Neo-Nazi jailed for seven years after forming ‘distorted and wicked’ extremist views in Wales

Former Aberystwyth student Andrew Dymock ‘preached zero-tolerance’ to non-whites and described homosexuality as a ‘disease’. A neo-Nazi has been convicted of fundraising for an extreme right-wing group and promoting its “distorted and wicked cause” while studying in west Wales. Judge Mark Dennis QC said Andrew Dymock, 24, who at the time was a politics student at Aberystwyth University, Ceredigion, was a dangerous offender, highlighting his continuing “state of denial”. He sentenced Dymock to seven years in prison, with a further three years on extended licence. Earlier, after being found guilty of 15 charges, including 12 terrorism-related offences, Dymock told jurors: “Thank you for killing me.” (…) Police found a picture on one of Dymock’s devices showing a swastika cut into an an ex-girlfriend’s buttock. In January 2019 he told detectives he had used his nail to scratch the far-right symbol.

via dailypost: Neo-Nazi jailed for seven years after forming ‘distorted and wicked’ extremist views in Wales

Mehr rechtsextreme #Verdachtsfälle bei der #Berliner #Polizei – #polizeiproblem

Die Zahl rechtsextremer Verdachts- und Prüffälle bei der Berliner Polizei ist gestiegen. 38 Rechtsextremisten werden per Haftbefehl gesucht. Die Berliner Polizei hat weitere, mutmaßlich rechtsextreme Vorgänge in den eigenen Reihen festgestellt. Insgesamt seien im ersten Halbjahr 2021 28 Verdachts- und zehn Prüffälle innerhalb der Behörde bekannt geworden. Das teilte die Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion mit. Die Zahlen zeigen einen Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Demnach seien zuvor zwischen August 2019 und Dezember 2020 34 Verdachtsfälle registriert worden. Fälle, bei denen Polizist:innen wegen mutmaßlich rechtsextremer Vorgänge überprüft werden, erfasst die Polizei erst seit dem 1. April dieses Jahres. Die zehn Vorgänge unter Berlins 26 000 Polizist:innen stammen daher allein aus dem Zeitraum April bis Juni. In den vergangenen Jahren waren bei der Berliner Polizei mehrere problematische Vorfälle bekannt geworden. Laut Polizeipräsidentin Barbara Slowik hatte die Polizei 2020 insgesamt 24 Strafverfahren gegen Beamte wegen rechtsextremistischer Vorfälle eingeleitet, parallel liefen 47 Disziplinarverfahren wegen des Verdachts auf rechtsextreme oder rassistische Äußerungen.

via tagesspiegel: Mehr rechtsextreme Verdachtsfälle bei der Berliner Polizei

AUFRÄUMARBEITEN – Obskure “Helfer” in den Hochwassergebieten

Nach den verheerenden Unwettern ist die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung groß. Die Aufräumarbeiten locken allerdings auch obskure “Helfer” aus dem Umfeld der “Querdenker”- und Verschwörungsideologen-Szene an. Er gilt als rechtsextrem und wurde bereits wegen Holocaustleugnung verurteilt: Nikolai N., der sich “Volkslehrer” nennt, war regelmäßiger Gast auf so genannten Querdenker-Demonstrationen, wo er unter anderem die Existenz von Corona anzweifelte. Nun hat er offenbar ein neues Betätigungsfeld gefunden: Nach eigenen Angaben hat er ein Quartier an einer Grundschule in Bad Neuenahr-Ahrweiler bezogen und postet seitdem Videos aus dem Katastrophengebiet in seinem Social-Media-Kanal bei “Telegram”, der mehr als 30.000 Abonnenten hat. Dass Einsatzkräfte von Feuerwehr oder Technischem Hilfswerk THW aktuell nicht überall sein können, kommt dem “Volkslehrer” offenbar gelegen: “Das ist großartig, weil wir damit endlich in die Selbstverantwortung kommen. Und zeigen können, dass wir diese ganzen BRD-Organisationen gar nicht brauchen”, sagt er in einem der Videos. (…) Für Aufregung sorgte auch der Verein “Eltern stehen auf”, der von Beobachtern ebenfalls mit der Querdenker-Szene in Verbindung gebracht wird. Auf seiner Homepage spricht er in Zusammenhang mit Impfungen vom “Corona-Schuss” und machte bereits in der Vergangenheit gegen Corona-Masken mobil. Nun wollte der Verein nach eigenen Angaben in Bad Neuenahr-Ahrweiler für Flutopfer ein Familienzentrum mit 50 Therapeuten, Psychologen und Seelsorgern gründen. Doch das hat das rheinland-pfälzische Familienministerium inzwischen verhindert und sogar öffentlich davor gewarnt. Auf SWR-Anfrage positioniert sich das Ministerium sehr klar: Man gehe davon aus, dass Kinder im Angebot eines solchen Vereins nicht gut aufgehoben seien. Wörtlich heißt es in der Stellungnahme: “Trittbrettfahrer-Versuche aus der Querdenker-Szene, die ihre Ideologie unter dem Deckmantel von ‘Hilfsangeboten’ verbreiten, sind in der Krise nicht weiterführend. Dass Personen, die den Gesundheitsschutz in einer Pandemie ablehnen, nun eine offizielle Rolle für die psychische und psychologische Versorgung von Kindern für sich reklamieren, musste deshalb sofort unterbunden werden.” Elternverein weist Frage zu politischer Gesinnung zurück. Als die Entscheidung bekannt wurde, organisierte der Verein eine Diskussionsrunde im Internet – mit bekannten Akteuren der Querdenker-Szene. Auf SWR-Anfrage zur Zusammenarbeit mit Akteuren aus dieser Szene teilt “Eltern stehen auf” mit, es sei eine “Schamlosigkeit, eine etwaige politische Gesinnung der unbürokratisch und ad hoc Helfenden zum Thema” zu machen. Die Politik habe versagt und gehe “buchstäblich über Leichen”. Das vom Verein geplante Hilfsangebot sei dringend nötig. Nach eigenen Angaben auf Social Media wollte der Verein zwischenzeitlich ebenfalls in besagter Grundschule in Bad Neuenahr-Ahrweiler eine “neue Location” einrichten.

