Der ehemalige Landesvorsitzende der AfD in Niedersachsen, Armin-Paul Hampel, will nicht mehr als Direktkandidat zur Wahl antreten. Er ist sauer. (…) Doch intern ist seine Macht in der vermeintlichen Alternative zuletzt massiv gesunken – einen guten Platz auf der Landesliste zur Landtagswahl im kommenden Oktober erreichte der ehemalige AfD-Bundestagsabgeordnete nicht. Seine Konsequenz: Er verzichtet nun auf die Direktkandidatur für den Wahlkreis in Lüneburg. Im Juli wollte Hampel auf dem Landesparteitag in Dötlingen Platz 2 der Landesliste erringen. Ohne Erfolg: Die Mehrheit der 107 Delegierten stimmten für Ansgar Schledde aus der Grafschaft Bentheim. (…) Dass das persönliche Wohl Hampel eher antreibe als das parteiliche Wohl, wurde schon früh im Verband moniert. Die anhaltenden Konflikte des Verbandes, motiviert durch persönliche Animositäten und durch Zwist über die politische Ausrichtung der AfD, befeuerte auch Hampel intensiv. Im Vorfeld zur Aufstellung der Landesliste machte er sich für eine Briefwahl stark – wohl in der Hoffnung auf eine bessere Platzierung. Doch die Idee scheiterte.

via taz: Chaos bei AfD in Niedersachsen :Armin-Paul Hampel schmeißt hin

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