Millions of US protesters hold anti-Trump ‘No Kings’ rallies

Demonstrations held in every US state as people condemn Trump’s hardline tactics, calling for democracy and reforms. Huge crowds took to the streets in all 50 states of the United States to hold “No Kings” protests, expressing anger over President Donald Trump’s hardline policies, while Republicans ridiculed them as “Hate America” rallies. Organisers said seven million people attended protests spanning from New York to Los Angeles on Saturday, with demonstrations taking place in small cities across the US heartland and even near Trump’s home in Florida. “This is what democracy looks like!” chanted thousands near the US Capitol in Washington, DC, where the federal government had been shut down for a third week amid a legislative deadlock. Colourful signs called on people to “protect democracy”, while others demanded that the country abolish the Immigration and Customs Enforcement (ICE) agency, which is at the centre of Trump’s anti-immigrant crackdown. Demonstrators condemned what they described as the Republican billionaire’s strong-arm tactics, including attacks on the media, political opponents, and undocumented immigrants. In Los Angeles, protesters floated a giant balloon portraying Trump in a nappy. Many flew flags, with at least one referencing the popular pirate anime “One Piece”, brandishing the skull logo that has recently become a staple of antigovernment protests from Peru to Madagascar. “Fight ignorance, not migrants,” read one sign at a protest in Houston, Texas, where nearly a quarter of the population is made up of immigrants, according to the Migration Policy Institute.

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sieeh auch: Republicans mostly silent as millions of Americans protest Trump on No Kings day Outside of typical remarks from Donald Trump, JD Vance and Mike Johnson and a Fox News report, party stayed mum. Republican voices were mostly silent as No Kings rallies and marches against Trump administration policies unfurled on Saturday, many in the spirit of a street party that countered the “hate America” depiction advanced by senior members of the party. Instead of provocation, there were marching bands, huge banners with “we the people” references to the US constitution, and protesters wearing inflatable costumes, particularly frogs, which have emerged as a sign of resistance. It was the third mass mobilization since Trump’s return to the White House and came against the backdrop of a government shutdown that not only has closed federal programs and services but is testing the core balance of power, as an aggressive executive confronts Congress and the courts in ways that protest organizers warn are a slide toward authoritarianism. In comments Friday, Donald Trump opposed the protest organizers’ characterization of him as a would-be monarch. “They say they’re referring to me as a king. I’m not a king,” Trump said in a Fox News interview. Later Friday, a Trump campaign social media account mocked the protests by posting a computer-generated video of the president clothed like a monarch, wearing a crown and waving from a balcony. At a White House event on Wednesday, Trump tried to downplay the No Kings events. “I hear very few people [are] going to be there, by the way, but they have their day coming up and they want to have their day in the sun,” he said. Trump is spending the weekend at his Mar-a-Lago home in Florida. In a counter-programming move, JD Vance and defense secretary Pete Hegseth were attending a live-fire amphibious capabilities demonstration at Camp Pendleton in California to commemorate the US Marine Corps’ 250th birthday. However, a plan to fire live artillery shells over a nearby highway drew objections from governor Gavin Newsom, who said it forced the California highway patrol to close a portion of a major interstate through southern California for safety reasons. “The President is putting his ego over responsibility with this disregard for public safety,” the Democratic governor said in a statement. “Firing live rounds over a busy highway isn’t just wrong – it’s dangerous.”

FRANKFURT AM MAIN: Polizei findet vermisstes Mädchen mithilfe von KI-System

Die Polizei Frankfurt am Main hat mit einem KI-gestützten Videosystem eine vermisste Jugendliche ausfindig machen können. In Frankfurt am Main ist eine vermisste Jugendliche mithilfe künstlicher Intelligenz gefunden worden. Das teilte(öffnet im neuen Fenster) das dortige Polizeipräsidium am 17. Oktober 2025 mit. Demnach war die 16-Jährige am 8. Oktober aus einer psychiatrischen Einrichtung verschwunden, in der sie untergebracht war. Sie soll sich in einer psychischen Ausnahmesituation befunden haben. Noch am selben Tag leitete das Polizeipräsidium Frankfurt am Main umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Da die Ermittler vermuteten, dass sie sich im Bahnhofsviertel aufhielt, kam dabei auch ein KI-gestütztes Videosystem zum Einsatz, das Aufnahmen aus dem Bahnhofsgebiet automatisch auswertet. Nach einer Eilanordnung des Polizeipräsidiums, die durch eine Richterin bestätigt wurde, durfte ein Foto des Mädchens in die Datenbank eingespeist werden. Die Software verglich das Bild daraufhin mit tausenden Bildsequenzen aus dem Überwachungsnetz im Stadtgebiet. Bereits am Abend des 9. Oktober erkannte das System eine Übereinstimmung in der Taunusstraße. Ein Mitarbeiter der Videoüberwachung überprüfte den Hinweis manuell, bewertete die Übereinstimmung als hoch und informierte eine Streife in der Nähe.

