Kanye West Flipped Off By Anti-Nazi Celebrities in AI Deepfake

Kanye West is the target of an AI campaign amidst the rapper’s latest pro-Hitler scandal. Is it the best way to combat antisemitism? No. But it’s definitely making a point. The video features unnerving mock-ups of celebrities taking a stand against Ye’s outspoken fondness for Nazi ideology. Some less discerning social media users were excited to see what looked to them like a star-studded PSA. However, it is actually a deepfake. There is a video taking off on social media featuring the likenesses of various celebrities standing up to Kanye West and his notorious antisemitic bigotry. In the video below, you can see the faces of Scarlett Johansson, Drake, Jerry Seinfeld, Mark Zuckerberg, Adam Sandler, Steven Spielberg, Mila Kunis, Ben Stiller, and David Schwimmer. The semblance of a shirt that each is wearing includes a symbol of a stylized raised middle finger, featuring a Star of David symbol and the name “KANYE” in all caps.

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screenshot https://www.instagram.com/reel/DF8IKiLIfXD/

Kein „Döp dö dö döp” mehr für Neonazis : Initiative sichert sich Markenrechte an „Sylter Lied“

Seit dem rassistischen Vorfall auf Sylt vertreiben Neonazi-Shops die codierte, ausländerfeindliche Parole auf Kleidung. Nicht mehr lange. Die ersten Abmahnungen sind bereits unterwegs. Eine deutsche Nordseeinsel sorgte im Frühsommer 2024 für die zweifelhafte Renaissance eines italienischen Dance-Klassikers der Jahrtausendwende. Junge Erwachsene grölten zu den Zeilen von „L’Amour toujours“ des DJs Gigi D’Agostino in einer luxuriösen Bar auf Sylt rassistische Parolen. Das Video der Szene verbreitete sich in Windeseile. Der ausländerfeindliche, umgedichtete Refrain „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ blieb im Ohr. Auf Volksfesten und in Diskotheken der Republik wurde die Parole immer wieder angestimmt. In der rechtsextremen Szene wurde der Code „Döp dö dö döp“ zum Kassenschlager. Bis jetzt. Die Initiative „Laut gegen Nazis“ hat sich gemeinsam mit der Werbeagentur „Jung von Matt“ im Rahmen der Aktion „Recht gegen Rechts“ die Markenrechte an der Lautmalerei gesichert. Zahlreiche Neonazi-Onlineshops vertreiben seit vergangenem Sommer Merchandise, das auf den viel diskutierten Vorfall von Sylt anspielt. Auch einer der bekanntesten rechtsextremen Onlineshops der Szene, „Druck 18“, hat mehrere T-Shirts dieser Art im Sortiment. „Durch den Verkauf des Merchandises finanzieren sie ihre rechtsextremen Aktivitäten. Diesem Treiben setzen wir ein Ende“, erklärt Jörn Menge, Vorsitzender des Vereins „Laut gegen Nazis“. Die Online-Shops, die Kleidung mit der Parole führen, müssten die Ware mit den fragwürdigen Aufdrucken bald aus dem Verkehr ziehen oder vernichten. Andernfalls drohen rechtliche Schritte und Geldstrafen. Im Falle von Nichtzahlung sind laut dem Verein sogar Haftstrafen möglich. (…) Unterstützt wird die gemeinsame Aktion der Hamburger Initiative und der Werbeagentur „Jung von Matt“ von Neonazi-Aussteiger Philip Schlaffer. In seiner Zeit als aktives Mitglied der norddeutschen Neonazi-Szene war er selbst erfolgreicher Betreiber eines Onlineshops. „Ich habe selbst Nazi-Codes entwickelt und weiß, wie wichtig sie – gedruckt auf Shirts und Merch – für die Szene sind. Nicht nur als Erkennungszeichen, sondern auch zur Finanzierung der Gruppierungen“, sagt Schlaffer. Mit der Sicherung des Markenrechts sei ein Coup gelungen. „Wir nehmen den Nazis damit nachhaltig den Spaß und treffen sie an ihrer Geldquelle“, sagt der Ex-Neonazi, der mittlerweile als Deradikalisierungstrainer arbeitet.

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Größte Bildungsmesse Europas didacta gestartet: 100 Menschen protestieren am AfD-Stand

