Gedenken an NS-Opfer in #Strausberg – AfD-Mann soll #Messer gezückt haben

Beim Gedenken an die NS-Opfer in Strausberg soll ein AfD-Mann zunächst gestört haben. Dann soll ein Parteikollege gar mit einem Messer gedroht haben. skalation auf einer Gedenkveranstaltung an die Opfer des Nationalsozialismus im Brandenburgischen Strausberg: Am Montagabend störte laut Angaben von Teilnehmenden ein AfD-Lokalabgeordneter zunächst eine Gedenkrede. Ein weiterer AfD-Stadtverordneter soll im Anschluss ein Messer gezückt und damit Teilnehmende bedroht haben. Die Polizei ermittelt. Wie in den vergangenen Jahren hatten die Stadt Strausberg und die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist:innen“ (VVN-BdA) Märkisch-Oderland zu dem Gedenken an die NS-Opfer geladen. Dieses fand an einem Gedenkstein hinter einem lokalen Seniorenzentrum statt. Schon während der Rede eines Vertreters der VVN-BdA, in der dieser auch das AfD-Programm kritisierte, soll dabei ein AfD-Lokalpolitiker, Horst Baldszus, mit Zwischenrufen gestört und die Rede unterbrochen haben. Nach der Veranstaltung seien dann drei AfD-Anhänger vor Ort geblieben, berichtete VVN-BdA-Sprecher Samuel Signer der taz. Ein Mann sei dabei verbal aggressiv auf Teilnehmende zugegangen. Dann sei ein zweiter, junger Mann dazugekommen, der AfD-Stadtverordnete Nikolai S., der das Gespräch weiter eskaliert und Personen geschubst habe. Als S. zurückgewiesen wurde, habe dieser plötzlich ein Messer mit etwa 9 Zentimeter langer Klinge gezogen und damit herumgefuchtelt, berichtete eine der bedrohten Personen der taz. Eine Frau aus der AfD-Gruppe sei dann dazwischengegangen und habe S. zurechtgewiesen.

via taz: Gedenken an NS-Opfer in Strausberg AfD-Mann soll Messer gezückt haben

siehe auch: Gewählter AfD-Verordneter zückt Messer bei Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung von Auschwitz. Am 27. Januar 2025 bedrohte der AfD-Stadtverordnete Nikolai Schirocki Teilnehmende der Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung von Auschwitz mit einem Messer. Nach dem Ende der Veranstaltung räumten Teilnehmende Stühle und Veranstaltungstechnik zusammen. Während die meisten Teilnehmenden nun den Ort verließen, blieben drei Vertreter:innen der AfD-Fraktion und eine weitere Person vor Ort. In dieser Situation ging ein AfD-Stadtverordneter auf einen jungen Antifaschisten zu und bedrohte ihn. Als dieser nicht auf die Provokationen einging, zog der AfD-Stadtverordnete ein Klappmesser. Die bedrohten Antifaschist:innen flüchteten in das angrenzende Seniorenheim. Währenddessen griff eine AfD-Stadtverordnete beschwichtigend ein und drängte den Angreifer ab.

14 Jewish Groups Leave X as Elon Musk Doubles Down on Nazi Rhetoric

Musk has ramped up the far-right extremism even more since Trump won. Fourteen U.S. Jewish groups announced they were leaving the social media platform X on Monday. A statement from the groups cited the rise of antisemitism on the social media platform since Elon Musk purchased the site in late 2022, as well as the “coarsening of discourse that is so pervasive on X,” but didn’t specifically call out Musk’s recent Nazi-style salutes. The 14 groups released a joint letter explaining their decision to leave X, signed by leaders at the Union for Reform Judaism and the Central Conference of American Rabbis, among others. “As Jewish groups committed to healing what is broken in our world, we aim to do our work through means that similarly foster repair,” the statement read. “In study after study, as well as our lived experiences, X has become a platform that promotes hate, antisemitism, and societal division. Under the leadership of Elon Musk, X has reduced content moderation, promoted white supremacists, and re-platformed purveyors of conspiracy theories.” The statement also called out the billionaire owner directly, noting that, “Musk himself has re-posted content that is antisemitic and xenophobic, promoting it to his millions of followers.”

via gizmodo: 14 Jewish Groups Leave X as Elon Musk Doubles Down on Nazi Rhetoric

US-Abschiebeflüge zurückgeschickt – Trump kündigt Strafen gegen Kolumbien an – #menschenwürde