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siehe auch: Frankfurt- Bahnhofsviertel: Künstliche Intelligenz lokalisiert 16-jährige Vermisste im Bahnhofsviertel – Mädchen durch Polizisten in Obhut genommen. Durch die in der Videoschutzanlage des Frankfurter Bahnhofsviertels eingesetzte intelligente Videoanalyse konnte am Donnerstag, 9. Oktober 2025, ein vermisstes 16-jähriges Mädchen wieder aufgefunden und durch Polizisten in Obhut genommen werden. Die 16-Jährige wurde am 8. Oktober 2025 bei der Polizei als vermisst gemeldet, nachdem sie nicht in die psychiatrische Einrichtung in Hessen, in der sie untergebracht war, zurückkehrte. In den von ihr bewohnten Räumlichkeiten wurde ein Abschiedsbrief aufgefunden, sodass von einem akuten psychischen Ausnahmezustand auszugehen war. Darüber hinaus gab es Anhaltspunkte, dass sie sich im Frankfurter Bahnhofsviertel aufhalten könnte. Unter diesen Bedingungen waren alle rechtlichen Voraussetzungen für eine gezielte Suche nach der Minderjährigen durch biometrische Echtzeit-Fern-Identifizierung mittels künstlicher Intelligenz (KI) im Bahnhofsviertel erfüllt. Die Grundlage hierfür bildet die erst im Februar dieses Jahres in Kraft getretene Novellierung des hessischen Polizeigesetzes, welche den Einsatz von KI bei den Videoschutzanlagen ermöglicht, um unter anderem vermisste Personen aufzufinden. Zeitnah griffen die vorher festgelegten Verständigungsketten. Durch die Mitarbeiter des Projekts der Frankfurter Polizei wurde aufgrund Gefahr im Verzug eine Eilanordnung des Polizeipräsidenten erwirkt, die kurze Zeit später durch eine Richterin bestätigt wurde. Dadurch war es möglich, ein Foto des 16-jährigen Mädchens in die Systemdatenbank einzuspeisen, das daraufhin in der Videoschutzanlage im Bahnhofsviertel zur gezielten Suche mittels künstlicher Intelligenz genutzt werden konnte.

Matthias Miersch nennt #Brandmauer “zentrale Lehre aus der NS-Diktatur” – #braunzone

SPD-Generalsekretär Miersch hat in der Debatte um das Verhältnis der Union zur AfD die klare Haltung des Kanzlers gelobt. Die Brandmauer sei “kein Selbstzweck”, sagte er. Der SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat die Bedeutung der Brandmauer zur in Teilen gesichert rechtsextremen AfD betont und sich erneut für eine Prüfung eines Parteiverbotsverfahrens ausgesprochen. “Die Brandmauer ist kein Selbstzweck. Sie ist eine zentrale Lehre aus der NS-Diktatur”, sagte Miersch zu dem aktuell diskutierten Kooperationsverbot zwischen CDU und AfD. Demokratinnen und Demokraten hätten ungeachtet ihrer Unterschiede die Verantwortung, gemeinsame Wege zu finden “und sich nicht auf Kräfte einzulassen, die unsere Verfassung verachten”. Zugleich lobte Miersch die Haltung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD. “Ich erlebe Friedrich Merz als Bundeskanzler und Parteivorsitzenden in dieser Frage äußerst klar: Er sieht die große Gefahr, die von einer Zusammenarbeit mit der AfD ausgeht für unser Land und für seine eigene Partei”, sagte Miersch. Merz hatte zuletzt erneut gesagt, dass es unter ihm als CDU-Chef keine Zusammenarbeit mit der AfD geben werde. Die CDU-Spitze will auf ihrer Klausurtagung am Sonntag und Montag eine schärfere Auseinandersetzung mit der AfD erörtern. Einige ostdeutsche Abgeordnete und weitere Unionspolitiker hatten sich zuletzt für eine Normalisierung der Haltung zur AfD ausgesprochen. “Dass in der Union offen über die Zusammenarbeit mit der einzigen Partei im Bundestag nachgedacht wird, die ein Parteienverbot befürchten muss, irritiert mich”, sagte Miersch dazu. Der Blick in andere europäische Länder zeige, dass die Zusammenarbeit mit der extremen Rechten für konservative Parteien lebensbedrohlich sei. Die AfD sei keine normale Oppositionspartei. “Sie ist ein Angriff auf unsere Demokratie”, sagte Miersch. Auch SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil sagte der Bild am Sonntag: “Ich erwarte von allen in der Union, die Verantwortung tragen, dass sie sehr deutlich machen: Mit der AfD gibt es keinerlei Form der Zusammenarbeit, weder im Bund noch in den Ländern.” Diese Festlegung sei für die SPD “eine Eintrittsbedingung in die Bundesregierung” gewesen.