Am Dienstag hat die Bildungsmesse didacta in Stuttgart eröffnet. Dass die AfD dort vertreten ist, hat bereits im Vorfeld massive Kritik ausgelöst. Nun kam es in der Halle zu den ersten Protesten. Bei Europas größter Bildungsmesse didacta in Stuttgart hat es am Dienstag eine lautstarke Protestaktion am Stand der AfD gegeben. Eine Gruppe von rund 100 Personen stellte sich am Mittag direkt vor dem AfD-Stand in Halle 7 auf und sang minutenlang: “Wehrt euch, leistet Widerstand, gegen den Faschismus hier im Land, haltet fest zusammen, haltet fest zusammen! (…) Unter den mehr als 700 Ausstellern sind erstmals politische Parteien. Gegen die Teilnahme der AfD gab es bereits im Vorfeld Proteste von Lehrer- und Bildungsverbänden sowie Schüler- und Elternvertretern. Auch christliche Hilfsorganisationen und der Zentralrat der Juden kritisierten, dass sich eine in Teilen rechtsextremistische Partei auf der didacta präsentiert. In Halle 7 waren zudem die CDU, die Grünen, die FDP, die Linke und Volt vertreten. Rund 100 Protestierende verdeckten für rund 20 Minuten den Stand der AfD. Danach zog die Protestgruppe weiter. Mitorganisatorin Dorothee Berres von “Teachers for Future” sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA): “Es handelt sich um eine Graswurzelbewegung, die sich aus Ausstellern gebildet hat.” Damit wolle man gegen die Entscheidung der Veranstalter protestieren, den Stand der AfD zuzulassen. Auch die Bildungsgewerkschaft GEW und Greenpeace seien an der Aktion beteiligt. Die Aktion soll in den nächsten Tagen wiederholt werden.

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symbolvideo: Busters / Wackernagel: Wehrt Euch

Frankfurt: Reklame gegen rechts

Das Kollektiv Kleistermeister:innen protestiert mit subversiven Plakaten in Frankfurt. Bis zur Bundestagswahl sollen Motive an vielen Orten zum Denken anregen. Wir zitieren ja nur. Das ist jetzt nicht die mit allen abgestimmte Meinung der Redaktion, sondern wir lesen quasi nur vor. Achtung: „Die AfD ist ein Scheissverein und gehört verboten.“ Daneben sind auf der einen Seite vermutlich Jahreszahlen abgebildet, auf der anderen Wasserstände. 2015 stand das Wasser demnach bei 15 Fuß, 2020 bei 20, und 2070 wird es folglich bei 70 Fuß stehen, Tendenz weiter steigend. Unten auf dem Plakat steht auf Englisch: „Bitte beachten: Dieses Plakat sollte bei 15 Fuß gelesen und sein Inhalt darf nicht vergessen werden.“ Die Interpretation der Details ist der Betrachterin, dem Betrachter auf der Berger Straße überlassen. Die Kernaussage dürfte klar sein. Stell dir vor, es ist Bundestagswahl, und Plakate beziehen eindeutig Stellung. Die explizite AfD-Einordnung ist nur eines von mehreren Motiven, die seit der vorigen Woche an öffentlichen Orten in Frankfurt auftauchen. Da gibt es an zentralen Stellen etwa im Westend, in Bornheim und im Nordend unter anderem den CDU-Kanzlerkandidaten Friedrich Merz zu sehen. Abgebildet auf einem blauen Karton des Telekommunikationsgeräts „Fritz-Box“, Aufschrift: „Fritz! AfD-Repeater“, also auf Deutsch: AfD-Verstärker, und weiter unten steht: „Mit High-Speed nach rechts“. (…) Wer steckt dahinter? Die Kleistermeister:innen sind es. Mit ihren Namen wollen sie nicht in Erscheinung treten, auch nicht unbedingt mit der FR telefonieren, aber ein paar Sätze zu ihrer Motivation schicken sie auf Anfrage gern. „Wir sind eine kleine Gruppe Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet, die sich zusammengefunden hat, um der Allgegenwärtigkeit von belangloser und konsumfördernder Werbung etwas entgegenzusetzen“, schreiben sie. Aber nicht irgendwas entgegenzusetzen. Der öffentliche Raum, der den Bürgerinnen und Bürgern gehört, werde in seinem Erscheinungsbild zunehmend durch großflächige Werbung kommerzieller Unternehmen bestimmt – „unsere demokratischen Werte kommen nicht vor“. Viele dieser Unternehmen stünden für ein „Weiter so“ des maßlosen Ressourcenverbrauchs, für entfesseltes Wachstum und „die Anhäufung von Reichtum und Macht in den Händen Weniger auf Kosten der Zukunft von uns allen“.

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Holocaust-Überlebender Weinberg gibt Verdienstkreuz definitiv zurück

