Donald Trump provoziert in einem Interview erneut mit Aussagen zur US-Geschichte: Die Flagge der Konföderation, die im Bürgerkrieg für den Erhalt der Sklaverei kämpfte, habe für ihn nichts mit Rassismus zu tun. Die Flagge der Konföderierten, unter der die Südstaaten im Bürgerkrieg zwischen 1861 und 1865 für ein Recht auf Austritt aus den Vereinigten Staaten und für den Erhalt der Sklaverei stritten, sei für ihn ein “stolzes Symbol” des Südens der USA: In einem Interview mit dem Sender Fox News hat sich US-Präsident Donald Trump unversöhnlich in der aktuellen US-Debatte über Rassismus und Symbolik gezeigt. “Wenn die Menschen stolz ihre Konföderiertenflagge zeigen, geht es ihnen nicht um Rassismus. Sie lieben ihre Fahne, sie repräsentiert den Süden”, sagte Trump in dem Interview. Erst am Freitag hatte US-Verteidigungsminister Mark Esper ebendiese Konföderiertenflagge auf Militäreinrichtungen der USA de facto verboten. In der Anordnung Espers hieß es, Flaggen auf Militäreinrichtungen müssten alle Amerikaner mit Würde und Respekt behandeln und polarisierende Symbole vermeiden.

via spiegel: US-Debatte über Rassismus und Symbolik Trump nennt Konföderiertenflagge “stolzes Symbol”