Verlängerung des Ultimatums an Iran Unbekannte setzen 580 Millionen Dollar auf Ölwetten – Minuten vor Trumps Post

»Da ist gerade jemand um einiges reicher geworden«: Schon wieder erweisen sich Wetten als hochprofitabel, die von Entscheidungen oder Äußerungen des US-Präsidenten abhängen. Diesmal geht es um Ölpreise und Aktienkurse. Nur rund eine Viertelstunde vor Donald Trumps Post über »konstruktive Gespräche« mit Iran haben Händler mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar in Termingeschäfte auf Ölpreise investiert. Das berichtet die »Financial Times«  (»FT«). In einem um 7.04 Uhr New Yorker Ortszeit am Montag geposteten Beitrag auf seinem Netzwerk Truth Social hatte der US-Präsident mit den angeblichen Gesprächen begründet, sein Ultimatum an die iranische Führung zu verlängern. Daraufhin fielen die Ölpreise binnen Kurzem stark, gleichzeitig stiegen die Kurse von Terminkontrakten auf US- und europäische Aktien. Um 6.49 und 6.50 Uhr wurden dem Bericht zufolge 6200 Terminkontrakte auf die Ölsorten WTI und Brent gehandelt, deren Wert sich laut Berechnungen der »FT« auf 580 Millionen Dollar belief. In diesem Zeitraum seien demnach auch Terminkontrakte auf den US-Aktienindex S&P deutlich stärker gehandelt worden. Zwar ist unklar, wie viele und wer diese Geschäfte getätigt hat. Aber es ist nicht das erste Mal, dass Unbekannte viel Geld mit Wetten gemacht haben, die von Entscheidungen der US-Regierung und des Präsidenten abhingen. So gab es etwa auf der Plattform Polymarket hohe Einsätze auf Wetten auf den Zeitpunkt der US-Angriffe auf Venezuela und Iran. Mit Blick auf die nun bekannt gewordenen Ölwetten zitiert die »FT« einen namentlich nicht genannten Strategen eines US-Brokers, dass es zwar schwierig sei, einen Kausalzusammenhang nachzuweisen, aber man müsse sich schon fragen, »wer zu diesem Zeitpunkt, 15 Minuten vor Trumps Post, relativ aggressiv Terminkontrakte verkauft haben könnte«. Die Zeitung zitiert auch weitere Hedgefonds und deren Händler, die in den vergangenen Monaten auffällige, weil zeitlich abgestimmte Transaktionen registriert hätten. »Mein Bauchgefühl ist, dass das wirklich ungewöhnlich ist«, sagt einer von ihnen über die Geschäfte am Montag, »da ist gerade jemand um einiges reicher geworden.

via spiegel: Verlängerung des Ultimatums an Iran Unbekannte setzen 580 Millionen Dollar auf Ölwetten – Minuten vor Trumps Post

Auf Distanz zu Trump: Steinmeier bricht Lanze fürs Völkerrecht

In einer aufsehenerregenden Rede holt Bundespräsident Steinmeier zum Rundumschlag gegen die USA unter Trump aus. Er bezeichnet den Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran als völkerrechtswidrig und nimmt die Bundesregierung in die Pflicht. Von BR24 Redaktion Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am 24.03.2026 um 10:45 Uhr. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den von Israel und den USA begonnenen Iran-Krieg mit außergewöhnlich scharfen Worten kritisiert. Steinmeier bezeichnete den Krieg als völkerrechtswidrig. “Dieser Krieg ist nach meinem Dafürhalten völkerrechtswidrig”, sagte Steinmeier am Dienstag bei einer Veranstaltung zum 75. Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amtes nach dem Zweiten Weltkrieg. Damit stimmte er der breiten Mehrheit von Völkerrechtsexperten zu, die bereits kurz nach Beginn des Angriffskrieges zu diesem Urteil gekommen waren. Steinmeier zum Iran-Krieg: “Ein politisch verhängnisvoller Fehler” “Es gibt wenig Zweifel daran, dass jedenfalls die Begründung mit einem unmittelbar bevorstehenden Angriff auf die USA nicht trägt – das scheint ja auch in Teilen der amerikanischen Dienste gegenwärtig zu sein”, fügte der Bundespräsident mit Hinweis auf US-Geheimdienste hinzu. “Dieser Krieg ist zudem (…) ein politisch verhängnisvoller Fehler, (…) ein wirklich vermeidbarer, unnötiger Krieg, wenn sein Ziel denn war, den Iran auf dem Weg zur Atombombe zu stoppen.” Bundespräsident geht in Opposition zu Schwarz-Rot Damit schlug Steinmeier einen anderen Ton an als die Bundesregierung, die bisher vermieden hat, den Krieg als völkerrechtswidrig einzustufen. Offenbar in Anspielung auch auf die Debatte in der schwarz-roten Bundesregierung sagte Steinmeier: “Unsere Außenpolitik wird nicht überzeugender dadurch, dass wir Völkerrechtsbruch nicht Völkerrechtsbruch nennen.”

