Das Unternehmen Liebherr-Aerospace im Bodenseehinterland hat einen Mitarbeiter beurlaubt. Er soll Kontakte zu russischen Institutionen unterhalten und der “Reichsbürger”-Szene nahestehen. Der Hersteller von Fahrwerks- und Flugsteuerungssystemen in Flugzeugen und Hubschraubern, Liebherr-Aerospace GmbH in Lindenberg (Kreis Lindau), hat einen langjährigen Mitarbeiter vorerst beurlaubt. Das Unternehmen prüft den Verdacht, dass der Mitarbeiter Kontakte in russlandnahe Kreise pflegt und sich in der “Reichsbürger”-Szene engagiert. Das bestätigte der Liebherr-Konzern am Dienstag dem SWR. Man nehme die Situation ernst und habe entsprechende interne Untersuchungen eingeleitet, so das Unternehmen. Zuerst hatte die “Stuttgarter Zeitung” darüber berichtet, ohne jedoch Liebherr-Aerospace zu nennen. Liebherr: Mitarbeiter hatte “keinen Zugriff auf sensible Daten” Liebherr hatte eigenen Angaben zufolge am 6. August durch eine Presseanfrage von dem Verdacht gegen den Mann erfahren. Der Mitarbeiter sei 2011 als strategischer Einkäufer eingestellt worden und seit 2021 in der Kostenanalyse tätig. In beiden Funktionen habe er keinen Zugriff auf strategische oder sicherheitsrelevante Daten gehabt.
KG rügt identifizierende Berichterstattung Nius durfte Asylanwältin nicht an den Pranger stellen
Nach dem Solingen-Attentat berichtete Nius über eine Asylanwältin. Das LG Berlin hatte das für zulässig gehalten, das Kammergericht sah das nun anders. Kritik am Asylverfahren sei zulässig, eine identifizierende Berichterstattung jedoch nicht. Nach dem Attentat Read more