Reporter ohne Grenzen will sofortige Freilassung von Julian Assange – #freeassange #HandsOffAssange

Organisation: US-Anklage “eindeutig politisch motiviert” – Londoner Gericht entscheidet am Montag über. Kurz vor der Gerichtsentscheidung über eine Auslieferung von Julian Assange in die USA hat die Organisation Reporter ohne Grenzen die sofortige Freilassung des WikiLeaks-Gründers gefordert. “Die US-Anklage gegen Julian Assange ist eindeutig politisch motiviert”, sagte Geschäftsführer Christian Mihr am Freitag. “Die USA wollen ein Exempel statuieren und eine abschreckende Wirkung auf Medienschaffende überall auf der Welt erzielen.” Am Montag entscheidet ein Gericht in London über die Auslieferung. “Wenn die USA mit ihrem Auslieferungsantrag erfolgreich sind und Assange vor Gericht stellen, droht dasselbe Schicksal künftig jedem Journalisten und jeder Journalistin weltweit, die geheime Informationen von öffentlichem Interesse veröffentlichen”, sagte Mihr. “Hier stehen die Zukunft von Journalismus und Pressefreiheit weltweit auf dem Spiel.”

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Covid-19: London Ambulance Service receives as many 999 calls as first wave

London Ambulance Service (LAS) received as many emergency calls on 26 December as it did at the height of the first wave of Covid-19, the BBC has learned. Nearly 8,000 calls were received, a 40% increase on a typical “busy” day. Patient demand was “now arguably greater” than during the first wave, an internal message to all staff said. LAS said it was “working urgently” to reduce delays. It urged people only to dial 999 with genuine life-threatening emergencies and to use 111 if possible. The rapid spread of the new variant of Covid-19 was said to be the cause of the increased demand, according to the message. The UK reported another 30,501 positive tests on Sunday, and 316 deaths of people who had tested positive within the past 28 days.

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Deutsche Bahn droht Maskenverweigerern mit dauerhaftem Reiseverbot

Die Deutsche Bahn greift zum letzten Mittel, um noch effektiver gegen Maskenverweigerer vorzugehen. Künftig soll es möglich sein, einen sogenannten Beförderungsausschluss auszusprechen. Die betroffenen Passagiere dürfen dann nicht mehr in Zügen der Deutschen Bahn mitfahren. Die Deutsche Bahn geht einen Schritt weiter, um Maskenverweigerern einen Riegel vorzuschieben. So sei es künftig möglich, gegenüber Passagieren, die wiederholt keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, einen Beförderungsausschluss auszusprechen. Das bestätigte ein Bahnsprecher dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Zuvor hatte die „Welt am Sonntag“ berichtet. Die Bahn beruft sich bei der Maßnahme auf den Paragraf 4, Absatz 2 der Eisenbahn-Verkehrsordnung. Der besage, dass ein Beförderungsausschluss „bei drohender Gefahr präventiv ausgesprochen werden“ könne, sagte ein DB-Sprecher der „Welt am Sonntag“. Für einen Maskenverweigerer würde das ein dauerhaftes Reiseverbot in Zügen der Deutschen Bahn bedeuten. Besteigt er trotzdem einen Zug, muss er mit einer Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch rechnen. Die Tat kann dann mit einer Geldstrafe oder sogar einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet werden.

via rnd: Deutsche Bahn droht Maskenverweigerern mit dauerhaftem Reiseverbot

Landtagsprojekt Thüringen 2016 Stephan Brandner IMG 9940 LR10 by Stepro.jpg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Stepro” title=”User:Stepro”>Steffen Prößdorf</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 3.0 de, Link – symbolbild

