Der US-Verteidigungsminister plant, die Exekution des verurteilten Attentäters Nidal Hasan öffentlich durchzuführen. Details sind unklar. Die Vereinten Nationen protestieren. Die Anfang Dezember geplante Erschießung eines zum Tode verurteilten Attentäters auf einem Militärstützpunkt im US-Bundesstaat Texas soll per Livestream übertragen werden. Das bestätigte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auf der Plattform X. Die Vereinten Nationen (UN) verurteilten die Pläne als eine Form von „Folter“. „Die Live-Übertragung einer Hinrichtung ist gleichbedeutend mit einer öffentlichen Hinrichtung und würde gegen das absolute Folterverbot verstoßen“, erklärte das Büro des UN-Beauftragten für Menschenrechte, Volker Türk, am Freitag in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP. Pentagon-Chef Hegseth hatte Stunden zuvor bereits gesagt, dass die von Präsident Donald Trump genehmigte Hinrichtung eines früheren Psychiaters des US-Heeres durch ein Erschießungskommando öffentlich stattfinden solle. (…) Sollte es tatsächlich zu der Exekution kommen, wäre es laut dem Death Penalty Information Center die erste Militärhinrichtung in den USA seit 65 Jahren – und die erste Exekution durch ein Erschießungskommando des US-Militärs seit dem Zweiten Weltkrieg.
via tagesspiegel: Livestream von Hinrichtung in den USA: Hegseth will Erschießung übertragen lassen – UN sehen Verstoß gegen Folterverbot
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