Ein Mann hat am Donnerstagnachmittag einen Brandanschlag auf die Synagoge der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal verübt. Der Täter warf mehrere mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllte Beutel gegen einen Nebeneingang der Synagoge und setzte diese in Brand, bevor er vom Tatort flüchtete. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter festnehmen und hat die Ermittlungen aufgenommen, wie sie der Jüdischen Allgemeinen mitteilte. Der Brand konnte nach Informationen dieser Zeitung innerhalb weniger Minuten gelöscht werden. Verletzt wurde bei dem Brandanschlag niemand. Nach ersten Erkenntnissen handelte der polizeibekannte, 37-jährige Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit allein. »Wir wollen und werden uns nicht davon abhalten lassen, unsere Religion zu leben«: Zentralratspräsident Josef Schuster. Zentralratspräsident Josef Schuster verurteilte den Angriff. »Erneut ist es in der Zeit der jüdischen Hohen Feiertage zu einem Anschlag auf eine Synagoge gekommen. Was mich zutiefst verstört, ist die Seelenruhe, mit welcher der Täter in Wuppertal diesen Anschlag am helllichten Tag durchgeführt hat. Von Unrechtsbewusstsein oder Scham fehlt jede Spur. Dieses Vorgehen bezeugt die fortschreitende Normalisierung des Judenhasses, auf die unsere Gesellschaft bisher keine Antwort gefunden hat«, so Schuster. Der Zeitpunkt dieses Anschlags sei nicht zufällig gewählt. Er erinnere an den Anschlag von Chanukka 2025 in Sydney, Jom Kippur 2025 in Manchester sowie den Anschlag in Halle 2019

via jüdische allgemeine: Brandanschlag auf Synagoge Wuppertal

Categories: Gewalt

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