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Massenproteste gegen Trump beginnen in Hunderten Städten

Unter dem Motto “No Kings” versammeln sich Menschen im ganzen Land. Es könnte einer der größten Proteste in der Geschichte der USA werden. In den USA haben im ganzen Land Kundgebungen gegen Präsident Donald Trump begonnen, zu denen im Tagesverlauf Millionen Menschen erwartet werden. Unter dem Motto “No Kings” wurden mehr als 2.600 Demonstrationen angemeldet. Die Organisatoren wollen damit ein Zeichen gegen die ihrer Ansicht nach autoritäre Politik Trumps setzen. Auf der Webseite der Bewegung heißt es, Trumps Regierung schicke “maskierte Agenten auf unsere Straßen”, terrorisiere Gemeinden und nehme Menschen ohne Haftbefehl fest. Kürzlich rief Los Angeles wegen der teils brutalen Razzien der Einwanderungsbehörde ICE den Notstand aus. Außerdem werfen die Organisatoren Trump vor, Wahlen zu bedrohen, Gesundheits- und Umweltschutz abzubauen und Milliardären Vorteile zu verschaffen, während viele Familien unter steigenden Lebenshaltungskosten litten. “Der Präsident glaubt, seine Macht sei absolut”, heißt es. “Aber in Amerika haben wir keine Könige.” In New York versammelten sich bis Mittag Ortszeit mehrere Zehntausende Menschen. Eine Helferin sagte am Times Square, die Menge habe die Straße gen Süden bis zum Union Square gefüllt, also über mehrere Kilometer. Proteste gab es zudem in der Hauptstadt Washington, Boston, Atlanta, Chicago, Los Angeles und zahlreichen weiteren Städten. Auch in kleineren Orten wie Bethesda im Umland von Washington und im Sarasota County in Florida beteiligten sich Menschen an den Kundgebungen.

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siehe auch: No Kings protests draw huge crowds as anti-Trump rallies sweep across US. Protesters gather for No Kings demonstrations against Trump Planned protests against President Donald Trump have begun in cities across the United States. The protest in New York City’s iconic Times Square was already crowded with thousands of people not long after it began Saturday morning. The streets and sidewalks, even the entrances to subway stations, were densely packed with people holding up signs with slogans like “Democracy not Monarchy” and “The Constitution is not optional”. Sections of the crowd regularly erupted into chants like “This is what democracy looks like” as a near-constant drumbeat boomed in the background alongside cowbells and noisemakers. But while the atmosphere at the rally in New York and other cities like Washington, DC and Los Angeles was almost party-like, Trump allies were accusing the protesters of being allied with the far-left Antifa movement, and condemned what they called “the hate America rally”. (…) In Washington, DC, where the National Guard guard has been deployed since August, at Trump’s request, no troops were visible at the protest, although local police were. One protester at the rally in the capital held up a sign that read “I am antifa”. Chuck Epes, 76, said it was a “loaded” term, and just meant he supported “peace, daycare, livable wage, healthcare”, as well as immigrants and people of colour. “He’s gaslighting everybody – or trying to, and it ain’t working,” he said. A core principle of all No Kings events is non-violence, the group explicitly states on its website, which also urges all participants to de-escalate any potential altercations; Frogs, Axolotls, and a Hippo Take Manhattan to Deflate Trump’s “Antifa” Slur “I tried to get a Portland frog outfit and they were sold out until November!” A joyous, mocking menagerie of frogs, axolotls, and at least one giant pink hippo made its way down Seventh Avenue in Manhattan on Saturday, alongside thousands of others, in a defiant protest that formed part of the nationwide “No Kings” rallies. With limited visibility inside hot inflatable suits, the marchers’ steps were sometimes ginger. Amphibious, reptilian, and fantastical alike were repeatedly stopped by fellow protesters, photographers, and journalists like me—making progress slow and a bit hapless, adding to the general air of absurd exuberance. “Solidarity with Portland!” said Denise Cohen, a 59-year-old dog groomer and podcaster from upstate New York who was peering out from inside a unicorn costume, alongside her husband Marty (in a dinosaur outfit.) “I wanted frogs, but nobody had frogs,” she said, referencing the original protesters who donned the inflatables in Portland in recent months. “I tried to get a Portland frog outfit and they were sold out until November,” said Oscar Hernandez, 58, from Weehawken, New Jersey, dressed in a giant pink rhino costume and shuffling (or perhaps dancing—hard to tell) down the street. “You know, this is fun! This is, this is America. This is not a hate America rally,” he said, referring to how Trump and his team have been representing the mass gatherings. Rather than wearing an inflatable, financial analyst Christopher Hardwick, 46, appeared in hastily constructed drag, clutching a McDonald’s coffee, and adorned with black and yellow accessories “to make it look a little Proud Boy-y.” His goal was to reclaim the word “antifa” from the Trump administration. “I’m a big antifa girl now!”

