Nachdem ihr Vermieter ihr gekündigt hat, muss die AfD nun aus ihrer Bundesgeschäftsstelle in Berlin ausziehen. Wo sie künftig ihr Hauptquartier aufschlägt, bleibt aber ein Rätsel. Die Bundes-AfD hat ein Büro-Problem, Mitarbeiter müssen wegen der Räumung ihrer Bundesgeschäftsstelle nach Angaben aus der Partei zunächst aufs Homeoffice ausweichen. Bis zum 30. September muss die AfD nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr einen großen Teil ihrer Bundesgeschäftsstelle im Bezirk Reinickendorf im Berliner Nordwesten räumen. Die Suche nach einer neuen Immobilie dauere an, sagte ein Parteisprecher, der nach eigenen Angaben derzeit selbst von zu Hause aus arbeitet. Auch andere Mitarbeiter aus der bisherigen Bundesgeschäftsstelle sind nach Angaben aus Parteikreisen ins Homeoffice ausgewichen. (…) Zurzeit steht als Postadresse im Impressum auf der AfD-Webseite weiterhin „Eichhorster Weg 80, 13435 Berlin“. Die Partei sucht aber seit Langem einen neuen, repräsentativeren Sitz, möglichst zentral in Berlin. Das scheint sich jedoch schwierig zu gestalten, ähnlich wie die Suche nach Veranstaltungsräumen etwa für Parteitage. Wiederholte Nachfragen bei der AfD zu einem möglichen neuen Quartier brachten in den vergangenen Monaten keine neuen Erkenntnisse. Über mögliche Objekte, die in der engeren Auswahl stehen, erteilt sie keine Auskünfte. Im Sommer hatte „Bild“ über eine angemietete Büroetage mit „Dutzenden Büros auf 1600 Quadratmetern“ in einem Gebäude am Köllnischen Park in Berlin-Mitte als „neue Verwaltungszentrale der Partei“ berichtet. Als Mieterin tritt demnach aber nicht die AfD, sondern eine Immobilientochter der Partei auf.
via tagesspiegel: Nach Streit mit dem Vermieter: AfD muss ihre Zentrale in Berlin räumen – Mitarbeiter im Homeoffice
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