Bilder und Videos sexualisierter Gewalt gegen Kinder kursieren oft in Foren und im Darknet. Innenministerin Faeser will die Ermittlungsbehörden deshalb verstärken. Einen Eingriff in die verschlüsselte Privatkommunikation lehnt sie ab.Ermittlungsbehörden sollen in Foren und bei Darknet-Plattformen verstärkt tätig werden, um gegen die Darstellung sexualisierter Gewalt gegen Kinder vorzugehen. Je mehr ermittelt werde, desto mehr Täter würden entdeckt, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser im Interview mit der “Bild am Sonntag”.”Um das ganze Ausmaß zu fassen, braucht es mehr Personal und eine sehr gute technische Ausstattung”, so die SPD-Politikerin. Das gelte für das Bundeskriminalamt ebenso wie für die Strafverfolgungsbehörden der Bundesländer. EXKLUSIV 02.12.2021 Kindesmissbrauch Ermittler lassen Bilder nicht löschen Zahlreiche Aufnahmen, die schweren sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen, bleiben oft jahrelang im Netz. Plan der EU-Kommission lehnt Faeser abDen Vorschlag der EU-Kommission, bei der Verfolgung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder auch verschlüsselte Messenger-Nachrichten zu durchsuchen, lehnt Faeser dagegen ab. Die EU-Kommission hatte Mitte Mai einen Gesetzentwurf vorgestellt, der Anbieter wie Google oder Facebook dazu verpflichten soll, ihre Dienste mithilfe von Software nach entsprechenden Bildern und Videos zu durchsuchen.

via tagesschau: Sexualisierte Gewalt gegen Kinder Mehr ermitteln, mehr Täter entdecken

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