Zwei Aktivisten haben in einem Tunnel unter Lützerath das Ende der Räumung hinausgezögert. Am Montag kamen sie zu Tage – freiwillig. Fünf Tage haben die Klimaaktivist:innen Pinky und Brain in einem Tunnel unter Lützerath ausgeharrt. Vier Meter unter der Erde. Nun wurde am Montag bekannt, dass sie den Tunnel verlassen haben – offenbar freiwillig. Die beiden waren die letzte Bastion in Lützerath. Damit ist der Weiler Lützerath gänzlich geräumt. Viele Aktivist:innen der Klimabewegung feierten die beiden als Helden. „Hammer Aktion“, „Helden für 2023“ oder „erholt euch gut“ kommentierten sie etwa unter dem Aktionsticker der Vereinigung „Lützi lebt“ auf Twitter. Hunderte bedankten sich für den Einsatz und Mut der beiden Aktivisten Pinky und Brain. Die Polizei hatte schon am Sonntag die Räumung für beendet erklärt und die Verantwortung für die Tunnelräumung an RWE übergeben. Da hieß es noch, dass völlig unklar sei, wann die beiden letzten Aktivisten aus dem Tunnel geholt werden können. (…) Auf einem am Montag veröffentlichten Video ist zu sehen, wie Pinky und Brain vermummt und mit einem Plastikblumenstrauß aus dem Haus kommen, in dem sich der Tunneleingang befindet. Sie gehen entschlossen, aber ein wenig desorientiert, inspizieren die Sauerstoffgeräte, die die Feuerwehr wegen ihnen aufgebaut hat
via taz: Klimaproteste in Lützerath :Pinky und Brain verlassen Tunnel