Sechs Wochen nach der Wahl in Berlin ist der Weg frei für rot-grün-rote Koalitionsverhandlungen: Nach Grünen und SPD stimmte nun auch der Parteitag der Linken dafür. Am Montag sollen die Gespräche beginnen. Die Berliner Linke hat für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit Grünen und SPD gestimmt. Auf einem Landesparteitag gab es bei wenigen Gegenstimmen und Enthaltungen eine breite Zustimmung der Delegierten.Grüne und SPD hatten sich bereits in der Vorwoche dafür entschieden. Die Koalitionsgespräche sollen am Montag beginnen. Das angepeilte Dreierbündnis in der Hauptstadt unter Führung der Linken sorgt seit Wochen bundesweit für Kontroversen. Linke-Fraktionschefin Elif Eralp betonte auf dem Parteitag ihren Willen, allen Widerständen zum Trotz Regierende Bürgermeisterin ihrer Partei in Berlin zu werden. “Wir werden uns nicht kleinkriegen lassen. Und ich werde nicht aufgeben”, sagte sie. Die Angriffe auf sie und die Berliner Linke hätten “jedes Maß verloren”.Selbst Kanzler Friedrich Merz (CDU) versuche, die Sondierungspartner Grüne und SPD zu “erpressen”, damit es keine rot-grün-rote Regierung in Berlin gebe, so Eralp weiter. Aber die Linke werde diese “Angriffswelle” überstehen. “Die Menschen in dieser Stadt haben uns für Veränderungen gewählt, und wir werden sie umsetzen.”
via tagesschau: Nach Wahl in Berlin Linke stimmt für rot-grün-rote Koalitionsgespräche
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