Konfrontiert mit Videoaufnahmen des Anschlags am Strand vor den Toren Sydneys, redet Grok von Angriffen auf Palästinenser und vertauscht Täter und Opfer. Er hat es schon wieder getan: Dass es KI-Chatbot Grok aus dem Hause von Tech-Milliardär Elon Musk mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, hat sich in den vergangenen Monaten bereits herumgesprochen. Im Fall des jüngsten Anschlags auf ein Chanukkafest am Bondi Beach bei Sydney mit mindestens 16 Toten zieht Grok noch einmal nach. Bekommt der KI-Chatbot das mittlerweile viral gegangene Video zu sehen, das einen 43-jährigen Passanten dabei zeigt, wie er einem der Angreifer die Waffe aus der Hand reißt, vertauscht Grok etwa die Rollen und macht den Verteidiger zum Angreifer. Andere User, die Grok mit dem Video konfrontierten, erhielten als Antwort: „Das ist offenbar ein altes, virales Video, das einen Mann zeigt, wie er auf eine Palme auf einem Parkplatz klettert. Offenbar möchte er Zweige abschneiden, woraufhin ein Ast abbricht und auf ein parkendes Auto herunterfällt“, berichtet das Techmagazin Gizmodo. Ebenso versucht Grok, den 43-jährigen Passanten als eine von der Hamas entführte Geisel zu identifizieren.
via standard: ALTERNATIVE FAKTEN Musks KI-Chatbot Grok erfindet Fake News zum Anschlag am Bondi Beach