Leipzig – Am Donnerstagmorgen haben Einsatzkräfte der Leipziger Polizei die Wohnung von Ballermann-Sängerin Melanie Müller (34) sowie gemeinsam mit ihrem Partner Andreas Kunz (52) genutzte Büroräume durchsucht. Hintergrund der Razzia war das Ermittlungsverfahren des Staatsschutzes nach den aufgetauchten Skandal-Videos bei einem ihrer Auftritte im September. “Seit den frühen Morgenstunden laufen Durchsuchungsmaßnahmen wegen dem Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen”, bestätigte Vanessa Fink, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Leipzig, auf TAG24-Anfrage. Die Maßnahmen stünden in Zusammenhang mit den beiden jüngst aufgetauchten Videos, in denen zu sehen sein soll, wie die Sängerin bei einem Auftritt Mitte September Armbewegungen ausführt, die dem verbotenen Hitlergruß ähneln, und das Publikum gleichzeitig “Sieg Heil” skandiert, ohne dass Müller eingreift.
via tag24: NACH “SIEG HEIL”-SKANDAL: RAZZIA BEI BALLERMANN-STAR MELANIE MÜLLER UND IHREM PARTNER
siehe auch: HITLERGRUSS UND “SIEG HEIL”-RUF Melanie Müller meldet sich erstmals nach der Razzia: zwei Seiten “Ich war’s nicht”. Rund zwei volle Seiten mit Erklärungen soll Sängerin Melanie Müller der “Bild” nach der Razzia ihres Hauses geschickt haben – selbst die Boulevard-Zeitung hält die Entschuldigung für fadenscheinig. Am Donnerstagmorgen um 5 Uhr stürmten Polizisten das Haus von Melanie Müller. Der Staatsschutz ermittelt wegen “Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen” – kurz: einem möglichen Hitler-Gruß auf einem Konzert. Zu den Vorwürfen, der Razzia und auch zu “Sieg-Heil-Rufen” ihres Publikums äußerte sich die Sängerin laut “Bild” erstmals in einem zweiseitigen Statement, dass Müller der “Bild” geschickt haben soll. Darin stellt sie klar: “Ich habe den mir unterstellten Hitlergruß nicht gezeigt”. Ferner habe sie sich in den vergangenen elf Jahren nie “rassistisch, rechtsradikal oder in anderer Weise verfassungsfeindlich” geäußert. Warum sich die Sängerin auf genau diesen Zeitraum bezieht, lässt die “Bild” offen. Was den Skandal um den Hitlergruß betrifft, den die Sängerin zunächst in Konzerten offenbar zuließ, dann später bei einem anderen Auftritt mutmaßlich selbst zeigte, sieht sich Müller als Opfer einer “Schmutzkampagne”, die von ihrem Ex-Mann losgetreten worden sei; Ballermann-Sängerin Müller weist Nazi-Gruß-Vorwürfe erneut zurück. Die Polizei hat nach einem Auftritt von Ballermann-Sängerin Melanie Müller ihr Wohnhaus in Leipzig durchsucht. Der Grund: Sie soll sie bei dem Auftritt Mitte September den sogenannten Hitler-Gruß gezeigt haben. Die Sängerin bestreitet die Vorwürfe erneut und distanziert sich von rechtsradikalem Gedankengut. Nach dem Eklat um einen mutmaßlichen Nazi-Gruß und nach der Durchsuchung ihres Wohnhauses hat die Ballermann-Sängerin Melanie Müller die Vorwürfe erneut zurückgewiesen. “Ich habe den dort mir unterstellten Hitlergruß nicht gezeigt”, teilte die 34-Jährige auf Anfrage der “Deutschen Presse-Agentur” mit. “Ich weise darauf hin, dass ich mich in den vergangenen elf Jahren weder in irgendeiner Weise auch nur annähernd rassistisch, rechtsradikal oder in anderer Weise verfassungsfeindlich geäußert habe, etwaige Gesten gezeigt oder auch nur ansatzweise derartige Meinungen geäußert oder gebilligt habe.” (…) Die Polizei hatte am Donnerstagmorgen das Wohnhaus der 34-Jährigen durchsucht. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Leipzig MDR SACHSEN sagte, steht die Razzia im Zusammenhang mit dem laufenden Ermittlungsverfahren wegen eines Videos. Gegen sechs Uhr am Donnerstagmorgen hat die Durchsuchung in dem Wohnhaus von Melanie Müller in Leipzig begonnen. In dem Video soll zu sehen sein, wie die Sängerin während eines Auftritts Mitte September in Leipzig auf der Bühne einige Male den rechten Arm in die Höhe schnellen lässt. Bei der Durchsuchung soll Beweismaterial gesichert und anschließend ausgewertet werden, sagte die Sprecherin. Es gehe um den Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Das Staatsschutz-Dezernat der Leipziger Kriminalpolizei ermittelt nun, ob es sich um den sogenannten Hitler-Gruß oder eine harmlose, auffordernde Geste ans Publikum handelte.
siehe auch: Melanie Müller – #Polizei weitet #Ermittlungen gegen die #Ballermann-#Sängerin aus – #melaniemueller #LockHerUp Gegen Melanie Müller liegen Extremismus-Vorwürfe vor. Bei einem Konzert soll die Ballermann-Sängerin immer wieder ihren rechten Arm erhoben haben. Die Leipziger Polizei ermittelt. Nach einem Auftritt von Ballermann-Sängerin Melanie Müller (34) Mitte September hat die leipziger Polizei ihre Ermittlungen ausgedehnt. “Uns ist das neue Video bekannt, weswegen wir unsere Ermittlungen ausgeweitet haben”, sagte eine Sprecherin der Landespolizei Leipzig.