Der entmachtete syrische Präsident Assad und seine Familie sind laut russischen Nachrichtenagenturen in Moskau eingetroffen. Der Kreml habe ihnen aus humanitären Gründen Asyl gewährt, sagte ein Vertreter der russischen Regierung.Der inzwischen entmachtete Präsident Baschar al-Assad hat Syrien verlassen. Offenbar hält er sich in Russland auf. Ein Vertreter des Kremls sagte den Nachrichtenagenturen TASS und Ria Nowosti, Assad und seine Familie seien nach Moskau geflohen. Russland habe ihnen “aus humanitären Erwägungen” Asyl gewährt.Zuvor hatte das russische Außenministerium mitgeteilt, dass Assad seinen Posten in Syrien aufgegeben und das Land verlassen habe, um eine friedliche Machtübergabe zu ermöglichen

via tagesschau: Asyl “aus humanitären Gründen” Assad und Familie laut russischen Medien in Moskau

siehe dazu auch: Aktuelle Lage im Syrien-Krieg: Putins Marine ergreift die Flucht. Rebellen-Offensive auf Aleppo: Russland reagiert auf die aktuelle Lage – und zieht die Marine aus Syrien ab. Verliert Assad seinen Alliierten im Krieg? Tartus – Die jüngsten Entwicklungen im Syrien-Bürgerkrieg haben die strategische Lage für Russland aktuell erheblich verändert. Mit einer überraschenden Offensive haben islamistische Rebellen die Kontrolle über die Millionenstadt Aleppo übernommen und zugleich Russlands Militärpräsenz in der Region unter Druck gesetzt. Der Vormarsch kam für viele Beobachter unerwartet und führte jetzt offenbar zu hektischen Reaktionen seitens der russischen Streitkräfte, die mehrere Militärbasen schnell räumen mussten. Nach der Aufgabe von Luftwaffen-Stützpunkten scheint sich derzeit auch die Marine von Wladimir Putin in Sicherheit zu bringen. Aktuelle Lage im Syrien-Krieg: Russland zieht nach Aleppo-Offensive seine Marine ab So deuten neue Berichte darauf hin, dass Russland nach der Rebellen-Offensive auf Aleppo einige seiner Kriegsschiffe aus dem syrischen Mittelmeerort Tartus abgezogen hat. Das berichtet die Plattform navelnews.com. Demnach wurde eines der Schiffe, die Hilfsfähre Jelnja, bereits beim Verlassen von Tartus beobachtet. Auch eine Fregatte und ein U-Boot sollen ausgelaufen sein. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht. Doch laut den Marineanalysten von Droxford Maritime besteht „eine realistische Möglichkeit“, dass diese Bewegungen mit der sich verschlechternden Lage im Syrien-Krieg zusammenhängen.

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