#Corona: Landesregierung stuft Landkreis #Northeim als #Risikogebiet ein

Der Landkreis Northeim wird seit Freitag auf der Seite des Landes Niedersachsen als Risikogebiet gelistet. Aktuell sind 333 bestätigte Infektionen bekannt. Ausgangspunkt des Corona-Ausbruchs ist ein Glaubenszentrum in Bad Gandersheim. (…) Die hohe Anzahl der infizierten Personen in der Stadt Bad Gandersheim sei auf das Infektionsgeschehen im Glaubenszentrum Bad Gandersheim zurückzuführen, in dem 252 Bürger getestet worden seien – 125 positiv. Sie seien in Quarantäne. Zunächst habe der Landkreis den Bewohnern des Glaubenszentrums, „die eine Unterkunft in der Stadt hatten, erlaubt, mit einer Mund-Nasenbedeckung auf einem Nebenweg zum Glaubenszentrum zu gehen, um dort Mahlzeiten einzunehmen“, teilte die Pressestelle mit. Diese Ausnahmeregelung sei am Freitag zurückgenommen worden. „Die betroffenen Personen werden im Laufe des Tages informiert, dass sie für den Rest der Quarantänezeit in ihren Wohnungen verbleiben müssen“, heißt es weiter.

via göttinger tageblatt: Corona: Landesregierung stuft Landkreis Northeim als Risikogebiet ein

Novel #coronavirus can last 28 days on glass, currency, Australian study finds – #covid19

The virus that causes COVID-19 can survive on banknotes, glass and stainless steel for up to 28 days, much longer than the flu virus, Australian researchers said on Monday, highlighting the need for cleaning and handwashing to combat the virus. Findings from the study done by Australia’s national science agency, CSIRO, appear to show that in a very controlled environment the virus remained infectious for longer than other studies have found. CSIRO researchers found that at 20 degrees Celsius (68 degrees Fahrenheit) the SARS-COV-2 virus remained infectious for 28 days on smooth surfaces such as plastic banknotes and glass found on mobile phone screens. The study was published in Virology Journal. By comparison, Influenza A virus has been found to survive on surfaces for 17 days. “It really reinforces the importance of washing hands and sanitising where possible and certainly wiping down surfaces that may be in contact with the virus,” said the study’s lead researcher Shane Riddell. (…) Experiments done at 20, 30 and 40 degrees C showed the virus survived longer at cooler temperatures, longer on smooth surfaces than on complex surfaces such as cotton, and longer on paper banknotes than on plastic banknotes.

via reuters: Novel coronavirus can last 28 days on glass, currency, Australian study finds

siehe auch: The effect of temperature on persistence of SARS-CoV-2 on common surfaces. The rate at which COVID-19 has spread throughout the globe has been alarming. While the role of fomite transmission is not yet fully understood, precise data on the environmental stability of SARS-CoV-2 is required to determine the risks of fomite transmission from contaminated surfaces. (…) Survival rates of SARS-CoV-2 were determined at different temperatures and D-values, Z-values and half-life were calculated. We obtained half lives of between 1.7 and 2.7 days at 20 °C, reducing to a few hours when temperature was elevated to 40 °C. With initial viral loads broadly equivalent to the highest titres excreted by infectious patients, viable virus was isolated for up to 28 days at 20 °C from common surfaces such as glass, stainless steel and both paper and polymer banknotes. Conversely, infectious virus survived less than 24 h at 40 °C on some surfaces. Conclusio These findings demonstrate SARS-CoV-2 can remain infectious for significantly longer time periods than generally considered possible. These results could be used to inform improved risk mitigation procedures to prevent the fomite spread of COVID-19.

