Nach einer von der AfD initiierten Demonstration in Frankfurt (Oder) prüft die Polizei drei rassistische Vorfälle. Unter anderem werde eine Rede des Brandenburger AfD-Fraktionsvorsitzenden Hans-Christoph Berndt auf eine möglicherweise volksverhetzende Passage hin untersucht, sagte ein Polizeisprecher in Frankfurt (Oder). Er soll sich darin abfällig über Ausländer geäußert haben. (…) Zudem werden Äußerungen einer fünfköpfigen Personengruppe am Rande der Kundgebung geprüft. Diese soll „Deutschland den Deutschen“ und „Ausländer raus“ skandiert haben. Ob die Gruppe Teil der Demonstration war, sei Gegenstand der Ermittlungen. Weiterhin sei auf der Kundgebung ein Mann festgestellt worden, der die Hand zum sogenannten Hitlergruß erhoben haben soll. Die Polizei nahm in allen Fällen die Ermittlungen von Amts wegen auf.
via morgenpost: Volksverhetzung? Polizei in Frankfurt (Oder) prüft Rede von AfD-Fraktionschef
siehe auch: Polizei prüft Ermittlungen: Brandenburger AfD-Fraktionschef bezeichnet Ausländer als „Orks“ Bei einem AfD-Protest gegen Jugendgewalt in Frankfurt (Oder) kommt es zu mehreren rassistischen Vorfällen. Im Mittelpunkt: AfD-Politiker Hans-Christoph Berndt. (…) Wie der Tagesspiegel aus Ermittlungskreisen erfuhr, steht im Zentrum der Prüfung das Wort „Orks“, das von Berndt wiederholt genutzt wurde, um migrantische Gewalttäter zu beschreiben. In Frankfurt (Oder) hatten vergangene Woche zehn Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren vor einer Oberschule auf einen Schüler eingetreten und ihn geschlagen. Der misshandelte Schüler wurde auch am Boden noch weiter gegen den Kopf geschlagen. Bei den jugendlichen Tätern handelt es sich laut Polizei um Kinder und Jugendliche mit deutscher, polnischer, russischer und syrischer Nationalität. Ihre Taten hatten sie gefilmt und das Video im Internet verbreitet. Die AfD hatte daraufhin am Dienstagabend zur „Kundgebung gegen Migrantengewalt“ auf dem Leipziger Platz in Frankfurt (Oder) aufgerufen. Rede vor 500 Teilnehmern In seiner Rede vor etwa 500 Teilnehmern sprach AfD-Fraktionschef Berndt davon, dass seine Gedanken bei dem jugendlichen Opfer seien, das von einer „Horde von Orks angegriffen und verprügelt“ wurde. Kurz darauf wiederholte er das Wort und sagte: „Jeder kann Opfer der brutalen Orks werden.“ Der Begriff bezeichnet fiktive, meist kriegerische und humanoide Monster, die vor allem in der Fantasy- und Science-Fiction-Literatur vorkommen. Am bekanntesten sind die „Orks“ aus der Filmreihe „Der Herr der Ringe“. Bereits im Vorfeld seines Auftritts hatte sich AfD-Politiker Berndt, der vom Brandenburger Verfassungsschutz explizit als Rechtsextremist geführt wird, in einem Livestream des Neonazis Sebastian Schmidtke zu der Tat geäußert. „Das sind einfach andere Menschen“, sagte Berndt zu den jugendlichen Tätern; Polizei prüft mehrere Vorfälle bei Demonstration gegen Jugendgewalt. Nach einer von der AfD initiierten Kundgebung in Frankfurt (Oder) prüft die Polizei mehrere möglicherweise strafrechtlich relevante Vorfälle. Nach Angaben eines Polizeisprechers geht es um mutmaßliche Äußerungen von Hans-Christoph Berndt, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag. Außerdem sollen am Rande der Demonstration am Dienstagabend Jugendliche mit entsprechenden Parolen durch die Straßen gezogen sein
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