Der 99-Jährige aus Leer bleibt bei seiner Entscheidung. Auch Bundespräsident Steinmeier konnte ihn nicht umstimmen.Der Holocaust-Überlebende Albrecht Weinberg aus Leer will sein Bundesverdienstkreuz definitiv zurückgeben. Auch ein Telefongespräch mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Montag habe ihn nicht mehr umstimmen können, berichtete das Magazin “Stern”. Er habe sein Bundesverdienstkreuz dem Mannheimer Fotografen Luigi Toscani mitgegeben, der sich am Dienstag mit Steinmeier treffen und es ihm überreichen solle, sagte Weinberg demnach. Der 99-Jährige hatte zuvor angekündigt, das ihm verliehene Bundesverdienstkreuz aus Protest gegen eine Bundestagsabstimmung zur Migrationspolitik Ende Januar zurückzugeben, bei der die Union Stimmen der AfD in Kauf nahm. Auch Toscani erklärte daraufhin, seine Auszeichnung zurückgeben zu wollen

via tagesschau: Holocaust-Überlebender Weinberg gibt Verdienstkreuz definitiv zurück

sieeh auch: Mannheimer Fotograf Toscano bekräftigt Entscheidung und gibt Bundesverdienstkreuz zurück. Das Abstimmungsverhalten im Bundestag zur Migrationspolitik war der Auslöser. Der Mannheimer Fotograf Luigi Toscano will am Dienstag sein Bundesverdienstkreuz zurückgeben. Aus Protest gegen die Abstimmung Ende Januar, bei der die AfD Union und FDP im Bundestag zu einer Mehrheit verholfen hat, will der Mannheimer Fotograf Luigi Toscano am Dienstag sein Bundesverdienstkreuz zurückgeben. Er hatte diesen Schritt unmittelbar nach der Abstimmung angekündigt – ebenso wie sein Freund, der 99-jährige Holocaust-Überlebende Albrecht Weinberg. Toscano ist Träger der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland, Albrecht Weinberg dagegen ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

#Desinformation:  #Berliner #Polizei bringt manipuliertes Foto in Umlauf – #polizeiproblem #fakenews

Die Berliner Polizei verbreitet ein manipuliertes Foto des Protestbusses des Zentrums für politische Schönheit – ohne die Veränderung transparent zu machen. Mehrere Medien übernehmen das Bild. Die Künstlergruppe wirft der Polizei zudem fortlaufende Schikanen vor. Die Berliner Polizei hat am gestrigen Sonntag am Rande einer Demonstration gegen AfD und CDU in Berlin das Fahrzeug „Adenauer SRP+“ der Aktionskünstler:innen des Zentrums für politische Schönheit sichergestellt. Über die Maßnahme verbreitete die Polizei dann einen Tweet bei der Plattform X und eine Instagram-Story darüber, wie der Polizeifahrzeugen sehr ähnlich aussehende Bus der Künstlergruppe abgeschleppt wurde. Dabei retuschierte sie auf dem Fahrzeug die Aufschrift „Adenauer SRP+“. Das manipulierte Pressebild der Polizei landete dann in der Berichterstattung von Tagesspiegel und t-online. Erst auf Hinweise aus sozialen Medien fügten sie einen Zusatz im Artikel hinzu, in dem es heißt, das Bild sei von der Polizei verändert worden. Die Polizei begründete die Veränderung des Bildes gegenüber dem Tagesspiegel mit dem „Neutralitätsgebot“. Idee hinter diesem Gebot ist, dass die Polizei keine politischen Nachrichten oder Parolen in ihrer Kommunikation weiterträgt. Die Berliner Polizei hat auch gegenüber netzpolitik.org angegeben, dass sie wegen des Neutralitätsgebotes retuschiert habe, verweist aber auch auf datenschutz- und persönlichkeitsrechtliche Gründe. Die Bearbeitung des Bildes solle „eine Individualisierung und somit einen Rückschluss auf die Betroffenen polizeilicher Maßnahmen“ vermeiden. Das ist einerseits grundsätzlich eine sinnvolle Maßnahme. Andererseits stellt sich natürlich die Frage, ob der Datenschutz bei diesem hinlänglich der Künstlergruppe zugeordneten und medial bekannten Fahrzeug so wichtig ist und ob überhaupt der Name des Fahrzeuges „Adenauer SRP+“ schon für sich eine politische Aussage ist, die sich die Polizei zu eigen machen würde, wenn sie diese nicht retuschiert. Hier verweist die Polizei auf die laufende politische Kampagne der Aktionskünstler.

via netzpolitik: Desinformation:  Berliner Polizei bringt manipuliertes Foto in Umlauf

Demonstrators with Nazi flags leave Cincinnati-area highway overpass after residents confront them

A group of demonstrators wearing black clothing, some holding Nazi flags with swastikas, quickly left a Cincinnati-area overpass when they were confronted by residents Friday, video shows. Coverage from NBC affiliate WLWT of Cincinnati includes video of people walking up to the demonstrators, with police officers between them. The group of more than a dozen demonstrators quickly got into a U-Haul box truck and left. The demonstration included a sign posted over the freeway as well as individuals pacing with Nazi flags, according to video that aired on the station. No arrests or injuries were reported in the afternoon incident in the village of Evendale, about 12 miles north of downtown Cincinnati.

via nbcnews: Demonstrators with Nazi flags leave Cincinnati-area highway overpass after residents confront them

This is how it's done. Nazis should be scared to be out in public. Don't give them an inch.

Alejandra Caraballo (@esqueer.net) 2025-02-08T13:06:20.765Z