Die evangelische Kirche in Berlin und Brandenburg will AfD-Mitglieder von Gemeindekirchenämtern ausschließen. Die Partei verfolge immer stärker menschenfeindliche Ziele. AfD-Mitglieder sollen in der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz nicht mehr in Gemeindekirchenräten arbeiten dürfen. Das beschloss die Landessynode in Görlitz. Die AfD gehöre “in unheiliger Allianz mit Rechtsextremen” zu denjenigen, die Demokratie und Rechtsstaat aktiv bekämpfen, schreibt das Gremium in dem Beschluss. Die gesamte Partei verfolge immer stärker menschenfeindliche Ziele, begründete die Landessynode den Beschluss. Die Mitgliedschaft oder tätige Unterstützung der AfD, etwa durch die Wahrnehmung eines Mandats, sei “unvereinbar mit dem Bekenntnis zu Wort und Sakrament und der Ausrichtung des Lebens auf Jesus Christus”. Daher sei dies auch unvereinbar mit Ämtern und Aufgaben als Älteste der Gemeinden oder im Verkündigungsdienst. Die Katholische Kirche hatte im Februar auf ihrer Bischofskonferenz in Augsburg einen ähnlichen Beschluss gefasst. Vorgaben sollen ab 2025 gelten Die neue Vorgabe der evangelischen Kirche soll ab der Ältestenwahl im kommenden Jahr gelten. Die Kirchenleitung wurde aufgefordert, entsprechende Rechtsänderungen so schnell wie möglich durch Verordnung zu erlassen.

via zeit: Synode: Landeskirche will AfD-Mitglieder von Ämtern ausschließen

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