Romanian Court Scraps Law Banning Gender Studies

The Constitutional Court of Romania has annulled a law passed last June that banned discussion of any gender identity different to people’s biological sex in the country’s education system. Romania’s Constitutional Court on Wednesday annulled legislation adopted by parliament last June that effectively banned gender studies in the educational system. The law was initiated by the Popular Movement Party, PMP, the party of former president Traian Basescu, and prohibited the “spread … [of] theories or opinions” based on the notion that “gender is a concept different to biological sex”. The ban applied to all arms of the educational system, including schools, high schools and universities. The Constitutional Court declared the law unconstitutional in response to an action initiated by the current centre-right president, Klaus Iohannis, who argued that a blanket ban imposed “a stereotype/cliché regarding the results of research on some theories/opinions”. Iohannis also argued that the ban was a contravention of “individual freedom of consciousness” and affected “freedom of thought and opinion”. The law was condemned by several civil society organisations and academics, who concurred with Iohannis in deeming it an attack on freedom of thought and as a regressive move in Romanian society.

via balkan insight: Romanian Court Scraps Law Banning Gender Studies

Leiterin einer #Intensivstation – “Kein Patient bekommt #Heiligabend aktiv mit” – #covid

Weihnachten auf der Covid-Intensivstation ist vor allem eins: einsam. Die Krankheitsverläufe seien schwerer geworden, die Kapazitäten ausgeschöpft. Eine Stationsleiterin berichtet. ZDFheute: Wie sieht es derzeit auf Ihrer Station aus? Carolin von Ritter-Zahony: Wir haben unser volles Patientenkontingent ausgeschöpft. Wir haben zehn Patienten, von denen auch zehn beatmet werden. Zwei Lungenersatzmaschinen und viele, viele Bauchlagen. Tatsächlich hat sich die Situation deutlich zugespitzt. Ab jetzt wird es kritisch. Was wirklich auffällt: Die Verläufe sind insgesamt bedeutend schlechter als noch in der ersten Welle. Wir haben tatsächlich noch nicht viele Patienten lebend rausgekriegt. (…) ZDFheute: Eigentlich wollte ich auch fragen, was Weihnachten auf der Covid-Station für die Patienten bedeutet. Die Frage kann ich mir sparen, oder? Von Ritter-Zahony: Tatsächlich ja, wir haben keinen einzigen Patienten, der Heiligabend aktiv mitbekommt. ZDFheute: Wie ist die Stimmung in der Belegschaft? Von Ritter-Zahony: Sie machen ihren Job richtig gut, aber sind gleichzeitig auch sehr frustriert. Gerade wenn man weiß, dass viele Patienten vermutlich das ganze Prozedere nicht überleben werden.

via zdf: Leiterin einer Intensivstation – “Kein Patient bekommt Heiligabend aktiv mit”

Brisanter Brief an #Scheuer – #Seehofer drang auf schärfere Regeln für #Seenotretter – #seehoferRuecktritt #LeaveNoOneBehind #seenotrettung

