Ende November hat sich die neue bundesweite Jugendorganisation der AfD gegründet. Nun ist Bayern dran. CSU-Generalsekretär Huber findet dafür deutliche Worte. München – Am 29. November gründete sich die AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ in Gießen. Die Parteiprominenz inklusive des teils extrem rechten Umfelds waren vor Ort sowie Tausende Gegendemonstranten. Nun folgt der bayrische Landesverband mit einem eigenen Ableger, der sich im mittelfränkischen Greding gründete: Landesvorsitzender wurde der AfD-Abgeordnete Franz Schmid nach eigenen Angaben. Der Landtagsabgeordnete Franz Schmid (AfD) ist Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes der AfD-Jugendorganisation. © Stefan Puchner/dpa „Das Jugendstatut wurde einstimmig angenommen, das war der Beginn der Generation Deutschland Bayern“, sagte Schmid am Samstagnachmittag (20. Dezember) vor Journalisten. „Wir haben jetzt den ersten Vorsitzenden gewählt, das bin ich.“ Schmid, der schon Landesvorsitzender der Vorgängerorganisation „Junge Alternative“ war, hatte seine Kandidatur Anfang Dezember auf X erklärt. Medien waren nicht zu dem Gründungstreffen zugelassen, da man nicht genügend Platz habe. CSU-Generalsekretär Martin Huber kritisiert den bayerischen AfD-Nachwuchs „Generation Deutschland“ Schmid wird vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet und war schon Landesvorsitzender der aufgelösten Vorgängerorganisation „Junge Alternative“. Dass sich die „Generation Deutschland“ in Bayern inhaltlich neu aufstellt, sieht Schmid nicht. „Wir hatten gute Inhalte. Wir werden uns jetzt tatsächlich professionalisieren. Es gibt mehr Mittel, mehr finanzielle Mittel für uns.“ Die Junge Alternative habe immer das Problem gehabt, wenig finanzielle Möglichkeiten zu haben.
via merkur: Proteste während Gründung von AfD-Jugend in Bayern – „Generation Braunschnabel“