„Ein begnadeter Techniker“ – Spirit of Bayon-Gym erinnert an Rukeli #Trollmann

Johann Wilhelm „Rukeli“ Trollmann war ein Star der deutschen Boxszene. Seine Sinti-Herkunft brachte ihn ins Visier des NS-Regimes. Seit 2012 erinnert ein Denkmal vor dem Festspielhaus Hellerau an das Leben des Sportlers. Ein Dresdner Sportverein, das Sprit of Bayon-Gym, übernimmt nun eine Patenschaft für das Denkmal und will künftig die Erinnerung an Trollmann stärken. Wir haben mit Eric und Kevin vom Spirit of Bayon-Gym gesprochen, um mehr über Trollmann, sein Leben und die Pläne des Gyms zu erfahren. addn.me: Johann Wilhelm „Rukeli“ Trollmann galt in den 1930ern als Star der deutschen Boxszene. Was hat ihn so bekannt gemacht? Eric: An sich müsste man da schon früher ansetzen. Denn bereits in den 1920er Jahren konnte Johann Wilhelm Trollmann, genannt Rukeli, erste Erfolge erzielen. So wurde er viermal Regionalmeister und auch norddeutscher Meister. Sein Können blieb nicht unbemerkt, dennoch wurde Rukeli Trollmann 1928 aus fadenscheinigen Gründen nicht mit zu den Olympischen Spielen nach Amsterdam genommen. Der große Durchbruch sollte dann aber in den 1930er Jahren erfolgen. Dies hatte auch mit dem hohen Stellenwert zu tun, den das Boxen in der Weimarer Republik besaß. Kevin: Genau, denn nach der Nichtnominierung für die Olympischen Spiele entschloss sich Rukeli Trollmann, Profiboxer zu werden. Seinen ersten Kampf gegen Willi Bolze gewann er durch k. o. Es folgten viele weitere Kämpfe. 1930 bestritt er in Deutschland 13 Kämpfe und zwei Jahre später boxte er nur noch gegen die Besten der Welt – im Welter-, Mittel- und Halbschwergewicht (z.B. gegen Baisley, de Boer, Russo oder Witt). Neben den Erfolgen war es vor allem sein Kampfstil, der ihn zum Star machte. Oder in den Worten des Trollmann e.V.: „Der Boxsport hatte auf einen wie Rukeli gewartet, ein eleganter Boxer, ein echter Fighter, ein gutaussehender Mann […]; aus solchem Holz werden Stars geschnitzt.“ (…) 1933 endete Trollmanns Karriere unter dem Einfluss der nationalsozialistischen Sportfunktionäre. Die NSDAP baute ihre Macht weiter aus, später folgten die Nürnberger Rassegesetze, mit dem Überfall auf Polen der Auftakt zum Zweiten Weltkrieg. Wie erging es Trollmann, der sich dagegen aufgelehnt hatte? Kevin: Wie bei der letzten Frage schon erwähnt, hat Rukeli Trollmann bei seinem letzten Kampf, der einer Farce glich, gezeigt, was er von den rassistischen Einstellungen und der vermeintlichen „arischen“ Überlegenheit der Nationalsozialisten hielt. Nach seinem erzwungenen Karriereende fand der ehemalige Boxer zunächst zumindest privat sein Glück. 1935 wurde er Vater und heiratete Olga Frieda Bielda. Doch leider zeigte noch im selben Jahr das nationalsozialistische Regime sein antiromaistisches Gesicht: Ein Amtsgericht bestätigte die „Diagnose“ von „angeborenem Schwachsinn“ – mit der Folge, dass er (wahrscheinlich) kurz vor Weihnachten 1935 zwangsterilisiert wurde. Eric: Ja, und trotz der Geschichte um das Ende seiner Karriere und Zwangssterilisation wurde er 1939 zum Kriegsdienst eingezogen – als Kanonenfutter. Im Zuge einer rassistischen Verordnung, die Sinto für wehrunfähig erklärte, wurde Rukeli Trollmann aus dem Militärdienst entlassen. 1942 verhaftete ihn die Gestapo und im September wurde er ins Konzentrationslager Neuengamme bei Hamburg gebracht. Viele erkannten den ehemaligen Boxer wieder. Er musste die SS-Männer im Boxsport unterrichten und zur Belustigung der Wachmannschaft Boxkämpfe bestreiten. Im März 1944 endete das Leben von Johann Wilhelm Trollmann in eben jenem KZ. Die genauen Umstände seines Todes sind nicht bekannt, aber wahrscheinlich wurde er nach einem Boxkampf im KZ totgeschlagen. Der Kapo Emil Cornelius boxte gegen Rukeli Trollmann, verlor und erschlug den Sinto hinterrücks.

via addn: „Ein begnadeter Techniker“ – Spirit of Bayon-Gym erinnert an Rukeli Trollmann

Trollmanngross.jpg
Von Hans Firzlaff – <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”http://www.sintiundroma.de/content/index.php?aID=94″>sintiundroma.de</a>, Gemeinfrei, Link