via br: Auf Distanz zu Trump: Steinmeier bricht Lanze fürs Völkerrecht

siehe auch: Steinmeier: Iran-Krieg ist „völkerrechtswidrig“ Die Begründung Trumps, dass Iran unmittelbar davor gestanden habe, die USA anzugreifen, lässt der Bundespräsident nicht gelten. Der Krieg sei ein „politisch verhängnisvoller Fehler“. Bundespräsident: Iran-Krieg völkerrechtswidrig und politisch verhängnisvoller Fehler Frank-Walter Steinmeier ​hat den Krieg der USA und Israels gegen Iran als völkerrechtswidrig bezeichnet. “Es gibt wenig Zweifel daran, dass jedenfalls die ⁠Begründung mit einem unmittelbar bevorstehenden Angriff auf die USA nicht trägt – das scheint ja auch in Teilen der amerikanischen ​Dienste ​gegenwärtig zu sein”, sagte der Bundespräsident in einer ​Rede im Auswärtigen Amt in Berlin. „Dieser Krieg ist nach meinem Dafürhalten völkerrechtswidrig.“ Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident “Dieser Krieg ist zudem ‌ein politisch verhängnisvoller Fehler, ein wirklich vermeidbarer, unnötiger Krieg, wenn sein Ziel denn war, Iran auf dem ​Weg zur Atombombe ​zu stoppen”, sagte Steinmeier. Offenbar in Anspielung auch auf ​die Debatte in der schwarz-roten Bundesregierung sagte er: “Unsere Außenpolitik wird nicht überzeugender dadurch, dass wir Völkerrechtsbruch nicht Völkerrechtsbruch nennen.” Steinmeier verwies darauf, dass ‌man mit den Verhandlungen über das Nuklearabkommen eine bessere Möglichkeit gehabt habe, Iran von einer atomaren ‌Bewaffnung abzuhalten. Er war als damaliger Außenminister selbst ​an dem Abschluss des Abkommens im Jahr 2015 beteiligt. Die US-Regierung habe ​damals betont, dass man damit einen Krieg verhindere, ‌den die USA sonst gegen Iran hätten führen müssen. US-Präsident Donald Trump habe aber in seiner ersten Amtszeit das Atomabkommen aufgekündigt. In seiner zweiten Amtszeit führe er nun den Krieg. „Völkerrecht ist kein alter Handschuh, ⁠den wir abstreifen sollten, wenn andere ‌es tun.

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU und AfD feiern, Trauer bei SPD und FDP

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz deutet sich das Ende einer Ära an: Nach 35 Jahren wird die SPD laut den aktuellen Hochrechnungen nicht mehr den Ministerpräsidenten stellen. Die CDU gewinnt die Wahl. Die SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer kommt der Hochrechnung um 19:57 Uhr zufolge auf 25,7 Prozent, ein Minus von 10,0 Prozentpunkten gegenüber der Landtagswahl 2021. Die CDU erreicht 30,6 Prozent, das ist ein Plus von 2,9 Prozentpunkten zu 2021.Die AfD kommt auf 20,0 Prozent, eine Steigerung um 11,7 Prozentpunkte. Die Grünen liegen bei 7,9 Prozent und damit 1,4 Prozentpunkte schlechter als bei der letzten Wahl. Die FDP fliegt mit 2,1 Prozent deutlich aus dem Landtag. Die Linke (4,4 Prozent) und die Freien Wähler (4,2 Prozent) verpassen dem Anschein nach den Einzug in den Landtag. (…) Hier können Sie auch danach suchen, wie in ihrem Wahlkreis oder in ihrer Stadt oder Gemeinde gewählt wurde. Ausführliche Analysegrafiken runden das Angebot ab.Parallel dazu laufen in unser großes Wahlergebnis-Portal die ersten Zwischenergebnisse aus Städten und Gemeinden ein. Sie können hier mitverfolgen, wie die Auszählung läuft.

