Der Familienvater, der in Königs Wusterhausen seine Töchter, seine Frau und sich selbst erschossen haben soll, war offenbar stark ins “Querdenker”-Milieu verstrickt. Laut einem Bericht soll er auch Impfpässe gefälscht haben. Er glaubte an wirre Theorien, hatte Angst, dass man ihm seine Kinder wegnimmt – und soll am Ende seine gesamte Familie erschossen haben. Immer mehr Details über den Familienvater und Berufsschullehrer Devid R. kommen ans Licht. Sie zeichnen das Bild von einem Mann, der zuletzt tief in die “Querdenker”-Szene abgerutscht war. Laut einem Bericht des “RBB” von Mittwochabend soll R. sich auch “in größerem Stil” als Impfpassfälscher versucht haben. Am vergangenen Samstag hatte die Polizei im Haus der Familie in Königs Wusterhausen die Leichen von R., seiner Ehefrau und seinen drei kleinen Töchtern im Alter von vier, acht und zehn Jahren gefunden. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass R. Donnerstagnacht vergangene Woche mit einer illegal beschafften Waffe erst Kinder und Frau und dann sich selbst erschoss. (…) R., so berichtet es der “Tagesspiegel”, war offenbar von der Angst getrieben, der Staat würde ihn als Impfgegner mit härtesten Mitteln verfolgen. Laut dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (“RND”) war er Mitglied in mehreren Chatgruppen des Messengerdienstes Telegram, die vorrangig von sogenannten “Querdenkern” und Impfgegnern genutzt werden. Dort schrieb R., man müsse sich gegen “Unrecht und Tyrannei” durchsetzen. Und: “Ich bin bereit, mich mit allem, was ich aufzubieten habe, zu wehren, und bin brennender Unterstützer derjenigen, die gerade für Frieden, Freiheit und Grundrechte ganz vorne kämpfen.” Er sei “stark für meine Familie, komme, was da wolle”. Dass R. absurdesten Theorien anhing, wird in einer weiteren Nachricht deutlich, die er laut “RND” Ende Juli verfasste: Er habe eine Gürtelrose bekommen, nachdem er Kontakt mit einem geimpften Freund hatte, behauptete er da. Hintergrund dieses konstruierten Zusammenhangs ist, dass manche Impfgegner glauben, die Corona-Impfung sei ansteckend und könne durch Körperkontakt an Ungeimpfte weitergegeben werden. Folge einer vermeintlichen “Impf-Ansteckung” könne unter anderem eine Gürtelrose sein. Wie der “Tagesspiegel” berichtet, hatte R. sich offenbar auch politisch organisiert. Ein Mitglied einer Telegram-Gruppe habe am Sonntagabend über R. geschrieben: “Er war ein gewonnener Freund ebenso wie seine Frau. Somit haben wir auch ein Parteimitglied aus ‘Die Basis’ verloren.”

via t-online: Fünf Tote in Königs Wusterhausen – Familienmörder fälschte Impfpässe im “größeren Stil”

siehe auch: Tote Familie in Königs Wusterhausen – Obduktion bestätigt länger zurückliegenden Tod – war der Vater Querdenker? – #Mörder #Senzig #telegram #covidioten. Die Staatsanwaltschaft Cottbus hat erste Erkenntnisse der Obduktion der getöteten Familie aus Senzig, einem Ortsteil von Königs Wusterhausen bei Berlin, veröffentlicht. Demnach sollen die Familienmitglieder schon früher als vermutet gestorben sein. Auch der Arbeitgeber der Mutter äußert sich. Die fünfköpfige Familie aus Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) lag nach Erkenntnissen der Ermittler vermutlich seit der Nacht auf Freitag tot in dem Haus.

Categories: Rechtsextremismus