Laut den ersten Prognosen zur Bundestagswahl hat sich die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten gegenüber ihrem Ergebnis von vor vier Jahren deutlich verbessert. Die Union mit CDU-Chef Armin Laschet an der Spitze muss mit klaren Verlusten rechnen. Die Grünen verfehlen zwar ihr Ziel, Annalena Baerbock ins Kanzleramt zu bringen, können beim Wahlergebnis aber kräftig zulegen. Deutschland hat gewählt. Die erste Hochrechnung um 18.43 Uhr zur Bundestagswahl der ARD (Infratest dimap) sieht die SPD knapp vor der Union: Die SPD verbesserte ihr Ergebnis von der vorherigen Bundestagswahl vor vier Jahren deutlich und erreicht nun 24,9 Prozent. Die CDU/CSU verzeichnet klare Einbußen und kommt auf 24,7 Prozent. Es wäre das schlechteste Ergebnis bei einer Bundestagswahl für die Union. Die Grünen können gegenüber 2017 stark zulegen, landen aber nur auf Platz 3 mit 14,8 Prozent der Stimmen. Die FDP verbessert sich erneut und erreicht 11,2 Prozent. Die AfD erreicht 11,3 Prozent der Stimmen. die Linke liegt bei 5,0 Prozent. Sonstige kommen gemeinsam auf 8,1 Prozent.
In der ersten Hochrechnung der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF liegt die CDU/CSU bei 24,2 Prozent, die SPD knapp davor auf 25,8 Prozent. Die Grünen kommen auf 14,7 Prozent, FDP auf 11,8 Prozent. Die AfD bleibt zweistellig und bekommt 10,1 Prozent, die Linke liegt bei 5,0 Prozent. Sonstige bei 8,4 Prozent.

via rnd: Erste Hochrechnung: SPD nur hauchdünn vor Union – Rot-Rot-Grün ausgeschlossen

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