Wegen verschwiegener früherer Mitgliedschaften war Andreas Kalbitz aus der AfD ausgeschlossen worden. Nun soll er laut einem Medienbericht erneut für Abgeordnete der Partei arbeiten. Andreas Kalbitz, Neonazi und ehemaliges AfD-Mitglied, soll nach „Spiegel“-Informationen wieder bei der AfD beschäftigt sein. So soll er im Landtagsbüro von Hans-Thomas Tillschneider, der maßgeblich das sachsen‑anhaltinische AfD-Wahlprogramm verfasst hat, arbeiten. Kalbitz und Tillschneider hätten schon früher im völkischen „Flügel“ der Partei eng zusammengearbeitet. Auch in Sachsen steht Kabelitz laut des Magazins bei zwei Abgeordneten auf der Gehaltsliste. Informationen darüber, worin seine Aufgaben bestehen, gaben Kalbitz selbst sowie die Abgeordneten und Landtagsfraktionen auf Anfrage des „Spiegel“ nicht. Der AfD-Bundesvorstand hatte Kalbitz im Jahr 2020 mehrheitlich die Mitgliedschaft aberkannt, weil er frühere Mitgliedschaften bei der rechtsextremen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) und den Republikanern beim Parteieintritt verschwiegen haben soll. Kalbitz ging dagegen juristisch vor, jedoch ohne Erfolg.
via tagesspiegel: Trotz Parteiausschluss: Ex-AfD-Politiker Andreas Kalbitz soll wieder für AfD-Abgeordnete arbeiten
sieeh auch: AfD-Abgeordnete beschäftigen offenbar Neonazi und Ex-AfDler Kalbitz Vor sechs Jahren flog Andreas Kalbitz aus der AfD, begründet wurde das nach außen mit seinen Neonazi-Aktivitäten. Nach SPIEGEL-Informationen soll er nun bei drei Landtagsabgeordneten auf der Gehaltsliste stehen. Der Neonazi Andreas Kalbitz, dessen Mitgliedschaft in der AfD vor sechs Jahren annulliert wurde, verdient offenbar wieder Geld über die rechtsextreme Partei – bei Landtagsabgeordneten aus zwei Bundesländern. Nach SPIEGEL-Informationen soll Hans-Thomas Tillschneider, der gerade das radikale Wahlprogramm der sachsen-anhaltischen AfD maßgeblich verfasst hat, ihn in seinem Landtagsbüro beschäftigen. Kalbitz und er arbeiteten schon früher eng im völkischen »Flügel« der Partei zusammen. Außerdem stehe Kalbitz bei zwei sächsischen Abgeordneten auf der Gehaltsliste, heißt es aus Parteikreisen. Weder die Abgeordneten noch Kalbitz noch die Landtagsfraktionen beantworteten Fragen des SPIEGEL dazu, etwa, was er genau dort mache.
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