Melanie C cancels Polish state TV concert over “issues that do not align with the communities I support”

Singer Melanie C has pulled out of Polish state broadcaster TVP’s showpiece New Year’s Eve concert following a wave of criticism, citing “issues that do not align with the communities I support”. The former Spice Girl is known for supporting the LGBT+ community, while TVP in recent years has been a key tool in Poland’s ruling party campaign against what it calls “LGBT ideology”. “In light of some issues that have been brought to my attention, that do not align with the communities I support, I’m afraid I will no longer be able to perform in Poland as planned on New Year’s Eve,” the artist wrote on her social media. In a statement published on its website, TVP  wrote “that it’s surprised by the information about the artist’s change of plans” and stressed that New Year’s Eve concert “is for everyone who wants to celebrate New Year having fun”. (…) The singer’s decision was welcomed by many fans. Jakub Kwieciński and Dawid Mycek, a prominent gay couple, said that “one of us was fired a few years ago from this regime, national TV what we believe – for being gay”. “As much we would like to see you in Poland, we are extremally proud and happy that you refused to perform in this full of hate to LGBT national TV. Thank you for your support!”

via notesfrompoland: Melanie C cancels Polish state TV concert over “issues that do not align with the communities I support”

https://www.facebook.com/MelanieCMusic/posts/709905263838490
handgrip against progress pride flag
Photo by Lisett Kruusimäe on Pexels.com

#otd #remember – heute wäre Esther Bejarano 98 Jahre alt geworden.

wer gegen nazis kämpft, kann sich auf den staat nicht verlassen

#otd #remember – heute wäre Esther Bejarano 98 Jahre alt geworden.

wer gegen nazis kämpft, kann sich auf den staat nicht verlassen

“Thurn und Toxisch” – Enteignung gefordert: Protestaktion gegen Gloria von Thurn und Taxis

Die DGB-Jugend Oberpfalz fordert die Enteignung von Gloria Thurn und Taxis. Die Forderung wird von einer Webseite und Protestaktionen begleitet, die die krassesten Entgleisungen der Fürstin dokumentiert. Gloria von Thurn und Taxis aus Regensburg fällt seit Jahren mit verschwörungstheoretischen, queer-feindlichen und rechts-identitären Äußerungen in der Öffentlichkeit auf. So diffamierte sie jüngst bei einem ihrer vielen Auftritte auf dem Youtube-Kanal des Ex-Bild-Chefredakteurs Julian Reichelt Homosexuelle, verbreitete Verschwörungstheorien und machte Stimmung gegen die Aktivisten der Klimabewegung “Letzte Generation”. Für die jungen Vertreter der DGB-Oberpfalz zu viel: Bei einer Protestaktion vor den Türen des Stammsitzes der Familie Thurn und Taxis in Regensburg forderten sie die Enteignung der Fürstin. Zur gleichen Zeit fand hinter den Toren des Schlosses Emmeram der viel besuchte Weihnachtsmarkt der Familie statt. Unter dem Titel “Thurn und Toxisch” brachten die Gewerkschaftsmitglieder Plakate an und starteten eine eigene Webseite. Dort listet das Bündnis Entgleisungen von Thurn und Taxis auf und fordert eine komplette Enteignung der Adeligen.

via nordbayern: “Thurn und Toxisch” Enteignung gefordert: Protestaktion gegen Gloria von Thurn und Taxis

siehe auch: „Thurn und Toxisch“: Gewerkschaftsjugend will Gloria enteignen. Gegenveranstaltung mit ernstem Hintergrund. Auf dem Emmeramsplatz protestierte die DGB-Jugend mit Gratisglühwein und linker Musik gegen Durchlaucht Gloria von Thurn und Taxis. Mit leicht verrutschtem Bart nippt der Nikolaus vor einer Gaststätte an seinem Espresso. Was Gloria von Thurn und Taxis an diesem kalten Winterabend macht, ist nicht überliefert. Vor ihrem Fenster aber pilgern die Menschen zum romantischen Weihnachtsmarkt im Schlossgarten. Doch der Lichterglanz, er trägt dieser Tage einen fahlen Schimmer. Denn wieder einmal steht die Schlossherrin öffentlich in der Kritik. Während die einen zum Mindestlohnpreis ihren Passierschein für den Weihnachtsmarkt lösen, schüttet sich einige Meter weiter der Pöbel gegen Spende lauwarmen Glühwein aus Pappbechern in die Kehlen und fordert die „Enteignung des alten Adels“. So ist es auf schwarzen Flyern zu lesen, mit dem verpixelten Konterfei der Fürstin. Auf dem Parkplatz vor dem ehemaligen Evangelischen Krankenhaus hat die DGB-Jugend Oberpfalz zum Infostand geladen. Statt Bratwurstduft, erfüllt der Auspuff eines etwas unrund laufenden Aggregats die Luft. Statt Weihnachtsliedern schallt „linksradikaler Schlager“ gegen die Schlossmauern. „Warum ist der Adel abgeschafft, die alten Adelsbesitztümer aber noch nicht kollektiviert worden“, reibt man sich bei der Gewerkschaftsjugend die Augen.