An den Händen gefesselt, 50 Stunden ohne Essen, Trinken und Toiletten-Zugang – Migranten berichten Grausames von US-Abschiebeflügen. Weil Kolumbien zwei solchen US-Flugzeugen die Landung verweigerte, droht Trump nun Strafzölle an.Kolumbien hat die Landung von US-Militärflugzeugen mit abgeschobenen kolumbianischen Migranten an Bord verhindert. Nun kündigte US-Präsident Donald Trump Vergeltungsmaßnahmen gegen das südamerikanische Land an. Neben Strafzöllen habe er seine Verwaltung unter anderem angewiesen, Einreiseverbote für kolumbianische Regierungsbeamte zu verhängen, schrieb der Republikaner auf der von ihm mitbegründeten Plattform Truth Social. “Diese Maßnahmen sind erst der Anfang”, drohte Trump. Trump kündigte an, dass er sogenannte Notzölle in Höhe von 25 Prozent auf alle Waren aus Kolumbien, die in die Vereinigten Staaten eingeführt würden, verhängen lasse. In einer Woche würden die Zölle auf 50 Prozent angehoben. Außerdem habe er unter anderem ein Einreiseverbot und einen sofortigen Visaentzug für kolumbianische Regierungsbeamte angeordnet. Es gebe außerdem verstärkte Zoll- und Grenzschutzkontrollen bei allen kolumbianischen Staatsangehörigen und Gütern aus Gründen der nationalen Sicherheit. Zuvor hatte Kolumbiens Präsident Gustavo Petro den US-Militärflugzeugen mit je 80 Passagieren die Landung verweigert und mitgeteilt: “Ein Migrant ist kein Krimineller und sollte mit der Würde behandelt werden, die ein menschliches Wesen verdient.” Deshalb habe er die US-Militärflugzeuge, die kolumbianische Migranten transportierten, zurückschicken lassen. Kolumbien werde seine Staatsangehörigen “in zivilen Flugzeugen aufnehmen, ohne sie wie Kriminelle zu behandeln”.Die kolumbianische Regierung kündigte später an, das kolumbianische Präsidentenflugzeug in die USA zu entsenden, um die Insassen der zurückgewiesenen US-Militärmaschinen “in Würde” nach Kolumbien zu holen.

via tagesschau: US-Abschiebeflüge zurückgeschickt Trump kündigt Strafen gegen Kolumbien an

siehe auch: Beschwerden aus Südamerika Kolumbiens Präsident lässt US-Abschiebeflüge zurückschicken – Trump schäumt US-Präsident Trump kündigte massenhaft Abschiebungen an. Kolumbien lässt Flugzeuge mit zurückgeschickten Menschen an Bord nicht landen. Trump reagiert mit Strafzöllen sowie Einreiseverboten. Und das sei erst der Anfang. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat US-Militärflugzeugen mit kolumbianischen Migranten an Bord die Landung untersagt. »Ein Migrant ist kein Krimineller und sollte mit der Würde behandelt werden, die ein menschliches Wesen verdient. Deshalb habe ich die US-Militärflugzeuge, die kolumbianische Migranten transportierten, zurückschicken lassen«, teilte Petro auf der Plattform X mit. (…) Die Weigerung Petros, die Flüge in Kolumbien landen zu lassen, gefährde »die nationale und öffentliche Sicherheit der Vereinigten Staaten«, schrieb Trump. »Wir werden nicht zulassen, dass die kolumbianische Regierung ihre rechtlichen Verpflichtungen hinsichtlich der Aufnahme und Rückführung der von ihr in die Vereinigten Staaten eingeschleusten Kriminellen verletzt!« Letzteres sind Trump-typische Pauschalisierungen, als wären alle illegal eingereisten Menschen Kriminelle und von ihrer Heimatregierung »eingeschleust«. Dem ist nicht so. Brasilien beschwert sich, weil rückgeführte Migranten gefesselt waren Zuvor hatte sich bereits die brasilianische Regierung über die »entwürdigende« Behandlung von Dutzenden Migranten beschwert, die aus den USA in die Stadt Belo Horizonte abgeschoben worden waren. Der Flug machte eine Zwischenlandung in der Stadt Manaus, als die Regierung von den Zuständen erfuhr. Die Migranten waren an Händen und Füßen gefesselt und die Klimaanlage des Flugzeugs defekt, wie Brasiliens Außenministerium mitteilte . Den Migranten seien daraufhin die Fesseln abgenommen worden, und sie wurden in einem Flugzeug der brasilianischen Luftwaffe weitertransportiert.

