Mit gezielten Luftschlägen versucht die Ukraine, Russlands Infrastruktur zu schwächen. Die Auswirkungen sind im ganzen Land zunehmend spürbar. Die Benzin-Knappheit in Russland scheint sich weiter zu verschärfen: Erst in der vergangenen Woche hat der russische Energieminister Alexander Nowak eine Verlängerung des Exportstopps für Benzin bekanntgegeben, und auch innerhalb des Landes wird Benzin mittlerweile rationiert. Wie das US-Magazin “Forbes” schreibt, haben sich die Benzinpreise in Russland im letzten Monat fast verdoppelt. Eine Gallone (rund 3,8 Liter) kostet demnach mittlerweile 4,52 Dollar (umgerechnet 3,85 Euro) – Anfang September lag der Preis noch bei 2,66 Dollar. Laut “Forbes” lösen der Preisanstieg und die Rationierungen Unzufriedenheit in der Bevölkerung aus. Newsblog: Die Entwicklungen im Ukraine-Krieg “Todeszone”: Diese Drohnentechnik setzt Putins Truppe demnächst ein In einigen Regionen sollen Verbraucher nur fünf Gallonen tanken dürfen, in anderen nur mit bestimmten Tankkarten. Teilweise sollen wegen des Benzinmangels sogar Schulbusse ausfallen. Teilen von Videos verboten Hauptgrund für den Engpass sind wohl die Luftschläge der Ukraine. “Forbes” berichtet, dass die ukrainischen Streitkräfte mittlerweile täglich die russische Infrastruktur aus der Luft angreifen. In den russischen Medien werde der Zusammenhang heruntergespielt. Gleichzeitig habe Russland auch rechtlich reagiert: Online-Aufnahmen von Drohnenangriffen auf russische Raffinerien zu teilen, sei mittlerweile illegal, berichtet “Forbes”.

via t-online: Lange Warteschlangen Russland geht der Sprit aus

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