via tagesschau_ Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU und AfD feiern, Trauer bei SPD und FDP

siehe auch: Landeswahlleiter: Wahlergebnisse LTW RLP 2026

MAGA ‘Black Nazi’ Names Trump in Twisted Sex Confession

North Carolina’s former lieutenant governor has admitted to posting racist and lewd comments on a porn site—actions he said he lied about to protect Donald Trump. Mark Robinson appeared on a podcast on Thursday where he was quizzed about his denial of a CNN report during his ill-fated 2024 gubernatorial campaign. The report claimed Robinson had used an alias on a porn site to call himself a “black NAZI” in the 2000s. The alias also described a love of transgender porn. Robinson denied that he had made that post and others in which he supported reinstating slavery and called Martin Luther King Jr. a “commie bastard.” The Washington Post later reported that Robinson had also praised Adolf Hitler’s Mein Kampf as a “good read” and “a real eye opener.” (…) But now, Robinson is coming clean. “I won’t say that I completely lied, some of the things about the whole story. Some of it—there’s some truth to it,” Robinson, 57, told After the Call podcast host and pastor Josh Hall, adding that he had an “obsession” with pornography.“President Trump and I had become very good friends,” Robinson then explained. “And I realized how important it was for President Trump to win that race. And I knew that we were—not only was I in the fight for my life, that the country literally was in the fight for its life.” The story, he claimed, “wasn’t about me.” “For the people who were doing it to me, it wasn’t about me. It was about a cause much bigger than that,” he said. “And they knew that they could use me to destroy the people around me, up to and including the president. They would do it. And so I’d make the exact same decision.”

via daily beast: MAGA ‘Black Nazi’ Names Trump in Twisted Sex Confession

siehe auch: Christian ‘Black Nazi’ Mark Robinson admits to porn obsession he denied while campaigning Accused of racist posts and watching porn involving transgender women while attacking LGBTQ+ people, the former GOP North Carolina lieutenant governor now says he was a “dual person.” For years, Mark Robinson built a political identity on condemning LGBTQ+ people and warning that American culture had fallen into moral decay. Now, after a scandal that helped sink his campaign for governor, he is speaking out. (…) “I spent a large portion of my life as a young adult walking on the fence like this,” Robinson said. “On this right hand foot right here, oh, I believe I believe in Jesus, and I believe in God. On this left hand foot right here, I also like to party. I was like, tell dirty jokes. I just like to watch pornography.” He went further, describing what he called an “obsession with pornography” that began in childhood and persisted into adulthood. “I don’t know where it came from. An obsession with pornography, an obsession with sex,” he said, adding that it was “one of the things in my life that I have never admitted in public.” Those admissions are a far cry from his reaction to a 2024 CNN investigation that reported Robinson had posted on a pornography website message board under a username the network said it linked to him through emails, usernames, and identifying details. Among the posts was one in which the user referred to himself as a “Black NAZI!” which quickly became shorthand for the controversy. The reported posts also included explicit sexual commentary, including statements about watching pornography involving transgender women. That detail drew intense scrutiny because Robinson had repeatedly attacked transgender people in public speeches and policy positions. As lieutenant governor and a gubernatorial candidate, Robinson made opposition to LGBTQ+ rights central to his political brand. He described LGBTQ+ identities as immoral, opposed protections for transgender people, and backed policies restricting their rights, framing those positions as part of a broader moral crusade.

Neo-Nazi who was jailed for handing out racist propaganda says prison made him even more radical as he plans to rejoin far-right group Patriotic Alternative

A neo-Nazi who was jailed for handing out white supremacist propaganda has said prison had further radicalised him as he announced plans to rejoin one of Britain’s biggest far-right organisations.  Sam Melia, 36, said he would be resuming his senior role in the far-right group Patriotic Alternative.  He said that prison was the ‘single most radicalising thing I’ve been through’ and that he had a ‘renewed zeal’ to rejoin the group.  Melia appeared on a podcast, where he was asked whether prison had ‘doubled his resolve’. He replied: ‘One hundred per cent, I have a lot of hope moving forward. Prison is the best place to send someone like us; there was no one that took issue with me, if anything it earnt me favours.’ (…) Melia, of Pudsey in West Yorkshire, lives with his wife Laura Tyrie, who often uses the pseudonym Laura Towler and is also deputy leader of Patriotic Alternative.  On Tyrie’s Telegram channel, a secretive chat-based social media, Melia wrote: ‘My time away hasn’t dimmed my spirit in the least; quite the contrary. ‘Interrogated by both National Security Division’s probation service, as well as Counter-Terrorism’s Desistance and Disengagement Programme, the weakness of their arguments was breathtaking. Frequently breaking down to, “yeah, all that’s true, but why do you care?”