Waffenbesitz – Wenn Rechtsextreme Schützenvereine missbrauchen

Schützenvereine haben in Deutschland Tradition, können aber von Rechtsextremisten genutzt werden, um legal an Schusswaffen zu gelangen. Die Vereine bemühen sich, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Sollte auch das Waffenrecht verschärft werden? Deutschland gilt als Land mit strengen Waffengesetzen. Doch im Grunde ist es leicht, legal eine Waffe zu besitzen – und schwierig, jemandem diese Erlaubnis wieder zu entziehen. Rechtsextremisten, ob Neonazi oder Reichsbürger, nutzen die bestehenden Regelungen, um sich zu bewaffnen. Zum Beispiel über Schützenvereine versuchen sie, an eine Waffenerlaubnis zu gelangen. (…) Schützenvereine und Schützenbruderschaften sind in Deutschland ein Jahrhunderte altes Brauchtum – und gerade auf dem Land mit ihren Festen und Zusammenkünften auch ein Pfeiler des Soziallebens. Doch da die aktive Mitgliedschaft in einem Schützenverein gewaltbereiten Extremisten eine Möglichkeit bietet, an eine Waffenbesitzkarte und damit legal an eine Schusswaffe und Munition zu kommen, tragen die Vereine eine hohe Verantwortung. Das betont auch der Politikwissenschaftler Wolfgang Schroeder: „Die Resonanzböden für eine rechte Intervention in den Bereich der Schützenwelt sind ja erheblich: Das ist das Lernen an der Waffe, das ist der Besitz der Waffe, das ist die auf diesen Momenten aufbauende Entwicklung einer eigenen paramilitärischen Struktur innerhalb der Gesellschaft – und damit können Schützenvereine zum Steigbügelhalter für eine eigenständige rechtsextreme Militarisierung werden.“ Dies müssten die Vereine mit aller Kraft verhindern, fordert der Politikwissenschaftler.

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Schule ehrt Lehrerin, die 1930 Opfer rechtsextremer Willikür wurde (CSU/AfD dagegen)

