Eine Brandkrise hat den Kontinent erfasst. Großfeuer wüten nicht nur am Mittelmeer, sondern auch in England oder Belgien. Eine Bestandsaufnahme in Bildern. Es sind dystopische Bilder: breite Flammenwände, verzweifelte Feuerwehrleute, Menschen, die aus ihren Ortschaften fliehen müssen. In ganz Europa sind diesem Sommer verheerende Waldbrände ausgebrochen, teils sind sie immer noch nicht gelöscht. Die Folgen der Klimakrise – große Hitze, lang anhaltende Dürre – befeuern im wahrsten Sinne des Wortes das Geschehen. Mehr als 1700 Feuer wurden in diesem Jahr schon bis Mitte August in Europa laut des Europäischen Waldbrand-Informationssystems Effis gezählt: mehr als doppelt so viele wie im langjährigen Mittel.
via tagesspiegel: Europa brennt: Diese Bilder und Karten zeigen das Ausmaß der Katastrophe
siehe auch: Daten von Satelliten Aktuelle Karte: Wo es in Deutschland und Europa brennt Das Brandrisiko ist durch Hitzewellen und Dürre in weiten Teilen Europas stark angestiegen. Die Waldbrandsaison in Europa erreicht ihren Höhepunkt eigentlich erst ab Mitte August. Doch 2026 standen schon vorher große Gebiete in Flammen. Wo derzeit Brände aktiv sind und welche Flächen bereits verbrannt sind. Extreme Hitzewellen und anhaltende Dürre haben das Brandrisiko in weiten Teilen Europas stark ansteigen lassen. Die heftigsten Feuer wüten im Süden des Kontinents, doch auch in mehreren Regionen Deutschlands brennt es oder es gelten hohe Warnstufen. Im belgischen Hohen Venn droht seit Tagen ein Großbrand, auf deutsches Gebiet überzugreifen. Die unten stehende Karte zeigt, wo es in Europa aktuell brennt und wie viel Fläche bereits durch Feuer verloren gegangen ist. Daten dazu liefern Nasa-Satelliten und das Europäische Waldbrandinformationssystem (EFFIS). Die Satelliten erfassen aktive Brände über die Messung von Infrarotstrahlung. Starke Rauchwolken können Feuer für die Satelliten verdecken – so können aktive Feuer zeitweilig aus dem Datensatz verschwinden und später wieder auftauchen. Verbrannte Gebiete werden im EFFIS über die Auswertung von Satellitenbildern identifiziert und mit wenigen Tagen Verzögerung nach menschlicher Prüfung ins System eingepflegt.
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