In Halle (Saale) wurden sieben Menschen nach einer Fahrrad-Demo mit Kunststoffmunition beschossen. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung gegen unbekannte Täter, der ADFC verurteilte die Tat. Am Freitagabend endete eine Fahrraddemonstration in Halle an der Saale mit einem Zwischenfall. Gegen 20.30 Uhr wurden auf dem August-Bebel-Platz sieben Personen im Alter von 25 bis 67 Jahren von Unbekannten mit Kunststoffmunition beschossen und verletzt. Die Polizei teilte am Samstag mit, dass die Opfer keine ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen wollten. Bei der verwendeten Munition handelte es sich demnach um kleinkalibrige sogenannte TPU-Munition. Diese bestehen aus einem Metallkern mit Kunststoffummantelung und dürfen nur mit einem Munitionserwerbsschein besessen werden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen und sicherte Spuren. (…) Die „Bild“-Zeitung berichtete, die Schüsse seien gezielt auf Teilnehmer der Fahrraddemonstration abgegeben worden
via tagesspiegel: Raddemo in Halle gezielt angegriffen?: Sieben Menschen durch Schüsse mit Kunststoffmunition verletzt
siehe auch: FREITAGABEND Sieben Menschen durch Gummigeschosse in Halle getroffen. Die Polizei sucht Unbekannte, die am Freitagabend in Halle Gummigeschosse auf Personen auf dem August-Bebel-Platz abgefeuert haben. Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Fahrrad-Demonstration hatten sich dort versammelt. Ob ein Zusammenhang besteht, ist unklar. Am Freitagabend sind auf dem August-Bebel-Platz in Halle (Saale) sieben Menschen von Schüssen mit kleinkalibriger Kunststoffmunition getroffen worden. Die Polizei teilte mit, dass ein oder mehrere Unbekannte gegen 20:30 Uhr sogenannte TPU-Projektile mit Metallkern abgefeuert haben. Die Getroffenen sind zwischen 25 und 67 Jahre alt und lehnten alle eine ärztliche Behandlung ab.