Der saarländische AfD-Landtagsabgeordnete Christoph Schaufert bleibt vom Verwaltungsrat einer katholischen Kirchengemeinde ausgeschlossen. Jetzt will der Geschasste offenbar bis nach Rom gehen. Im April sorgte der Generalvikar von Trier für Aufsehen, als er den AfD-Landespolitiker Christoph Schaufert aus dem Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde St. Marien in Neunkirchen entließ. Grund war die Mitgliedschaft Schauferts in der teils rechtsextremen AfD und seine führende Rolle in der Partei, etwa als stellvertretender Fraktionsvorsitzender im saarländischen Landtag. Schaufert zeigte sich uneinsichtig und legte Beschwerde gegen den Ausschluss ein. Doch der Trierer Bischof Stephan Ackermann stellt sich nun – wenig überraschend – hinter die Entscheidung des Generalvikars Ulrich von Plettenberg. Ackermann habe dem Politiker in einem Brief mitgeteilt, dass die Ausübung repräsentativer politischer Mandate für die AfD mit der Ausübung seines Wahlamts im Verwaltungsrat einer Kirchengemeinde unvereinbar sei.

via spiegel: Bistum Trier Bischof Ackermann bestätigt Entlassung von AfD-Politiker aus Kirchenamt