Romania to Punish Anti-Roma Acts with up to 10 Years in Jail

A landmark law adopted by an overwhelming majority in the Romanian parliament stipulates long prison terms for messages and actions targeting the Roma minority. The Romanian parliament on Tuesday adopted a law that will punish anti-Roma “verbal or physical” actions with prison terms ranging from three months to 10 years. A total of 244 deputies voted for the law, which only one MP rejected. Some 20 legislators abstained and eight did not take part in the vote, according to the Romanian parliament’s website. After Romanian president Klaus Iohannis promulgates the law, it will enter into force after being published in the government gazette. Once this happens, those found guilty of “initiating or constituting an organization of anti-gypsist [sic] character” may can receive jail sentences of up to 10 years. Distributing anti-Roma material or content can send culprits to prison for up to five years, while “promoting in public … anti-gypsist ideas, concepts or doctrines” can be jailed for up to three years. People who join in these crimes might also be deprived of some rights. The so-called law “to prevent and combat anti-gypsyism” defines anti-gypsyism as any “perception regarding the Roma [that is] expressed as hatred against them”, as well as “the verbal or physical manifestations motivated by hatred against Roma” that is directed against members of this ethnic group, their property, their institutions and leaders or their traditions and culture.

via balkan insight: Romania to Punish Anti-Roma Acts with up to 10 Years in Jail

Flag of the Romani people.svg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:AdiJapan” title=”User:AdiJapan”>AdiJapan</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, Gemeinfrei, Link

Romanian Court Scraps Law Banning Gender Studies

The Constitutional Court of Romania has annulled a law passed last June that banned discussion of any gender identity different to people’s biological sex in the country’s education system. Romania’s Constitutional Court on Wednesday annulled legislation adopted by parliament last June that effectively banned gender studies in the educational system. The law was initiated by the Popular Movement Party, PMP, the party of former president Traian Basescu, and prohibited the “spread … [of] theories or opinions” based on the notion that “gender is a concept different to biological sex”. The ban applied to all arms of the educational system, including schools, high schools and universities. The Constitutional Court declared the law unconstitutional in response to an action initiated by the current centre-right president, Klaus Iohannis, who argued that a blanket ban imposed “a stereotype/cliché regarding the results of research on some theories/opinions”. Iohannis also argued that the ban was a contravention of “individual freedom of consciousness” and affected “freedom of thought and opinion”. The law was condemned by several civil society organisations and academics, who concurred with Iohannis in deeming it an attack on freedom of thought and as a regressive move in Romanian society.

via balkan insight: Romanian Court Scraps Law Banning Gender Studies

Leiterin einer #Intensivstation – “Kein Patient bekommt #Heiligabend aktiv mit” – #covid

Weihnachten auf der Covid-Intensivstation ist vor allem eins: einsam. Die Krankheitsverläufe seien schwerer geworden, die Kapazitäten ausgeschöpft. Eine Stationsleiterin berichtet. ZDFheute: Wie sieht es derzeit auf Ihrer Station aus? Carolin von Ritter-Zahony: Wir haben unser volles Patientenkontingent ausgeschöpft. Wir haben zehn Patienten, von denen auch zehn beatmet werden. Zwei Lungenersatzmaschinen und viele, viele Bauchlagen. Tatsächlich hat sich die Situation deutlich zugespitzt. Ab jetzt wird es kritisch. Was wirklich auffällt: Die Verläufe sind insgesamt bedeutend schlechter als noch in der ersten Welle. Wir haben tatsächlich noch nicht viele Patienten lebend rausgekriegt. (…) ZDFheute: Eigentlich wollte ich auch fragen, was Weihnachten auf der Covid-Station für die Patienten bedeutet. Die Frage kann ich mir sparen, oder? Von Ritter-Zahony: Tatsächlich ja, wir haben keinen einzigen Patienten, der Heiligabend aktiv mitbekommt. ZDFheute: Wie ist die Stimmung in der Belegschaft? Von Ritter-Zahony: Sie machen ihren Job richtig gut, aber sind gleichzeitig auch sehr frustriert. Gerade wenn man weiß, dass viele Patienten vermutlich das ganze Prozedere nicht überleben werden.

via zdf: Leiterin einer Intensivstation – “Kein Patient bekommt Heiligabend aktiv mit”