Deutsche mit Migrationshintergrund und Ausländerinnen lehnen Lesben und Schwule nach einer neuen Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung seltener ab als vor zehn Jahren. Große Unterschiede gibt es bei den Herkunftsgruppen. Die neue Studie “Einwanderungsgesellschaft im Wandel” (PDF) der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung hat auch die Einstellung von Zuwandererinnen und ihren Nachkommen gegenüber Homosexualität untersucht. Demnach lehnen in Deutschland lebende Ausländerinnen sowie Deutsche mit Migrationshintergrund Lesben und Schwule nun seltener ab als noch vor zehn Jahren. Laut der Studie stimmen 19 Prozent der Ausländerinnen der Aussage “Ich will keine homosexuellen Freunde” völlig oder eher zu. 2015 lag dieser Anteil noch bei 25 Prozent, er ist also um 6 Punkte gesunken. Ähnlich verhält es sich bei Deutschen mit Migrationshintergrund: Hier möchten 18 Prozent keine lesbischen oder schwulen Freundinnen haben – 2015 waren es noch 23 Prozent. Deutsche ohne Migrationshintergrund sind allerdings deutlich homofreundlicher: Hier lehnen nur 7 Prozent Lesben und Schwule im Freundeskreis ab. Im Vergleich zu 2015 hat sich die Zustimmung nicht verändert.

via queer: Neue Studie – Homofeindlichkeit unter Migrant­*innen nimmt ab

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