Bei einer Konferenz lassen die Berliner Jusos kein gutes Haar an der CDU. Der SPD-Nachwuchs will eine schwarz-rote Koalition um jeden Preis verhindern. Die Berliner Jusos haben ihre angekündigte Kampagne gegen eine Koalition ihrer SPD mit der CDU gestartet. Bei einer Konferenz in der SPD-Bundeszentrale in Berlin wurde ein Antrag mit dem Titel “NoGroKo – Berlin geht nur mit links” mit großer Mehrheit der etwa 80 Delegierten angenommen. Die Jusos lehnen die Zusammenarbeit mit der CDU grundsätzlich ab und fordern eine Fortsetzung der Koalition mit Grünen und Linken. Viele Delegierte kritisierten, dass die SPD-Landesvorsitzende und Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und ihr Co-Vorsitzender Raed Saleh nicht erschienen waren, um sich der Debatte zu stellen. Giffey besuchte stattdessen den SPD-Kreisverband Pankow. Die Juso-Vorsitzende Sinem Taşan-Funke sagte vor der Konferenz zu t-online: “Wir empfinden das als Wegducken und mangelnde Wertschätzung der jungen Leute in der Partei.” Im Juso-Antrag hieß es über den CDU-Landesvorsitzenden Kai Wegner, der nach derzeitigem Plan Regierender Bürgermeister werden soll: “Kai ist der falsche Vorname fürs Rote Rathaus.” Er sei für das Amt gänzlich ungeeignet. “Wer im Wahlkampf bewusst durch rassistische Erzählungen am rechten Rand fischt”, könne nicht von Sozialdemokraten zum Bürgermeister gewählt werden. Mit der CDU gebe es keine “soziale und gerechte Stadt”, hieß es. “Eine Partei, die mit rechtspopulistischen Inhalten Wahlkampf gemacht hat und Leute nach ihren Vornamen in Kategorien eingeteilt hat, ist für uns keine geeignete Koalitionspartnerin.”

via t-online: Berlin-Wahl CDU “ehrenlos” und “rassistisch”: Jusos starten “NoGroKo”-Kampagne

siehe auch: „Ehrenlose CDU“: Jusos mobilisieren gegen geplante Koalition von SPD und Christdemokraten. Die Berliner SPD-Jugendorganisation Jusos lehnt die geplante Koalition von CDU und Sozialdemokraten nun auch offiziell ab. Ein Antrag des Landesvorstandes mit dem Titel „NoGroKo – Berlin geht nur mit links“ wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer Delegiertenkonferenz in Berlin mit großer Mehrheit gebilligt. Sie forderten zudem die Fortsetzung des Regierungsbündnisses mit Grünen und Linken. Mit einer Kampagne soll nun gegen die geplante Große Koalition in Berlin mobilisiert werden. Juso-Landesvorsitzende Taşan-Funke sagte, eine gemeinsame Regierung mit der CDU sei eine „Koalition mit Reaktionären“. Der Ko-Vorsitzende Maaß sprach von einer „ehrenlosen CDU“. Über den CDU-Landesvorsitzenden Kai Wegner, der Regierender Bürgermeister werden soll, heißt es in dem Antrag: „Kai ist der falsche Vorname fürs Rote Rathaus.“ Wegner sei für das Amt gänzlich ungeeignet. „Wer im Wahlkampf bewusst durch rassistische Erzählungen am rechten Rand fischt“, könne nicht von Sozialdemokraten zum Bürgermeister gewählt werden. Kritik am Nicht-Erscheinen Giffeys Viele Delegierte kritisierten, dass die SPD-Landesvorsitzende und Regierende Bürgermeisterin Giffey und ihr Ko-Vorsitzender Saleh nicht erschienen waren, um sich der Debatte zu stellen. Giffey besuchte stattdessen den SPD-Kreisverband Pankow.

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