via daily mail: Neo-Nazi who was jailed for handing out racist propaganda says prison made him even more radical as he plans to rejoin far-right group Patriotic Alternative

Mehr als 500 Rechtsextremisten mit offenen Haftbefehlen gesucht

Mehr als 500 Rechtsextremisten werden in Deutschland mit offenen Haftbefehlen gesucht. Laut Bundesinnenministerium gab es Ende September 2025 insgesamt 688 Haftbefehle gegen 515 Personen aus dem rechtsextremen Kreis. Hunderte Haftbefehle gegen Rechtsextremisten und „Reichsbürger“ sind noch nicht vollstreckt. Das geht aus aktuellen Zahlen des Innenministeriums hervor. Grünen-Politikerin Mihalic spricht von einem „massiven Problem“. ehr als 500 Rechtsextremisten sind in Deutschland zuletzt mit offenen Haftbefehlen gesucht worden. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt. Demnach waren zum Stichtag am 30. September 2025 insgesamt 688 Haftbefehle gegen 515 Personen aus der rechtsextremen Szene offen. Außerdem wurden zum selben Stichtag 185 sogenannte Reichsbürger und Selbstverwalter mit insgesamt 242 offenen Haftbefehlen gesucht. Für die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion, Irene Mihalic, ist das kein Grund zur Entwarnung: „Fast 37.000 Delikte zeigen, wie massiv das Problem weiterhin ist. Sechs versuchte Tötungsdelikte und rund 1.400 Gewalttaten belegen die ungebrochene Gewaltbereitschaft der Szene.“

via welt: Mehr als 500 Rechtsextremisten mit offenen Haftbefehlen gesucht

siehe auch: Hunderte Rechtsextreme mit offenen Haftbefehlen gesucht Gegen mehr als 500 Rechtsextreme waren in Deutschland zuletzt Haftbefehle offen. In Deutschland wurden zuletzt mehr als 500 Rechtsextremisten mit offenen Haftbefehlen gesucht. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion im Deutschen Bundestag hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Demnach waren zum letzten Stichtag am 30. September 2025 insgesamt 688 Haftbefehle gegen 515 Personen aus der rechtsextremen Szene offen. Außerdem wurden zum selben Stichtag 185 sogenannte „Reichsbürger und Selbstverwalter“ mit insgesamt 242 offenen Haftbefehlen gesucht. Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige Das Bundesinnenministerium macht in seinem Schreiben außerdem Angaben zur Zahl der rechtsextremen Straftaten im Jahr 2025. Die Polizei registrierte bundesweit insgesamt 36.951 Taten, davon 1395 Gewaltdelikte. Im Jahr 2024 hatten die Zahlen mit 42.788 Straftaten, davon 1488 Gewaltdelikten, noch etwas höher gelegen.

Symbolbild: Haftbefehle (KI-generiert; Grok)

MAGA has been swooning over a beautiful Army soldier and her pro-Trump message. She is AI

The account is an example of how artificial intelligence is being used to push political agendas in wartime. MAGA has been swooning over photos of a blonde U.S. Army soldier, walking defiantly alongside President Donald Trump to carry out the America First agenda. But there’s just one problem — she’s AI. Images most likely generated by artificial intelligence depicted Jessica Foster wearing heels on a U.S. warship in the Strait of Hormuz, posing for selfies with Trump and Russian President Vladimir Putin, and giving a speech at the president’s “Board of Peace” event earlier this year. The account, which has since been taken down, gained more than one million followers since its mysterious creator started posting on it four months ago, The Washington Post reports. Those commenting on how “beautiful” Foster was and applauding her “America First” message were overwhelmingly accounts with men in their profile pictures, according to the newspaper. Some of Foster’s pictures received over 30,000 “likes,” with users commenting how “beautiful” she was, while others reacted to the ai-generated soldier with eye-hearts emojis. Trump and his administration have fully embraced the rise of AI. It was a prominent feature of his 2024 presidential campaigning and is used across numerous federal government agencies on social media, including the White House account. It’s unclear if any Trump officials commented or shared posts from Foster’s account. Foster’s account is another example of how AI is being used to push political agendas in wartime, as experts warned that creators are attempting to lure social media users to other paid platforms.

via ap: MAGA has been swooning over a beautiful Army soldier and her pro-Trump message. She is AI