Ein internes Schreiben zeigt, wie Bundesinnenminister Horst Seehofer Verkehrsminister Scheuer überzeugen wollte, deutsche Seenotretter stärker zu drangsalieren. Die Beziehungen zu Italien ständen auf dem Spiel. An Bord der »Alan Kurdi« befinden sich sieben Toiletten, die Abwassertanks des zivilen Rettungsschiffes messen 14 Kubikmeter. Nicht mal die Crew weiß das aus dem Kopf, doch am 7. Mai, mitten in der ersten Welle der Corona-Pandemie, beschäftigte sich der deutsche Innenminister mit den Zahlen. Die italienischen Behörden hatten zu diesem Zeitpunkt die »Alan Kurdi« im Hafen in Sizilien festgesetzt. Trotz der Warnungen der deutschen und italienischen Behörden war die Crew als einziges privates Seenotrettungsschiff ausgelaufen, 150 Flüchtlinge brachte sie an Land. In Rom war man nicht begeistert. Mitten in der Pandemie konnte die Regierung die Bilder gestrandeter Migrantinnen und Migranten nicht gebrauchen. (…) Zwei Tage später schrieb Horst Seehofer in der Sache an Verkehrsminister Andreas Scheuer, der Brief liegt dem SPIEGEL vor. Er sei bereits mehrfach auf die unterschiedliche rechtliche Bewertung der italienischen Behörden und der deutschen Flaggenstaatsbehörde hingewiesen worden, heißt es darin. Seehofer schlägt sich auf die Seite Roms. »Es besteht nach meiner Auffassung eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Anforderungen an die Ausrüstung von Frachtschiffen, welche im vorliegenden Falle an das Schiff angelegt werden, und den tatsächlichen Erfordernissen, welche in der selbsterklärten Mission des Schiffes liegen.« Seehofers Argumentation ist die Italiens: Da das Schiff regelmäßig viele Menschen rette, müssten für sie strengere Regeln gelten als für normale Frachtschiffe. Die Abwassertanks seien nur für die Besatzung ausgelegt, nicht aber für die hohe Zahl an Flüchtlingen an Bord. In dem Schreiben, das der SPIEGEL vom Transparenzportal Frag den Staat erhalten hat, hat die Bundesregierung den Namen des Schiffes geschwärzt. Allerdings bestehen keine Zweifel, dass es um die »Alan Kurdi« geht. Das lässt sich anhand von mehreren erwähnten Daten rekonstruieren. (…) Im zentralen Mittelmeer sind in diesem Jahr mindestens 739 Bootsflüchtlinge ertrunken. Eine staatliche Rettungsmission hat die EU längst eingestellt. Im besonders tödlichen November waren zeitweise keine zivilen Rettungsschiffe vor der libyschen Küste unterwegs. Allein fünf Schiffe konnten nicht auslaufen, weil italienische Behörden sie bei Hafenkontrollen festgesetzt hatten. Mal beanstandeten die Kontrolleure überschüssige Rettungswesten, bisweilen ging es wie bei der »Alan Kurdi« um die Toiletten. Derzeit ist ein Rettungsschiff unterwegs, die »Alan Kurdi« darf die Mängel immerhin in einem spanischen Hafen beseitigen. Seehofers Brief offenbart, wie sehr sich der Innenminister die Bemühungen Italiens zu eigen macht.

via spiegel: Brisanter Brief an Scheuer Seehofer drang auf schärfere Regeln für Seenotretter

https://twitter.com/janboehm/status/1342049052754661378

Schwimmweste Rettungsweste G 2474.JPG
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Bin_im_Garten” title=”User:Bin im Garten”>Bin im Garten</a> – <span class=”int-own-work”>Selbst fotografiert</span>, CC BY-SA 3.0, Link

Staatenlose Pflegerin von Corona-Patienten darf in Deutschland bleiben

Seit 34 Jahren lebt die Intensivpflegerin Farah Demir aus Hameln in Deutschland. Die staatenlose Frau galt allerdings offiziell nur als geduldet, ihr drohte die Ausweisung. Nun darf die 36-Jährige, die sich in der Medizinischen Hochschule Hannover um Corona-Patienten kümmert, endgültig in Deutschland bleiben. Eine von der Abschiebung bedrohte Intensivkrankenpflegerin aus Hameln, die seit 34 Jahren in Deutschland lebt, erhält nun doch eine Perspektive. Die massiven Proteste gegen die von der Hamelner Ausländerbehörde angedrohte Ausweisung seien erfolgreich gewesen, teilte der Flüchtlingsrat Niedersachsen am Montag mit. Wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtete, habe das niedersächsische Innenministerium am Freitag angekündigt, der 36-Jährigen zu helfen. Farah Demir arbeitet auf der Covid-19-Intensivstation der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Sie kam 1986 als Zweijährige mit ihren Eltern aus dem Libanon nach Deutschland.

