Seit 1957 wird am 1. September an die Schrecken des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus erinnert. An jedem 1. September machen auch der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften seitdem deutlich: Die deutschen Gewerkschaften stehen für Frieden, Demokratie und Freiheit. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! Der DGB-Aufruf zum Antikriegstag 2021 steht unter dem Motto: “Weichen für eine sichere und friedliche Zukunft stellen! Abrüstung und Entspannung wählen!”
Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag: 1. September 2021 . Weichen für eine sichere und friedliche Zukunft stellen! Abrüstung und Entspannung wählen! Für uns Gewerkschaften ist der Antikriegstag ein besonderer Tag der Mahnung: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Er ist für uns ein Tag des Erinnerns daran, dass Deutschland angesichts der Menschheitsverbrechen der Nazis besondere Verantwortung für den Frieden trägt. Für uns steht fest: Wenn wir künftig friedlich und sicher zusammenleben wollen, brauchen wir eine Politik, die auf Abrüstung und Entspannung setzt, statt auf Aufrüstung und Abschreckung. Und wir brauchen eine Bundesregierung, die sich dafür mit aller Entschlossenheit einsetzt. Die Weichen dafür werden bei der Bundestagswahl gestellt!

via dgb: Antikriegstag 2021: “Abrüstung und Entspannung wählen” – Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum Antikriegstag 2021

siehe auch: Zum Antikriegstag am 1. September erklärt der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke: „Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen der zweite Weltkrieg, der unermessliches Leid brachte und 60 Millionen Menschen das Leben kostete. Für uns Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter ist dieser Tag daher ein Tag der Mahnung: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! In einer Zeit, in der die soziale Spaltung weltweit größer wird, in der die Corona-Krise und die Klima-Krise neue Spannungen schaffen, gilt es umso mehr, internationale Konflikte friedlich zu lösen und Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Nationalismus, Abschottung und Aufrüstung lösen kein einziges Problem, sondern schaffen nur neue.
Nach dem gescheiterten Militäreinsatz in Afghanistan steht die Bundesregierung in einer besonderen Verantwortung, in Zusammenarbeit mit zivilen internationalen Organisationen Flucht- und Aufnahmeperspektiven für von Taliban und Terror bedrohte Menschen in Afghanistan zu schaffen – insbesondere auch für Frauenrechtlerinnen, Medien- und Kulturschaffende. Der letzte deutsche Flieger von Kabul nach Taschkent darf nicht das Ende sein: Für die Bundesregierung muss es jetzt darum gehen, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um bedrohte Menschen zu retten. Sie steht insbesondere in der Verantwortung, die Menschen und ihre Angehörigen, die sich mit deutscher Unterstützung für Meinungsfreiheit und Menschenrechte in Afghanistan eingesetzt oder als Ortskräfte für deutsche und andere Hilfsorganisationen gearbeitet haben, nicht der Rache der Taliban auszuliefern.“

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