Der Bundestag diskutierte am Mittwoch erstmals über die Einführung einer Impfpflicht. Der AfD-Abgeordnete Thomas Seitz sprach sich in seiner Rede klar gegen eine Impfpflicht aus und behauptete, das Virus stelle für die meisten Menschen keine gesundheitliche Gefahr dar – dabei habe der Politiker nach einer Infektion selbst tagelang mit dem Tod gerungen. Er behauptete: „Gerade für junge und gesunde Menschen besteht kaum ein messbares Risiko“. Das Virus sei “kein Killervirus”, so Seitz. Seitz rang nach Corona-Infektion “tagelang mit dem Tod” Besonders brisant an dieser Aussage ist, dass Seitz im Januar des vergangenen Jahres selbst so schwer am Virus erkrankte, dass er zwischenzeitlich sogar auf der Intensivstation lag und künstlich beatmet werden musste. Wie die „Lahrer-Zeitung“ unter Berufung auf das Büro des Politikers berichtet, habe Seitz „tagelang mit dem Tod gerungen“.

via focus: „Kaum messbares Risiko“: AfD-Mann starb fast an Corona, im Bundestag spielt er das Virus herunter