Der Start der Leipziger Haus-Garten-Freizeit wird vom Wirbel um eine umstrittene Werbung überschattet: Die Messe hat am Samstag die Formulierung „Eis-Mohr“ von Schildern entfernt. Diese hatte zuvor ein Leipziger Stadtrat entdeckt und von Rassismus gesprochen. Die Leipziger Messe hat nach der Rassismus-Kritik eines Leipziger Linken-Stadtrats Konsequenzen gezogen und eine umstrittene Eis-Werbung aus den Hallen der Haus-Garten-Freizeit verbannt. Wie Messe-Sprecherin Christina Siebenhüner auf LVZ-Anfrage erklärte, wurde eine „kritisch einzuschätzende Formulierung mit sofortiger Wirkung entfernt“. (…) In Bezug auf die (…) Werbung hieß es, es handele sich „selbst nach heutiger Duden-Definition um eine diskriminierende Äußerung, die schon seit langer Zeit als rassistisch bewertet wird.“ Gebhardt bezeichnete es als „absolut erschreckend und beschämend, dass im Jahr 2024 noch immer ein Produkt mit einer rassistischen Begrifflichkeit beworben wird. Mir bleibt dabei völlig unverständlich, wieso heute überhaupt noch jemand Begriffe verwendet, die auf die Hautfarbe von Menschen anspielen und schon lange als diskriminierend wahrgenommen werden?“

via lvz: Nach Rassismus-Kritik: Leipziger Messe verbannt „Eis-Mohr“-Werbung von Haus-Garten-Freizeit


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