Bei der Mainzer AfD kommt es zu mehreren Veränderungen im Kreisverband und in der Stadtratsfraktion. Dabei rückt ein bekannter Name in den Fokus. Bei der Mainzer AfD gibt es mehrere Veränderungen, sowohl im Kreisverband als auch in der Stadtratsfraktion. Dabei rückt ein Name stärker ins Rampenlicht, der schon mehrmals in extremistischen Zusammenhängen aufgetaucht ist. An der Spitze des Kreisverbands räumt der Bundestagsabgeordnete Sebastian Münzenmaier das Feld. (…) Auf ihn folgt nun der Landtagsabgeordnete Stephan Stritter, wie die Partei bekannt gibt. Stritter war bislang sowohl stellvertretender Kreisvorsitzender als auch stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD im Stadtrat. In den 2000er-Jahren trat der Gonsenheimer zunächst als Kreis- und Landesvorsitzender der Republikaner in Erscheinung, für die er ab 2004 im Stadtrat saß. 2011 wechselte er dann zu der rechtspopulistischen Gruppierung „Pro Mainz“, mit der er bei der Kommunalwahl 2014 den Wiedereinzug in den Stadtrat verpasste. 2019 kehrte er dann über die AfD-Liste in den Rat zurück. Sein Stadtratsmandat gibt der neue Kreisvorsitzende nun auf. Dafür rückt der bisherige Geschäftsführer der Fraktion, Benjamin Steiner, nach, der bereits im Oberstadt-Ortsbeirat sitzt und in der Vergangenheit wiederholt mit extremistischen Bezügen aufgefallen ist. So gibt es Fotos, die den Burschenschafter der vom Verfassungsschutz beobachteten Germania Halle zu Mainz bei Aktionen der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ zeigen. Auf einem anderen Bild ist Steiner zu sehen, wie er vor dem damaligen „Zentrum Rheinhessen“ den sogenannten „White-Power-Gruß“ zeigt. (…) Mit Steiner sind nun drei der vier AfD-Stadtratsmitglieder in Burschenschaften oder schlagenden Verbindungen.
via allgemeine zeitung: Weiterer Burschenschafter: Veränderungen bei Mainzer AfD
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