Verdi will AfD-Mitglieder ausschließen

Mitglieder der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi dürfen in Thüringen nicht zugleich der AfD angehören. Das sei am Samstag auf der Bezirkskonferenz in Weimar beschlossen worden, sagte Geschäftsführerin Corinna Hersel auf Anfrage. Der AfD-Landesverband wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert extremistisch eingestuft. Mitglieder, bei denen die Zugehörigkeit zur AfD bekannt werde, würden aus der Gewerkschaft ausgeschlossen, betonte Hersel. Mitglieder der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi dürfen in Thüringen nicht zugleich der AfD angehören. Das sei am Samstag auf der Bezirkskonferenz in Weimar beschlossen worden, sagte Geschäftsführerin Corinna Hersel auf Anfrage. Der AfD-Landesverband wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert extremistisch eingestuft. Mitglieder, bei denen die Zugehörigkeit zur AfD bekannt werde, würden aus der Gewerkschaft ausgeschlossen, betonte Hersel.

via stern: Verdi will AfD-Mitglieder ausschließen

Pfälzische Landessynode beteiligt sich an Anti-AfD-Demo 20.11.2022

Die Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) hat ihre Tagung am 19. November unterbrochen, um gemeinsam mit dem Kollegium des Landeskirchenrats an der Kundgebung des „Bündnisses für Demokratie und Zivilcourage Speyer“ auf dem Domplatz teilzunehmen. Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst (Speyer) und der römisch-katholische Bischof der Diözese Speyer, Karl-Heinz Wiesemann, hatten gemeinsam zur Teilnahme aufgerufen. Die Kundgebung unter dem Motto „Gegen Populismus und heiße Luft von rechts – Mit Vernunft und Solidarität durch die Krise!“ war als Gegendemonstration zu einer zeitgleich stattfindenden Veranstaltung der AfD angesetzt worden. Zum Bündnis gehören unter anderen neben mehreren evangelischen und katholischen Kirchengemeinden und kirchlichen Vereinigungen die kommunalen Vereinigungen der Parteien CDU, FDP, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke, der Stadtverband des DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund), Amnesty International Speyer sowie die „Antifa Speyer“.

via iea: Pfälzische Landessynode beteiligt sich an Anti-AfD-Demo 20.11.2022

#Schweinfurt / III.WEG– #Protest gegen #Immobilie in den Händen von Neonazis

Der IIIWEG eröffnet sein Büro in Schweinfurt In Schweinfurt haben gestern hunderte Menschen einem Aufruf von «Schweinfurt ist bunt» folgend gegen die Vermietung einer Immobilie an die neonazistische Kleinstpartei Dritter Weg protestiert. Dass die Neonazis Zugriff auf die kleine Bürofläche, laut Google Maps ein ehemaliger Hundesalon, haben, wurde erst kürzlich offiziell bekannt. Gerüchte gab es schon seit dem Frühjahr, ebenso lang wurden Renovierungsarbeiten beobachtet. Nach einer kurzen Einordnung des Dritten Weg durch die Bündnisprecherin Marietta Eder und welche Aktivitäten zu erwarten sind, zogen die Bürger direkt zur Immobilie. Eder warnte vor sozialen Lockangeboten wie einer Kleiderkammern oder Essensspenden. «Auch ein Freibier von einem Nazi bleibt ein Bier von einen Nazi». Vermietet wurde der kleine Laden in der Hauptstraße des Stadtteils Oberndorf von einem lokalen Bürger, was auch am Samstag für deutlichen Unmut der Teilnehmenden sorgte. Ziel des III.WEGs sei es, so Eder, Menschen aufgrund von Hautfarbe, Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung auszugrenzen. Was ausgegrenzt werden muss, sei die Ideologie der Neonazis, so die SPD-Stadträtin. Von Anhängern des III.WEGs sind immer wieder Gewalttaten begangen worden bis hin zu versuchten rechtsterroristischen Anschlägen, zuletzt etwa die langjährige Aktivistin Susanne Gemeinhardt-Seitz. Sie war zwar aus der Partei gedrängt worden, einzelne Kader hielten aber dennoch Kontakt. Bei der Anreise zu Demo am 1.Mai hatten Anhänger ein Zugabteil mit Gegendemonstranten mit Steinen beworfen.

via endstation rechts: Schweinfurt / III.WEG– Protest gegen Immobilie in den Händen von Neonazis