Zwei Tage nach der Landtagswahl haben die Fraktionen von AfD und SPD, Linke und Grüne erste Personalentscheidungen getroffen. Bei der AfD musste der wiedergewählte Fraktionschef Schult eine Schlappe einstecken. Ein echter Vertrauensvorschuss sieht anders aus: Für Enrico Schult, der bei der Landtagswahl als AfD-Spitzenkandidat antrat, stimmten nach NDR Informationen nur 20 Abgeordnete, 12 votierten bei der ersten Sitzung nach der Landtagswahl gegen ihn. Er fuhr damit von allen sieben Vorstandsmitgliedern das schlechteste Ergebnis ein. Der Parlamentarische Geschäftsführer Thore Stein schnitt mit 30 Ja- und nur 2 Nein-Stimmen am besten ab. Bedenken gegen Schult Nach der Wahl lächelte der 47-jährige Schult das schlechte Abschneiden weg. Das Ergebnis sei “sehr gut” und “mit großer Mehrheit” ausgefallen, er sei zufrieden. Zu konkreten Zahlen wollte er nichts sagen. Man habe verabredet, keine Ergebnisse zu veröffentlichen, “um die Leute nicht unter Druck zu setzen”.
via ndr: AfD-Fraktion verpasst ihrem Vorsitzenden Schult einen Dämpfer
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