Over 100 Reddit communities ban X links after Elon Musk’s ‘Nazi salute’ controversy

‘Given Musk’s actions on Monday, it may be time to rethink how we engage with the platform,’ one subreddit’s moderators wrote after Musk’s inauguration apperance. In more than 100 Reddit communities, X links have been banned after the social media platform’s owner Elon Musk shot his arm up in the air in what Wikipedia is now calling a “Nazi salute.” The world’s richest person made the gesture — twice — while speaking at Donald Trump’s second inauguration Monday. Musk brushed off the description and even called to “defund” Wikipedia. But dozens of subreddits have taken action and prohibited users from posting X links, according to the BBC. “As of right now x.com has been added to our domain blacklist,” the subreddit r/PCgaming announced Tuesday. “This is something that we’ve been contemplating for a little while now. X has become increasingly hateful, toxic and less and less moderated. This has, in turn, made us less comfortable with letting our subreddit link it to other people. Not to mention the distasteful things Elon Musk has done recently…” The Dungeons and Dragons subreddit “r/DnD” also decided to ban X links. Moderators announced the change Tuesday and attributed its decision to the Tesla CEO’s recent gesture: “Given Musk’s actions on Monday, it may be time to rethink how we engage with the platform. Beyond Musk giving two Nazi salutes, he has repeatedly amplified harmful rhetoric and interacted with accounts promoting Nazi ideology, raising serious questions about Twitter’s role in spreading hate and extremism.”

via independent: Over 100 Reddit communities ban X links after Elon Musk’s ‘Nazi salute’ controversy

“He’s Nazi”: US Meteorologist Fired For Criticising Elon Musk’s Hand Gesture – #SamKuffel

Sam Kuffel, a weather forecaster for CBS 58 Milwaukee, was fired a day after she criticised Elon Musk on social media for his gesture, which many found similar to a ‘Nazi salute’. Sam Kuffel, a weather forecaster for CBS 58 Milwaukee, was fired a day after she criticised Elon Musk on social media for his gesture, which many found similar to a ‘Nazi salute’, at the recent inauguration ceremony. The staff members were notified of the meteorologist’s departure on Wednesday. “Meteorologist Sam Kuffel is no longer employed at CBS58. A search for a replacement is underway,” a staff memo obtained by the Milwaukee Journal Sentinel, read. “Dude Nazi saluted twice. TWICE. During the inauguration,” Ms Kuffel wrote on Instagram. “You fk with this and this man, I don’t fk with you. Full stop,” In her second post, she shared a GIF from the FX sitcom It’s Always Sunny In Philadelphia in which Rob McElhenney’s character Mac says: “Screw that old b**ch. He’s a Nazi.” (…) As of Thursday, Sam Kuffel’s Instagram account had been made private. The meteorologist has made no comments about her firing. According to her LinkedIn profile, Ms Kuffel joined Channel 58 in December 2019

via ndtv: “He’s Nazi”: US Meteorologist Fired For Criticising Elon Musk’s Hand Gesture

siehe azch: CBS 58 weather reporter Sam Kuffel is out after criticizing Elon Musk arm gesture A Milwaukee TV weather forecaster has been dropped by her station one day after she criticized Elon Musk on social media for his straight-arm gesture that many have likened to a Nazi salute. Staffers at WDJT-TV (Channel 58) were alerted by email on Wednesday that meteorologist Sam Kuffel had left the station. Her biography and picture had been removed from Channel 58 website by Wednesday afternoon. “Meteorologist Sam Kuffel is no longer employed at CBS58,” said the staff memo from news director Jessie Garcia that was obtained by the Journal Sentinel. “A search for a replacement is underway.” More:Before Sam Kuffel, these other Milwaukee broadcasters got in trouble for their remarks A spokeswoman for Weigel Broadcasting Co. confirmed via email late Wednesday that Kuffel was no longer with Channel 58. But the spokeswoman said she couldn’t comment further because this was a personnel issue. On Tuesday, conservative radio host Dan O’Donnell sharply criticized Kuffel for her two Instagram posts, accusing her of “spreading the lie that Elon Musk was giving a Nazi salute” during the presidential inauguration. He labeled her posts “vulgar.” Kuffel, 31, could not be reached by email, text or phone on Wednesday. According to her LinkedIn page, Kuffel joined Channel 58 more than five years ago. She previously worked at WAOW-TV (Channel 9) in Wausau after graduating from the University of Wisconsin-Milwaukee in 2016. More:Reaction to meteorologist Sam Kuffel’s firing from Milwaukee CBS for saying Elon Musk ‘Nazi saluted twice’ The popular local weather forecaster was also a regular on the all sports radio station WRNW-FM (97.3). On Tuesday, she made two Instagram posts about Musk’s gesture during a speech at a President Donald Trump inauguration event on Monday.

Outraged CBS58 fired meteorologist Sam Kuffel after her post about Musk's offensive inaugural gesture. If Musk made same gesture in his birth country, Germany, he'd be arrested. Shame on them firing Sam based on un-fact-checked post of conservative radio host on EM's X. Bending to the fascists.

