Razzia beim AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah: Korruptionsermittler durchsuchen seine Büros, Wohn- und Geschäftsräume. Es geht um mutmaßliche Bestechlichkeit, Geldwäsche und Zahlungen aus China. Korruptionsermittler durchsuchen derzeit die Wohn- und Geschäftsräume sowie das Bundestagsbüro des AfD-Abgeordneten Maximilian Krah. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden auf Anfrage von t-online mit. Einsatzorte seien Berlin, Dresden und Brüssel. Die Durchsuchung sei vom Oberlandesgericht Dresden angeordnet worden. t-online-Reporterin Annika Leister berichtete von Polizeikräften in und vor Krahs Büro im ersten Obergeschoss des Bundestags. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt seit Mai gegen Krah wegen mutmaßlicher Bestechlichkeit als Mandatsträger im Europäischen Parlament und Geldwäsche im Zusammenhang mit chinesischen Zahlungen. Am Donnerstagmorgen hatte der Bundestag dann Krahs parlamentarische Immunität aufgehoben und damit den Vollzug gerichtlicher Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse genehmigt.
via t-online: Verdacht der Bestechlichkeit und Geldwäsche Razzia bei AfD-Politiker Maximilian Krah
siehe auch: Ermittlungen wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche – Bundestag hebt Maximilian Krahs Immunität auf. Ermittler konnten Büros und Wohnungen Krahs wegen Verdachts auf Bestechlichkeit und Geldwäsche durchsuchen, nachdem das Plenum am Donnerstag seine politische Immunität aufgehoben hatte. Krah weist die Vorwürfe zurück. Der Deutsche Bundestag hat die Immunität des AfD-Abgeordneten Maximilian Krah aufgehoben und damit den Weg für die Vollziehung gerichtlicher Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse freigemacht. Das Plenum stimmte einem entsprechenden Antrag zu. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) unterbrach hierfür kurzfristig die laufende Debatte über ein Pflegegesetz. (…) Nach der Aufhebung der Immunität wurden, nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios, sowohl Krahs Büroräume im Bundestag als auch Wohn- und Geschäftsräume in Dresden sowie mit Unterstützung europäischer Behörden in Brüssel durchsucht.
