Campact wirbt mit Slogans wie „Alles AfD, oder was?“ gegen Kontakte zwischen Molkerei-Unternehmer Theo Müller und Alice Weidel. Wie der Verein seine Kampagne . Stand: 29.01.2026, 22:17 Uhr Der Verein Campact demonstriert bundesweit mit Plakaten und Großprojektionen gegen die Nähe des Molkerei-Unternehmers Theo Müller zu AfD-Chefin Alice Weidel. In Berlin etwa war eine Projektion in der Nähe des Alexanderplatzes zu sehen. Von der Unternehmensgruppe Theo Müller gab es auf Nachfrage zunächst keine Stellungnahme zu der Aktion. Theo Müller selbst hatte in der Vergangenheit seine Kontakte zu Weidel bestätigt. „Hintergrund der Kampagne sind diverse Treffen mit Alice Weidel und AfD-Sympathiebekundungen von Theo Müller“, teilte Campact mit. Der Verein sieht sich als Kampagnen-Organisation zur Verteidigung der Demokratie. Nach Angaben von Campact sollten rund 28.000 Plakate in 14 Städten aufgehängt werden. Zudem seien Großprojektionen in acht Städten geplant gewesen. Bereits in der Vergangenheit hatte der Verein Aufkleber herausgegeben, die Kritiker auf Müller-Produkte pappen konnten.

via tagesspiegel: Bundesweite Plakataktion: Protest gegen Theo Müller wegen Nähe zu AfD-Chefin Weidel

siehe auch: „Alles AfD oder was?“ – Molkerei-Milliardär Theo Müller geht juristisch gegen Campact vor. Der Verein Campact wirft dem Molkerei-Unternehmer Theo Müller mit einer Plakat-Aktion eine Nähe zur AfD vor. Müller wehrt sich juristisch – und verweist auf frühere Aussagen zu seiner Haltung gegenüber der Partei. Quelle: WELT TV AUTOPLAY Der Verein Campact attackiert den Molkerei-Unternehmer Theo Müller mit einer groß angelegten Kampagne. Der 85-Jährige weist die Vorwürfe zurück – und zieht nun rechtliche Konsequenzen. (…) Müller weist die Vorwürfe von Campact laut „FAZ“ nun zurück und fordert die Organisation zur Unterlassung auf. In einer entsprechenden Aufforderung erklärt er, was er bereits im Februar 2024 in einem Interview mit der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) gesagt hatte: „Ich bin kein AfD-Mitglied und möchte auch keins werden“, zitiert die FAZ aus der Erklärung Müllers. Zudem habe er die AfD „zu keinem Zeitpunkt unterstützt“ und ihr „niemals Geld gespendet“. Müllers Anwalt Christian Schertz spricht von einer unwahren Tatsachenbehauptung durch Campact. Die Kampagne stelle durch die „solitäre undifferenzierte blickfangartige Herausstellung“ der Slogans den Eindruck her, Müller gehöre zu den Unterstützern der AfD und habe die Partei finanziell gefördert. Tatsächlich sei Müller seit rund 30 Jahren Mitglied der CSU und bekenne sich dazu ausdrücklich. Die Kampagne erwecke das Gegenteil. Sollte Campact die beanstandeten Aussagen nicht zurückziehen und weiterverbreiten, will Müller gerichtliche Schritte einleiten, heißt es in dem FAZ-Bericht.

siehe auch: Theo Müller und die AfD Ob Joghurt mit der Ecke, Müller-Milchreis oder Müllermilch – die Produkte des Molkereikonzerns Müller kennen fast alle. Was dabei kaum jemand weiß: Theo Müller, der Gründer des Milch-Imperiums, sympathisiert offen mit der AfD. Der Milliardär macht so Rechtsextremismus und Hass salonfähig. Lies hier, was Du über Müllers Verbindungen zur AfD wissen solltest – und wie Du protestieren kannst.

Categories: Rechtsextremismus

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