Ukrainische Streitkräfte erbeuten allerlei russisches Kriegsgerät. Für das neueste Material aus Moskaus Waffenkammern interessieren sich westliche Geheimdienste. Auch der BND beschafft Wehrtechnik vom Schlachtfeld. Wie ein erlegtes Stück Großwild liegt der russische Panzer im Wald. Seine Ketten sind zerstört, ansonsten aber scheint das stählerne Ungetüm einigermaßen intakt zu sein. Auf den Fotos sind ukrainische Soldaten zu sehen. Sie klettern auf dem Panzer herum und inspizieren das Innere des Gefährts. Die Aufnahmen stammen vom September und wurden wohl in der Region Charkiw gemacht. Russlands Armee hat im Krieg gegen die Ukraine bereits etliche Panzer verloren, dieses Exemplar aber ist etwas besonders: Es ist ein Kampfpanzer vom Typ T-90M, das modernste, was Moskaus Truppen derzeit zur Verfügung haben. Erst vor wenigen Jahren wurde dieser Panzer offiziell in Dienst gestellt, nur wenige Dutzend sollen davon im Einsatz sein. Für die Ukraine ist der T-90M eine wertvolle Trophäe – und weckt zudem die Begehrlichkeiten der westlichen Verbündeten. Für die NATO-Mitgliedsstaaten ist der Krieg in der Ukraine auch eine Gelegenheit, um seltene Einblicke in Russlands Waffenkammer zu bekommen. Das neueste russische Kriegsgerät steht daher im besonderen Fokus westlicher Geheimdienste

via tagesschau: Russische Waffensysteme Beute vom Schlachtfeld

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