Deutschland befindet sich im Wandel. Bei vielen Menschen löst das Verunsicherung und Skepsis aus – vor allem in strukturschwachen Regionen im Osten. Bundesweit gibt es laut Deutschland-Monitor Zuspruch zu autoritären Ideen. Die Wirtschaftskrise, der Angriffskrieg gegen die Ukraine und die von vielen als immer instabiler erlebte Weltordnung zwingen die Bundesregierung zu Veränderungen. Die meisten Menschen in Deutschland sind dafür grundsätzlich bereit, doch ungleiche Lebensverhältnisse setzen der Demokratie zu. Das zeigt der aktuelle Deutschland-Monitor 2025.Teile der Bevölkerung sind demnach offen für autoritäre Ideen. So stößt etwa die Forderung nach einer Einheitspartei, einem starken Anführer ohne parlamentarische Zwänge und der Diktatur als Staatsform bundesweit bei etwa jedem Fünften auf Zustimmung, in Ostdeutschland sympathisiert damit sogar jeder Vierte. Konkret stimmten im Durchschnitt knapp zwei Prozent folgenden gebündelten drei Aussagen voll zu: “Unter bestimmten Umständen ist eine Diktatur die bessere Staatsform”, “Entscheidungen sollten von einer politischen Führungspersönlichkeit getroffen werden – ohne Rücksicht aufs Parlament” und “Deutschland braucht eine einzige starke Partei”. 21 Prozent der Befragten sind zumindest empfänglich für ein autoritäres Weltbild.

via tagesschau: Jeder Fünfte offen für autoritäre Ideen

siehe auch: Wie tickt Deutschland – im Osten, im Westen und insgesamt? Gegenstand des Deutschland-Monitors ist eine jährlich wiederholte, regional differenzierte und konsekutiv im zeitlichen Längsschnitt vergleichend angelegte Untersuchung, mit der die Beständigkeit und die Veränderungen von politischen und gesellschaftlichen Stimmungslagen und Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger in Ost- und Westdeutschland empirisch erhoben und wissenschaftlich analysiert werden.

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