via rnd: Staatenlose Pflegerin von Corona-Patienten darf in Deutschland bleiben

siehe auch: Die geduldete Intensivpflegerin. Farah Demir floh als Kleinkind mit ihren Eltern aus dem Libanon, lebt schon seit 34 Jahren in Deutschland und arbeitet als Spezialistin auf der Covid-Station der renommierten Klinik MHH in Hannover – aber sie kämpft immer noch um eine Staatsangehörigkeit und einen Pass, die Bürokratie ist bisher stärker. (…) Am 19. November 2020 forderte sie die Stadt Hameln auf, “einen gültigen Nationalpass oder Passersatz” vorzulegen. Sonst sei mit Konsequenzen bis hin zu Berufsverbot und Sicherungshaft zu rechnen. “Ich schäme mich so wahnsinnig”, sagt Farah Demir, “es ist so anstrengend.” Sie kommt sich vor wie eine Kriminelle, dabei ist sie Intensivpflegerin. Gemeinsam mit der Verdi-Betriebsgruppe richtete MHH-Betriebsrat Nils Hoffmann eine Petition für eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung an Innenminister Horst Seehofer, 33 500 Unterstützer haben sich registriert. Und siehe da: Am Donnerstag wurde Farah Demir im niedersächsischen Innenministerium versichert, dass man eine Lösung finden wolle. Am Freitag kam die Verlängerung der Duldung. “Der Fall ist im Prinzip gelöst”, meint ein Sprecher der Stadt Hameln, aber ja, die Sache sei “ein ziemliches Dilemma”, es gebe “sicherlich Fragezeichen”.

https://twitter.com/SawsanChebli/status/1342436959810166785

Verstoß gegen #Corona-Regeln: Rund 1400 #Bußgeldverfahren in #Sachsen – #covidioten

Sachsen hat mit 4000 Beamten die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Innerhalb einer Woche leiteten die Beamten knapp 1400 Bußgeldverfahren ein. Dennoch gehen die Verstöße weiter, mit Garagenpartys und Gruppentreffen. Die sächsische Polizei hat ihre Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln verstärkt. Wie das Innenministerium am Dienstag auf Anfrage mitteilte, wurden vom 14. bis 20. Dezember landesweit 1399 Bußgeldverfahren eingeleitet, 60 Verwarngelder erhoben und 489 mündliche Verwarnungen ausgesprochen. Bei den Kontrollen seien mehr als 4000 Beamte im Einsatz gewesen. Innenminister Roland Wöller (CDU) dankte den Polizistinnen und Polizisten, die „unter Gefährdung ihrer eigenen Gesundheit dafür sorgen, diese Pandemie auch in Sachsen in den Griff zu bekommen“. Im Bereich der Polizeidirektion Leipzig wurden in dieser Zeit knapp 600 Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Schutz-Bestimmungen eingeleitet, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Allein 105 Verstöße gegen die Bestimmungen wurden während des Demonstrationsgeschehens am vergangenen Samstag in Leipzig festgestellt.

via lvz: Verstoß gegen Corona-Regeln: Rund 1400 Bußgeldverfahren in Sachsen

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#Corona-Verstöße: #Polizei-Hundertschaft löst #Gottesdienst auf – #schauhin #covidioten

Lautstarker Gesang einer christlichen Kirchengemeinde hat in Essen die Polizei mit einer Hundertschaft auf den Plan gerufen und zu knapp 60 Anzeigen vor allem wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung geführt. Zwei Männer wurden festgenommen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatten sich am Sonntag Anwohner über den – wegen Corona verbotenen – Gesang der Pfingstgemeinde beschwert. “Im Gebäude trafen die Beamten auf 57 Erwachsene sowie 25 Kinder”, so die Polizei. Es sei kein Mindestabstand eingehalten und nur wenige Schutzmasken seien getragen worden. Eine Anwesenheitsliste habe es auch nicht gegeben.

via sz: Corona-Verstöße: Polizei-Hundertschaft löst Gottesdienst auf

#Kushner OK’d #Trump Campaign Shell Company That Secretly Paid Inner Circle: Report

Jared Kushner approved the creation of a shell company that operated like a “campaign within a campaign” and secretly funneled millions of dollars in campaign cash to Trump family members, Business Insider reports. The company, American Made Media Consultants Corporation and American Made Media Consultants LLC, took more than half of the Trump campaign’s massive $1.26 billion war chest and was largely shielded from having to publicly report financial details. However, a source told Business Insider that Trump’s daughter-in-law Lara Trump was the company’s president, Vice President Mike Pence’s nephew was its VP, and Trump campaign CFO Sean Dollman was treasurer and secretary. The mysterious company caused consternation among other campaign staffers, who had no idea how it was spending money, and the Campaign Legal Center filed a civil complaint with the FEC in June accusing the Trump campaign of laundering $170 million largely through it.

via dailybeast: Kushner OK’d Trump Campaign Shell Company That Secretly Paid Inner Circle: Report