Netflix zog die Konsequenzen aus dem Rassismus-Skandal um „Kevin – Allein in New York“. Der Film musste neu vertont werden. Deutschland – Kaum jemand kommt in der Weihnachtszeit um den beliebten Klassiker „Kevin – Allein in New York“* herum. Die Komödie aus dem Jahr 1992 schauen in der besinnlichen Zeit und darüber hinaus Millionen an. Doch nach den Rassismus-Vorwürfen der vergangenen Jahre wurde Netflix zu Konsequenzen gezwungen. (…) In der deutschen Synchronisation des Filmes taucht nicht nur das Wort I-Wort auf, welches für ein indigenes Volk steht, sondern auch das deutlich rassistische N-Wort. Das Unfassbare: In der amerikanischen Originalfassung sind diese Wörter gar nicht zu hören, sie sind also lediglich bei der deutschen Synchronisation entstanden. Das ist der Schauspielerin Thelma Buabeng vor einigen Jahren aufgefallen, die sich in der Weihnachtszeit „Kevin – Allein in New York“ angeschaut hat und es nicht fassen konnte, dass in der deutschen Synchronisation solche Worte gewählt wurden. Schauspielerin Thelma Buabeng macht Rassismus-Skandal bei „Kevin – Allein in New York“ öffentlich Auf Instagram zeigte sich die Schauspielerin empört: „Ich war wirklich fassungslos. Wie kann es sein, dass sich ein deutsches Synchronstudio völlig unnötige rassistische Übersetzungen zu einem Kinder- beziehungsweise Familienfilm ausdenkt? Tatsächlich ausgedacht, denn im englischen Original ist weder die Sprache von dem I-Wort noch vom N-Wort. Das ist an Ignoranz und Respektlosigkeit gegenüber indigenen und schwarzen Menschen gar nicht zu übertreffen.“ Tausende Follower sahen das ähnlich wie Thelma Buabeng und unterstützen die heftigen Vorwürfe der Schauspielerin. Sie forderten anschließend die Neuvertonung des Originals. Und tatsächlich: Netflix soll sich bei ihr gemeldet und versichert haben, dass sie die betreffenden Passagen ändern und neu synchronisieren werden.

via ruhr24: Diskriminierungs-Vorwürfe „Kevin – Allein in New York“: Netflix musste Film nach Rassismus-Skandal ändern

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