Rechte haben einen Zug angegriffen, in dem sich Anreisende zur Demonstration gegen einen rechten Aufmarsch in Zwickau befanden. Nach der Demo gab es Attacken auf Rechte. Teilnehmer auf der Kundgebung der rechtsextremen Partei Der Dritte Weg in Zwickau. Bei der Anreise zu einem rechtsextremen Aufmarsch in Zwickau haben Rechte laut Polizeiangaben Gegendemonstranten angegriffen. Sie hätten am Bahnhof Glauchau Steine auf einen Zug geworfen, in dem Demonstranten aus dem linken Lager gesessen hätten, sagte ein Sprecher der Polizei. Diese seien auf dem Weg zu Gegenprotesten in Zwickau gewesen. 41 Rechte seien festgesetzt worden. Ein 28-jähriger Gegendemonstrant ist den Angaben zufolge leicht verletzt worden. Laut Angaben der Bundespolizei in Pirna hatte es zuvor am Hauptbahnhof in Chemnitz bereits Flaschenwürfe gegeben. Demonstranten, die unterwegs zur Kundgebung des Dritten Wegs gewesen seien, hätten in einen Zug einsteigen wollen. Die Polizei habe sie zurückgehalten, weil der Zug bereits mit Gegendemonstranten besetzt gewesen sei. Aktuell stehe der Zug in Zwickau. Er werde auf Beschädigungen insbesondere an den Fensterscheiben untersucht, sagte ein Sprecher am Mittag. Die rechtsextreme Splitterpartei Der Dritte Weg hatte zu einem Aufzug am Sonntag in Zwickau mobilisiert. Die Partei werbe seit Monaten überregional für die Demonstration, sodass mit mehr als 500 Teilnehmern gerechnet werde – auch aus Süddeutschland und Thüringen, sagte Polizeipräsident Lutz Rodig zuletzt. Es gebe Anzeichen, dass unter den Demonstranten in Zwickau auch zahlreiche Gewaltbereite sein könnten.
via zeit: Gewalt vor und nach rechtsextremem Aufmarsch in Zwickau
siehe auch: Angriffe auf #Gegendemonstranten auf dem Weg nach #Zwickau – #terror #strumabteilung #Glauchau. Bei der Anreise zu einem rechtsextremen Aufmarsch in Zwickau haben Rechte laut Polizei-Angaben Gegendemonstranten angegriffen. Sie warfen am Bahnhof Glauchau Steine auf einen Zug, in dem Demonstranten aus dem linken Lager saßen, wie ein Polizeisprecher am Sonntagmittag sagte. Diese waren auf dem Weg zu Gegenprotesten in Zwickau. 41 Rechte seien festgesetzt worden, sagte ein Sprecher; Gewaltausbrüche rund um rechtsextremen Aufmarsch. Der rechtsextreme “III. Weg” demonstriert in Zwickau. Gegendemonstranten wurden schon auf dem Weg dorthin attackiert. Bei der Abreise gab es Schwerverletzte. Bei den An- und Abreisen rund um den rechtsextremen Aufmarsch der Bewegung Der Dritte Weg in Zwickau hat es nach Angaben der Polizei Gewaltausbrüche mit teils Schwerverletzten gegeben. Vier Menschen aus dem rechtsextremen Lager seien bei der Rückfahrt zum Teil schwer verletzt worden, teilte die Bundespolizei am Sonntagabend mit. Sie seien gegen 17.30 Uhr am Bahnhof in Crimmitschau ausgestiegen und in einer Bahnunterführung angegriffen worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Auf der Hinfahrt hatte es Polizei-Angaben zufolge am Bahnhof Glauchau bereits Angriffe von Neonazis auf Gegendemonstranten gegeben. 37 Personen aus dem rechten Lager seien in polizeilichen Gewahrsam genommen worden. Zuvor hatte es auch am Hauptbahnhof in Chemnitz Flaschenwürfe gegeben. (…) Dass die rechtsextreme Szene in Sachsen mit ihren Demonstrationen immer wieder die gleichen teils gewaltbereiten Teilnehmer anlockt, ist längst kein Geheimnis mehr. Und so dürfte es auch wenig verwundern, dass sich unter den Angreifern auf den Zug auch mindestens ein polizeibekannter NPD-Kader befindet, der sich mittlerweile auch bei den ebenfalls rechtsextremen “Freien Sachsen” engagiert. Auch bei der Demonstration in Zwickau tauchten später einige nicht unbekannte Gesichter aus den diversen rechtsextremen Gruppen in Sachsen auf.