Eine Lehrerin, verfolgt, diffamiert, entrechtet – und in den Tod getrieben. Elly Maldaque war 36 Jahre alt, als sie 1930 nach einer rechtsextremen Kampagne in eine Nervenheilanstalt eingewiesen wurde und dort unter ungeklärten Umständen starb. Nun, fast ein Jahrhundert später, hat der Bildungsausschuss der Stadt Regensburg entschieden, die Von-der-Tann-Grundschule nach ihr zu benennen – gegen den Widerstand von CSU und AfD. Elly Maldaque. Foto: Bearbeiteter Screenshot Am 20. Juli 1930 stirbt Elly Maldaque in der Heil- und Pflegeanstalt Karthaus-Prüll bei Regensburg. Elf Tage zuvor war sie gewaltsam dorthin gebracht worden – wegen angeblicher „gemeingefährlicher Geisteskrankheit“. Die 36-jährige Lehrerin hatte einen Nervenzusammenbruch erlitten, nachdem sie fristlos aus dem Schuldienst entlassen worden war. Ihr Vergehen: Sie hatte Klavier bei kommunistischen Veranstaltungen gespielt und sich offen für freidenkerische Ideen interessiert. Wie Regensburg Digital berichtet, war Maldaque von der Polizei bespitzelt worden, „weil sie bei Kommunisten Klavier gespielt und sich für deren Ideen begeistert hatte“. In den Akten wurde sie als „selbst- und gemeingefährlich“ bezeichnet. Neun Tage nach ihrer Einlieferung war die bis dahin gesunde Frau tot – die Todesursache: offiziell „Lungenentzündung“. Doch schon damals sprach die linke Presse von einem politischen Skandal, der in der Weimarer Republik deutschlandweit Schlagzeilen machte. Über 90 Zeitungen berichteten über die „Lehrerin von Regensburg“, der Schriftsteller Ödön von Horváth widmete ihr ein Theaterstück. Entscheidung mit Symbolkraft 95 Jahre später, im Oktober 2025, soll die Lehrerin endlich eine späte Würdigung erfahren. Der Bildungsausschuss des Regensburger Stadtrats stimmte für die Umbenennung der Von-der-Tann-Grundschule in Elly-Maldaque-Schule. Der Antrag kam aus der Schule selbst: Lehrerkollegium, Elternbeirat und Schülervertretung hatten sich einhellig dafür ausgesprochen. „Elly Maldaque wurde ein Opfer nichtdemokratischer Umtriebe, ihren Namen zu würdigen bedeutet, die Demokratie zu stärken“, heißt es im Schreiben der Schulfamilie an die Stadt. Doch die Abstimmung verlief nicht ohne Streit. Nach einer regelrechten Schlammschlacht, so Medienberichte, stimmten nur CSU und AfD gegen die Umbenennung. Die übrigen Fraktionen unterstützten den Vorschlag. Die CSU erklärte, Maldaque sei „keine würdige Namensgeberin“ – und wiederholte damit Argumente, die in Regensburg seit Jahrzehnten immer wieder gegen eine Ehrung der Lehrerin ins Feld geführt werden. Die Geschichte wiederholt sich. Schon in den 1980er und 1990er Jahren waren Anträge, eine Straße oder Schule nach Elly Maldaque zu benennen, im Stadtrat mehrfach gescheitert – vor allem am Widerstand der CSU. Offiziell hieß es, sie sei „nur ein Opfer“, aber „nicht bedeutend genug“ für eine solche Ehrung. Diese Haltung hat historische Wurzeln. In den 1920er Jahren regierte in Bayern die Bayerische Volkspartei (BVP) – die klerikal-konservative Vorgängerin der CSU. Unter ihrer Ägide wurde Maldaque gegen die Weimarer Reichsverfassung aus dem Schuldienst entfernt, während nationalsozialistische Lehrer im Amt bleiben durften. Die BVP paktierte damals mit der NSDAP. Der spätere Regensburger Oberbürgermeister Hans Herrmann, ein BVP-Politiker, der nach dem Krieg für die CSU antrat, spielte in dieser Geschichte eine zentrale Rolle. Noch 2015, als die Hans-Herrmann-Schule umbenannt werden sollte und eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in einer Online-Umfrage für Elly Maldaque stimmte, blieb die CSU bei ihrem Nein. Die Schule trägt bis heute den Namen eines Künstlers.

via news4teachers: Schule ehrt Lehrerin, die 1930 Opfer rechtsextremer Willikür wurde (CSU/AfD dagegen)

siehe auch: Im Jahr ihres 95. Todestags: Regensburger Von-der-Tann-Schule soll nach Elly Maldaque benannt werden Als Opfer einer rechtsextremen Kampagne wurde die Regensburger Lehrerin Elly Maldaque 1930 entlassen, wenig später in die Irrenanstalt verfrachtet und starb dort unter ungeklärten Umständen. Nun soll sie auf Antrag der Schulfamilie an der Von-der-Tann-Schule eine späte Würdigung erfahren. Sie wurde im Auftrag der Polizei von Nazis bespitzelt. Weil sie bei Kommunisten Klavier gespielt und sich für deren Ideen begeistert hatte, flog sie aus dem Staatsdienst und schließlich – nach einem Nervenzusammenbruch – erklärte ein Amtsarzt sie für „selbst- und gemeingefährlich” und ließ sie nach Karthaus verfrachten. Nach neun Tagen war die bis dahin körperlich völlig gesunde 36jährige Frau tot. Die Rede ist von der Regensburgerin Elly Maldaque, deren Todestag sich heuer zum 95. Mal gejährt hat. Sie starb am 20. Juli 1930. Nun wird die Lehrerin von der Stadt Regensburg endlich gewürdigt. Die Von-der-Tann-Schule, an der Maldaque zehn Jahre lang unterrichtete und als beliebte und fähige Pädagogin galt, soll künftig ihren Namen tragen. So steht es in einer Vorlage, die am 16. Oktober im Bildungsausschuss des Regensburger Stadtrats diskutiert wird.