Lauterbach warnt: „Präsenz-Unterricht kann zum Superspreading-Event werden“

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach dämpft Hoffnungen auf einen schon 2021 verfügbaren Corona-Impfstoff für Kinder – und fordert angesichts steigender Infektionszahlen gestaffelte Unterrichtszeiten während der kalten Monate. «Präsenz-Unterricht kann zum Superspreading-Event im Herbst und Winter werden», sagte der studierte Epidemiologe der «Rheinischen Post». Um das Infektionsgeschehen einzudämmen, rät Lauterbach dazu, die Abstandsregel wieder einzuführen – und dann den Unterricht für einen Teil der Schüler morgens und für die anderen am Mittag zu beginnen. «Dafür braucht es einen entschlackten Lehrplan für das laufende Schuljahr, in dem manche Fächer ausnahmsweise nicht unterrichtet werden müssen – oder nur noch virtuell.» So würden überfüllte Klassenräume und Stoßzeiten an den Schulen verhindert und das Risiko für Ansteckungen etwa in Bussen und Bahnen verringert. Zurzeit laute das Motto an den Schulen aufgrund fehlender Konzepte der Kultusministerien «Maske auf und durch», kritisierte Lauterbach. «So gefährden die zuständigen Behörden unter Umständen die Gesundheit der Schüler, Lehrer und Eltern und riskieren immer weiter steigende Infektionszahlen, weil Schüler das Virus genauso wie Erwachsene weitergeben können.» Der Sozialdemokrat rechnet damit, dass die Schulen noch das ganze Schuljahr 2020/2021 mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen haben werden und ihre Unterrichtspraxis radikal umstellen müssen. Das gelte umso mehr, weil junge Menschen wahrscheinlich nicht zur gleichen Zeit wie Erwachsene geimpft werden könnten. «Es ist nicht zu erwarten, dass wir im kommenden Jahr Kinder und Jugendliche impfen können», sagte Lauterbach der «Rheinischen Post». Sie seien nicht Teil laufender Studien, «weswegen ein möglicher Impfstoff für junge Menschen nicht zugelassen werden kann».

via news4teachers: Lauterbach warnt: „Präsenz-Unterricht kann zum Superspreading-Event werden“

Die #Gerüchte über den #Tod von #Kindern durch #Schutzmaske – #covidioten

Es mehren sich Gerüchte über tote Kinder durch Mund-Nasen-Schutz – doch Beweise sucht man vergebens. Anfang September kollabierte eine 13-jährige Schülerin und starb (wir berichteten). Die gerichtliche Autopsie, welche mehrere Wochen dauern kann, ist noch nicht abgeschlossen, doch sofort wurde behauptet, sie sei an CO2-Vergiftung durch die Schutzmaske gestorben. Seitdem mehren sich wilde Behauptungen über noch mehr Kinder, die dadurch zu Tode kamen. Der Arzt Bodo Schiffmann verbreitete diese Behauptung in einem Video, er dies „von einem ärztlichen Kollegen“ erfahren haben. Name, Alter oder Ort werden nicht genannt. Als Nächstes wurde verbreitet, ein 6-jähriges Mädchen aus der Nähe von Schweinfurt sei ebenfalls im Schulbus zusammengebrochen und am Abend verstorben. Todesursache seit laut Arzt eine CO2-Vergiftung.
Quelle? „Die Informationen stammen von der besten Freundin der Mutter des betroffenen Kindes“.Und dann starb angeblich noch ein Mädchen in Wiesbaden, Quelle: „eine befreundete Ärztin aus Weinheim“. Interessanterweise kennen diese Leute bereits die Todesursache, obwohl eine gerichtliche Obduktion, welche bei Annahme einer unnatürlichen Todesursache oft üblich ist, sich bis zu mehreren Wochen hinziehen kann (wie oben bereits erwähnt), bis alle Blut- und Gewebeproben analysiert sind. (…) Zum jetzigen Zeitpunkt also nun Gerüchte über CO2-Vergiftungen durch Schutzmasken zu verbreiten, obwohl dies physikalisch nicht einmal möglich ist, stattdessen das „Gefühl“ urteilen lassen, ist nicht nur kontraproduktiv, sondern schlichtweg falsch.

