen. Weber wird dafür kritisiert, rechtes und rechtsextremes Protestgeschehen eher wohlwollend zu begleiten und den Akteuren eine Plattform zu bieten. Teilweise gibt er sich bei den Demonstrationen als Journalist aus, Kritiker sehen ihn hingegen als Aktivisten. Am Freitagabend veröffentlichte er dann ein Video davon, wie er von Demonstranten angegriffen wurde. Ein Mann in einer orangen Weste forderte den YouTuber auf, die Versammlung zu verlassen und berührte ihn am Arm, worauf er unwirsch „Fass mich nicht an“, rief. Im Video zu sehen ist, wie mehrere Menschen auf ihn zugehen und ihn wegstoßen
Die AfD könnte ihre Bundeszentrale in Berlin-Reinickendorf räumen müssen, wie aus einem Medienbericht hervorgeht. Grund dafür sei die Wahlparty der Partei nach den Bundestagswahlen. Die AfD könnte laut einem Medienbericht ihre Parteizentrale in Berlin-Reinickendorf räumen müssen. Wie die „BILD“-Zeitung berichtet, habe der Besitzer der Immobilie alle Mietverträge fristlos gekündigt und nun sogar eine Räumungsklage beim Landgericht Berlin II eingereicht. Grund für den drohenden Rauswurf sei demnach die Wahlparty der AfD nach den vergangenen Bundestagswahlen. Die Party sei von dem Vermieter nicht genehmigt gewesen. Mieter hätten das Haus aufgrund von Gegendemonstrationen nicht mehr betreten können. Zudem zitiert das Medium aus einem Schreiben, das der Vermieter an die Partei geschickt haben soll. In diesem wird unter anderem die Projektion des Parteilogos auf die Fassade des Hauses kritisiert. Damit habe die AfD gegen die Vorgabe des Vermieters, von jeglicher politischer Werbung abzusehen, verstoßen. Weiter heißt es, dass die Partei einer Aufforderung, die Immobilie zu räumen, nicht nachgekommen sei
Die tödlichen Schüsse auf den 21-Jährigen in Oldenburg bringen Tausende Menschen in vielen Städten auf die Straße. Viele äußern sich gegen Polizeigewalt und Rassismus. Nach dem Tod eines 21-Jährigen durch Polizeischüsse in der Oldenburger Innenstadt sind dort am Freitagabend Tausende Menschen zu einer Demonstration zusammengekommen. Bei der Kundgebung mit vielen emotionalen Redebeiträgen war ein Platz, auf dem sich rund 8.000 Menschen versammeln können, bis in viele Ecken gefüllt. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf bis zu 10.000. Auch rund um den Platz standen Menschen unterschiedlichen Alters und gedachten des getöteten jungen Mannes und anderer Opfer von Polizeigewalt. Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Fest steht, dass der 21-Jährige am frühen Ostersonntag in der Fußgängerzone von einem Polizisten erschossen wurde – von hinten. Laut Obduktionsergebnis wurde der Deutsche an der Hüfte, am Oberkörper und am Kopf getroffen. Der 27 Jahre alte Polizist wurde vorläufig vom Dienst suspendiert. Gegen ihn wird wegen Totschlags ermittelt – das übliche Verfahren in solchen Fällen. In den sozialen Medien wächst derweil der Unmut. Viele befürchten, dass die Schüsse auf den Schwarzen einen rassistischen Hintergrund haben könnten. Unter den Hashtags #gerechtigkeitfürlorenz und #justiceforlorenz mehren sich Stimmen gegen Polizeigewalt und Rassismus.
siehe auch: Tödliche Schüsse auf Lorenz A.: Tausende demonstrieren in Oldenburg gegen Polizeigewalt und Rassismus Nach den tödlichen Schüssen eines Polizisten auf Lorenz A. sind in deutschen Städten viele Menschen auf die Straße gegangen. Sie fordern lückenlose Aufklärung der Tat. Nach tödlichen Schüssen eines Polizisten auf Lorenz A. am Ostersonntag sind in Oldenburg Tausende Menschen zu einer Demonstration zusammengekommen. In ihren Beiträgen erinnerten die Rednerinnen und Redner an Opfer von Polizeigewalt und kritisierten strukturellen Rassismus in der Behörde. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf bis zu 10.000. “Mehrere Schüsse von hinten, das ist für uns nicht zu rechtfertigen”, sagte Suraj Mailitafi, Sprecher der Oldenburger Initiative Gerechtigkeit für Lorenz vor Beginn der Demonstration. Kein Mensch habe es verdient, Opfer von Polizeigewalt zu werden. Die Polizei solle deeskalieren, sagte Mailitafi. “Das Vertrauen in eine Institution, die eigentlich uns schützen soll, steht auf dem Spiel.” Daher müsse der Fall lückenlos aufgeklärt werden. Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Fest steht, dass der 21 Jahre alte Schwarze Mann am frühen Ostersonntag in der Fußgängerzone von hinten von einem Polizisten erschossen wurde. Laut Obduktionsergebnis wurde Lorenz A. an der Hüfte, am Oberkörper und am Kopf getroffen. Der 27 Jahre alte Polizist wurde vorläufig vom Dienst suspendiert. Gegen ihn wird wegen Totschlags ermittelt.
Ein Bericht von „IStories“ über den Tod des jungen Amerikaners, der „Anhänger Russlands“ gewesen sein soll, sorgt für Wirbel. Der Bericht ist nicht ohne Brisanz – und fällt mitten in die Gespräche zwischen den USA und Russland über den Krieg gegen die Ukraine: Der 21-jährige Sohn einer hochrangigen CIA-Beamtin ist laut einer Recherche der unabhängigen russischen Investigativplattform iStories in der Ukraine getötet worden. (…) Gloss ist laut der Recherche der Sohn von Julianne Gallina Gloss, einer stellvertretenden Direktorin für digitale Innovation beim US-Geheimdienst CIA. Die Familie hat den Tod des Sohnes in einem Nachruf bestätigt, ohne dabei Details öffentlich zu machen. Laut der Website des zuständigen Bestattungsunternehmens ist Gloss rund acht Monate nach dem nun berichteten Todesdatum in den USA bestattet worden. Datenleck bei russischer Armee führt zu Sohn von CIA-Beamtin (…) Amerikaner soll sich während Türkei-Aufenthalt radikalisiert haben Der Amerikaner habe sich der russischen Armee angeschlossen, nachdem er zuvor mehrere Monate durch die Welt gereist war, berichtete „IStories“ weiter. (…) Gloss sei davon überzeugt gewesen, dass die „westliche Hegemonie zu Ende gehen“ werde, sagte der Freund, bei dem Gloss in der Türkei eine Zeit lang gewohnt hat, gegenüber „IStories“. Wut auf USA: Sohn von CIA-Beamtin wollte gegen Heimatland kämpfen Israels Angriffe auf den Gaza-Streifen habe Gloss kritisiert – und sei zunehmend „wütend“ auf die USA geworden, zitierte die Investigativplattform weiter. „Er begann darüber nachzudenken, nach Russland zu gehen. Er wollte gegen die USA kämpfen“, berichtete der Bekannte demnach. „Verschwörungstheorie-Videos“ hätten einen großen Einfluss auf Gloss gehabt und „ihn wirklich mitgenommen“, hieß es weiter. In Russland habe der 21-Jährige sich dann schließlich der Armee angeschlossen, weil er die russische Staatsbürgerschaft erlangen wollte