Medien benennen ausländische Tatverdächtige überproportional häufig

Die Gewaltkriminalität unter Ausländern wird laut einer Studie medial verzerrt dargestellt. Zu Beginn des laufenden Jahres habe dies ein Ausmaß erreicht “wie noch nie”. Deutsche Medien berichten über Gewalttaten von Ausländerinnen und Ausländern deutlich häufiger, als es ihrem Anteil laut der polizeilichen Kriminalstatistik entspricht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Journalismusexperten Thomas Hestermann für den Mediendienst Integration. Untersucht wurden TV-Berichte und Berichte wichtiger Printmedien aus dem laufenden Jahr. Demnach wurde in einem Viertel der TV-Berichte über Gewaltdelikte die Herkunft der Tatverdächtigen genannt, wobei es sich zu 94,6 Prozent um ausländische Tatverdächtige gehandelt habe. Bei den untersuchten Printberichten erfolgte demnach in einem Drittel der Fälle eine Herkunftsnennung der Tatverdächtigen – die sich zu 90,8 Prozent auf ausländische Tatverdächtige bezogen.  Der polizeilich erfasste Anteil ausländischer Tatverdächtiger bei Gewaltdelikten liegt laut der Kriminalstatistik des Bundes bei 34,3 Prozent. (…) Mehr als 70 Prozent der genannten ausländischen Tatverdächtigen in den Medienberichten stammen der Studie aus überwiegend muslimischen Ländern. Hier liege der Anteil der Verdächtigen aus diesen Ländern laut der Kriminalstatistik bei 15,8 Prozent. Tatverdächtige aus muslimisch geprägten Herkunftsländern seien somit in deutschen Leitmedien mehr als vierfach überrepräsentiert.

via zet: Medien benennen ausländische Tatverdächtige überproportional häufig

siehe auch: Berichterstattung über Kriminalität „Dreifach überrepräsentiert“ Eine Studie ergibt: Ausländische Tatverdächtige sind in Medien überproportional vertreten. Die Polizeistatistiken sprechen eine andere Sprache. Über Gewaltdelikte von Ausländern berichten deutsche Leitmedien viel häufiger, als es mit Blick auf Polizeistatistiken angemessen wäre. Zu diesem Ergebnis kommt eine Expertise des Journalismusprofessors Thomas Hestermann von der Hamburger Hochschule Macromedia, die der Mediendienst Integration am Freitag in Berlin vorstellte; HERKUNFTSNENNUNG – Ausländische Tatverdächtige in deutschen Leitmedien überrepräsentiert Deutsche Leitmedien berichten weit häufiger über Gewalttaten von Ausländern, als es ihrem Anteil in der Polizeilichen Kriminalstatistik entspricht. Das zeigt eine neue Datenauswertung zum Thema Migration und Kriminalität in den Medien. (…) Ein Viertel der TV-Berichte über Gewaltdelikte benennt die Herkunft der Tatverdächtigen. Von diesen TV-Berichten handeln 94,6 Prozent von ausländischen Tatverdächtigen. Das ist der höchste bislang gemessene Wert im Verlauf der Langzeitanalyse seit 2007. Ein Drittel der Print-Berichte über Gewaltdelikte benennt die Herkunft der Tatverdächtigen. 90,8 Prozent dieser Print-Berichte beziehen sich auf ausländische Tatverdächtige. Der polizeilich erfasste Anteil ausländischer Tatverdächtiger bei Gewaltdelikten beläuft sich laut der aktuellsten polizeilichen Kriminalstatistik des Bundes auf 34,3 Prozent. Ausländische Tatverdächtige sind damit in den Medien etwa dreifach überrepräsentiert. Fast drei Viertel der ausländischen Tatverdächtigen in den Medienberichten stammen aus überwiegend muslimischen Ländern (TV 70,3 Prozent, Print 70,1 Prozent). Dies ist deutlich mehr, als die Polizeiliche Kriminalstatistik für die diese Länder ausweist (15,8 Prozent). Tatverdächtige aus muslimisch geprägten Herkunftsländern sind somit in deutschen Leitmedien mehr als vierfach überrepräsentiert.

Studie