via mimikama: Die Gerüchte über den Tod von Kindern durch Schutzmaske

Wiener Linien begeistern mit Antwort an Nutzer, den “Gegen Nazis”-Sticker störte

Im sozialen Netzwerk Twitter sorgte am Samstag ein Beitrag der Wiener Linien für Aufmerksamkeit. Ein Fahrgast der Wiener Linien hatte ein Foto mit der Überschrift “Da steigt man ganz ohne Hintergedanken in die U-Bahn und dann erblickt man so etwas…” geteilt. Auf dem Bild zu sehen ist der Nutzer neben einem “Gegen Nazis”-Annäher, der an einem Rucksack angebracht wurde. Da der Fahrgast, der laut FPÖ Fails dem RFS (Ring freiheitlicher Studenten) angehört, auf dem Foto ohne Maske abgebildet ist, machte ein weiterer Twitter-Nutzer die Wiener Linien auf den Regelverstoß aufmerksam. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes ist innerhalb der Stationen und Fahrzeuge verpflichtend, bei Verstoß droht eine Strafe von 50 Euro. “Was verstehst du an den Regeln nicht und wenn du nicht gegen Nazis bist, dann steig bitte einfach aus”, heißt es im Twitter-Beitrag der Wiener Linien. Der Konter sorgte für begeisterte Reaktionen unter Nutzern.

via standard: Wiener Linien begeistern mit Antwort an Nutzer, den “Gegen Nazis”-Sticker störte

Gay Men Commandeer ‘#ProudBoys’ Hashtag from Pro-Trump White Supremacist Group #lovewhoeveryouwant

A grassroots social media campaign by gay and LGBTQ people and allies to reclaim the hashtag #ProudBoys from the white supremacist group is working, as Twitter was flooded on Sunday with photos of gay couples kissing, rainbow flags, and drag queens.

via towleroad: Gay Men Commandeer ‘#ProudBoys’ Hashtag from Pro-Trump White Supremacist Group

siehe auch: The “Proud Boys” Hashtag Has Been Taken Over By Gay Love. People decided to reclaim the tag after Trump told the extremist group to “stand by” at the first presidential debate. If you search for “Proud Boys” on Twitter, you won’t get what you’re expecting, and you will absolutely be delighted. After Donald Trump’s reference to the extremist group at the first presidential debate, people have taken over the #ProudBoys hashtag with photos of gay men celebrating their lives and their love. The goal of the movement is to take back the hashtag from the Proud Boys, a far-right men’s organization with a history of violence. Founded by Gavin McInnes, the group describes itself as “western chauvinists” and the FBI considers the group to be an extremist organization with ties to white supremacy.

Große #Demo vor Snackbar – Alle gegen #Attila: Ganzer Berliner Kiez will „Neonazi“ #Hildmann rauswerfen – #attilahildmann #hirsehitler #avocadolf

Mit einer großen Demo wollen die Geschäftstreibenden aus Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf ihrem Nachbarn Attila Hildmann zeigen, dass sein rechtes Gedankengut in ihrem Kiez nicht willkommen ist. Für den Protest wählten sie Freitag, 9. Oktober 2020. Den Jahrestag des Anschlags auf die Synagoge in Halle/Saale. Demo gegen Attila Hildmann* vor dessen Snackbar. Geschäftsleute aus Charlottenburg-Wilmersdorf demonstrieren gegen Verschwörungstheoretiker. „Kiez-Bündnis gegen Neonazi Attila Hildmann“ lädt zum Protest. (…) Berlins Charlottenburg-Wilmersdorf ist ein bunter Stadtteil. Japanische Buchläden, Cafés, ein Laden für amerikanische Gitarren, eine Malschule für Kinder, eine Kunstgalerie und viele Geschäfte. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie wollen Attila Hildmanns Gedankengut nicht mehr in ihrer Nachbarschaft haben. Insgesamt sind es mittlerweile 91 Geschäfte und Firmen, die sich zum „Kiez-Bündnis gegen Neonazi Attila Hildmann“ zusammengeschlossen haben, wie 24hamburg.de berichtet. (…) Um ihre Ablehnung deutlich zu machen, wird das „Kiez-Bündnis gegen Neonazi Attila Hildmann“ am Freitag, 9. Oktober 2020, eine Kundgebung direkt vor der Snackbar des Verschwörungstheoretikers abhalten. Travestiekünstlerin Jacky Oh Weinhaus wird die Veranstaltung moderieren. Aktivist*in Tarek Shukrallah wird sprechen, ein jiddisch-hebräisches Bühnenprogramm wird stattfinden und die Tänzer der BoogieStube (fünffache Berliner Meister) werden auftreten.

via 24hamburg: Große Demo vor Snackbar – Alle gegen Attila: Ganzer Berliner Kiez will „Neonazi“ Hildmann rauswerfen

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