— MoxieCarol (@moxiecarol.bsky.social) 2025-01-26T09:38:58.051Z

Squashing dissent:Milwaukee meteorologist Sam Kuffel was fired after she posted criticisms of Elon Musk on her private social media account.

— Bill Burns (@citizenpower.bsky.social) 2025-01-25T20:20:09.755Z

Gegen Trump, AfD, Hass – Tausende Menschen versammeln sich zu Demos gegen rechts – #5vor12

In Berlin ist ein »Lichtermeer« gegen die AfD, US-Präsident Trump und Rechtsextremismus geplant. In anderen Städten wird ebenfalls demonstriert. In dem Örtchen Jamel in Mecklenburg-Vorpommern gibt es einen besonderen Grund. Der Zulauf war deutlich größer als erwartet: In Köln haben am frühen Samstagnachmittag laut Polizei 15.000 bis 20.000 Menschen an einer Demonstration gegen rechts teilgenommen. Trotz der großen Menschenmenge laufe bislang alles störungsfrei, sagte eine Sprecherin. Die Veranstalter hatten 5000 Teilnehmende angemeldet. Zu dem Protest hatte das Bündnis »Köln stellt sich quer« aufgerufen, das von zahlreichen Vereinen, Parteien, Gewerkschaften und Initiativen unterstützt wird. Unter dem Motto »#5vor12. Laut für Demokratie« starteten die Teilnehmer ihre Demo gegen die in Teilen erwiesen rechtsextreme AfD um 11.55 Uhr. »Bei der Bundestagswahl am 23. Februar steht viel auf dem Spiel«, heißt es im Aufruf der Veranstalter. Es bestehe die Gefahr, dass die AfD noch größeren Einfluss gewinne. Die Demo solle ein lautstarkes Zeichen für ein demokratisches, soziales und weltoffenes Deutschland setzen.

via spiegel: Gegen Trump, AfD, Hass Tausende Menschen versammeln sich zu Demos gegen rechts

via tagesschau: Mehr als 60 Demos bundesweit Zehntausende demonstrieren gegen Rechtsruck. In mehr als 60 Großstädten und kleineren Orten demonstrieren Menschen gegen Rechtsextremismus und den aktuellen Rechtsruck im Land. Sie knüpfen damit an die Kundgebungen vor einem Jahr an. In Köln kamen laut Polizei 40.000 Menschen zusammen.An diesem Wochenende finden in vielen Städten in ganz Deutschland Demonstrationen gegen den Rechtsruck im Land statt. Mehr als 60 Demos listet die Plattform demokrateam.org auf und nicht alle sind dort erfasst.Mancherorts war der Andrang größer als erwartet: In Köln kamen trotz Regenwetter nach Schätzungen der Polizei etwa 40.000 Menschen zusammen. Zunächst hatte die Behörde von 15.000 bis 20.000 Teilnehmenden gesprochen. Die Veranstalter gehen von 75.000 Teilnehmenden aus. Bei dem Protest wurde getrommelt und auf Kochtöpfe geschlagen. Ursprünglich waren etwa 5.000 Menschen erwartet worden.

FDP-Chef warnt vor „Nazi-Keule“: Lindner will um Wähler der AfD werben und Merz’ Migrationsplan zustimmen – #steigbügelhalter

Das Thema Migration und der Umgang mit den Rechten wird zum zentralen Wahlkampfthema. Der Vorsitzende der Liberalen positioniert sich – auch mit Blick auf die Wirtschaft. (…) „Auf keinen Fall“ wolle er die Brandmauer abtragen, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Ich unterscheide aber die gemäßigten Protestwähler der AfD vom harten Kern und der Partei selbst. Mit der Nazi-Keule wird man keinen Wähler von dort zurückgewinnen. Das hat sich verbraucht.“ Sein Ansatz sei, „einerseits eine wirklich andere Migrations- und Sicherheitspolitik in Aussicht zu stellen, und andererseits zu zeigen, dass die AfD wirtschaftsfeindlich ist“. Die AfD-Rentenpolitik würde die Beiträge auf 25 Prozent explodieren lassen, und der Austritt aus der EU würde Deutschland von seinem wichtigsten Markt abkoppeln. Das Programm der AfD „ruiniert unsere Wirtschaft“.  Lindner will kein AfD-Verbotsverfahren Ein AfD-Verbotsverfahren lehnte Lindner allerdings ab.

via tagesspiegel: FDP-Chef warnt vor „Nazi-Keule“: Lindner will um Wähler der AfD werben und Merz’ Migrationsplan zustimmen