Nach dem Feuer im Dachstuhl ist das Rittergut in Guthmannshausen im Kreis Sömmerda einsturzgefährdet. Der Brand in der Tagungsstätte ist der zweite in einer Immobilie von Rechtsextremen in Thüringen binnen weniger Tage. Nach dem Feuer vom Freitag ist das Gebäude des früheren Ritterguts in Guthmannshausen (Kreis Sömmerda) vom Einsturz bedroht. Eine Sprecherin der Polizei teilte am Montag mit, Kräfte des Technischen Hilfswerkes (THW) sicherten das Haus mit einem Kran. Ermittler haben den Brandort noch nicht betreten können. Die Polizei geht inzwischen von Brandstiftung aus und ermittelt gegen Unbekannt. Der Brand in der heutigen Tagungs- und “Gedächtnisstätte” von Rechtsextremen war am Freitagabend im Dachstuhl ausgebrochen und bis Samstagmorgen gelöscht worden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei nimmt bisher einen Schaden in sechsstelliger Höhe an. Das Rittergut war 2011 von einem Verein aus Nordrhein-Westfalen gekauft worden, der seinen Sitz später nach Thüringen verlegte und die Immobilie zu einer Tagungs- und Veranstaltungsstätte umbaute. Der Thüringer Verfassungsschutz stellte in seinem Jahresbericht 2019 fest, dass der Verein “unter dem Deckmantel des Gedenkens der deutschen Opfer des Zweiten Weltkriegs gegen den demokratischen Verfassungsstaat agitiert und versucht, mit geschichtsrevisionistischem Gedankengut Anschluss an weitere Kreise der Gesellschaft zu erlangen.
GENERVTE BEKANNTE VERPETZT ABGETAUCHTEN REICHSBÜRGER
Im beschaulichen Lucka (Landkreis Altenburg) an der thüringisch-sächsischen Grenze gelang der Polizei ein Fahndungserfolg: Thüringer Beamte schnappten den gesuchten Reichsbürger Frank E. (60). Frank E. wollte 2022 mit Sauerstoff-Flasche statt FFP2-Maske ins Landgericht Chemnitz. © Haertelpress Seit Read more