»Beunruhigende Bewegungen« an der polnisch-russischen Grenze: Laut Polens Regierungschef Donald Tusk konnte eine Provokation nahe Kaliningrad verhindert werden. Das genaue Ziel ist unklar. In Polen haben Polizei, Grenzschutz und Militär einen groß angelegten Einsatz an der Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad begonnen. Es habe von den Geheimdiensten sehr genaue Informationen gegeben, wonach es zum Eindringen bewaffneter Menschen auf das polnische Staatsgebiet kommen könne, sagte Regierungschef Donald Tusk. »Kurz nach Mitternacht bekam ich die Information, dass an der polnisch-russischen Grenze beunruhigende Bewegungen beobachtet werden«, sagte Tusk weiter. Unter anderem seien Personen mit Taschenlampen nahe der Grenze unterwegs gewesen. Durch schnelle Aktionen der Einsatzkräfte seien Provokationen verhindert worden. Zur Frage, ob es sich tatsächlich um eine Provokation gehandelt habe, sagte Tusk: »Natürlich werden wir das niemals vollständig bestätigen können.«

via spiegel: Großeinsatz in Polen an Grenze zu Kaliningrad


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