Das Unternehmen Liebherr-Aerospace im Bodenseehinterland hat einen Mitarbeiter beurlaubt. Er soll Kontakte zu russischen Institutionen unterhalten und der “Reichsbürger”-Szene nahestehen. Der Hersteller von Fahrwerks- und Flugsteuerungssystemen in Flugzeugen und Hubschraubern, Liebherr-Aerospace GmbH in Lindenberg (Kreis Lindau), hat einen langjährigen Mitarbeiter vorerst beurlaubt. Das Unternehmen prüft den Verdacht, dass der Mitarbeiter Kontakte in russlandnahe Kreise pflegt und sich in der “Reichsbürger”-Szene engagiert. Das bestätigte der Liebherr-Konzern am Dienstag dem SWR. Man nehme die Situation ernst und habe entsprechende interne Untersuchungen eingeleitet, so das Unternehmen. Zuerst hatte die “Stuttgarter Zeitung” darüber berichtet, ohne jedoch Liebherr-Aerospace zu nennen. Liebherr: Mitarbeiter hatte “keinen Zugriff auf sensible Daten” Liebherr hatte eigenen Angaben zufolge am 6. August durch eine Presseanfrage von dem Verdacht gegen den Mann erfahren. Der Mitarbeiter sei 2011 als strategischer Einkäufer eingestellt worden und seit 2021 in der Kostenanalyse tätig. In beiden Funktionen habe er keinen Zugriff auf strategische oder sicherheitsrelevante Daten gehabt.
Vermeintlicher Überfall auf Rostocker AfD-Politiker: Ermittlungen halten an
Knapp einen Monat nach dem mutmaßlichen Messerangriff auf AfD-Politiker Michael Meister dauern die Ermittlungen an. Die Partei nutzt den nicht aufgeklärten Fall dennoch als Tatsache. von Michael Seidel Knapp einen Monat ist es her, dass Read more