via swr: AUFRÄUMARBEITEN – Obskure “Helfer” in den Hochwassergebieten

Erster Hate-Crime-Bericht: Diskriminierende Täter sind häufig jung, männlich und Österreicher

Seit zwei Jahren dokumentiert die Polizei Vorurteilsmotive bei Strafanzeigen, trotz Lockdowns waren laut Innenminister die Zahlen im untersuchten Zeitraum hoch. Als Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) den Hate-Crime-Bericht präsentierte, waren da durchaus einige eingestandene Fehler zwischen den Zeilen. Man habe “Handlungsbedarf” gehabt, wenn es um die Kriminalanalyse geht, und man müsse sich einem “intensiven Prozess stellen”, sagte er. Der vorliegende Bericht sei nur “der Anfang davon”. Was er mit dem Prozess meint, ist, dass nun auch erfasst wird, wenn eine strafbare Handlung “vorurteilsmotiviert war”, wenn dahinter eine “gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit” lag. Kurzum: wenn es sich um Hate Crime handelt. Das bedeutet, dass jemand eine Straftat deswegen begeht, weil der Täter oder die Täter Vorurteile gegen das Opfer hat. Etwa wegen des Geschlechts, der Herkunft oder Hautfarbe, der sexuellen Orientierung, der Weltanschauung, des Alters, einer Behinderung oder eines bestimmten sozialen Status. Oder wenn der Täter oder die Täterin nur annahm, dass das Opfer einer diesen Gruppen angehören würde. (…) Laut Innenministerium wurden bei 1.936 vorurteilsmotivierten Straftaten 2.402 Vorurteilsmotive gezählt. Davon betrafen 724 die Kategorie “Weltanschauung” (davon rund 50 Prozent Verstoße gegen das Verbotsgesetz), 309 betrafen die Religion (140 antisemitische und 99 antimuslimische Motivation), 157 die Hautfarbe, 129 das Geschlecht (davon 112 Frauen), 109 betrafen das Alter, 97 die sexuelle Orientierung (davon 71 Homosexualität) und 90 den sozialen Status. Weiter heißt es in dem Bericht: “Verglichen mit der polizeilichen Kriminalstatistik 2020 waren die erfassten Tatverdächtigen bei Hate Crimes häufiger jugendlich, männlich mit österreichischer Staatsbürgerschaft ohne Wiener Wohnsitz, wenn man von Vorurteilsdelikten wegen ‘Geschlecht’ oder christlicher Religion absieht.” Noch stärker sei das bei Verhetzungen und nationalsozialistischen Wiederbetätigungen der Fall gewesen. (…) Zu den Tatorten wird im Bericht außerdem festgehalten, dass Hate Crimes wegen der Hautfarbe oder jüdischer Zugehörigkeit oft im Internet stattgefunden hätten, während Vorurteilsdelikte gegen Muslime öfter im (halb-)privaten Bereich begangen worden seien

via standard: Erster Hate-Crime-Bericht: Diskriminierende Täter sind häufig jung, männlich und Österreicher

Here’s how neo-Nazis hijacked the legendary ‘Internet Archive’ to spread propaganda and recruitment tools

On Tuesday, writing for SFGate, Middle East Media Research Institute executive director Steven Stalinksy — who has highlighted the ways that ISIS and other foreign terror cells have exploited the internet to promote their cause — warned that domestic neo-Nazi groups are adopting the same strategy. That strategy hinges on a famous website known as the Internet Archive. “In recent years, neo-Nazis, antisemites and other white supremacist and racist groups have been using the San Francisco-based Internet Archive (archive.org) for spreading their propaganda and incitement online,” wrote Stalinsky. “The massive online digital library allows them to, in its own words, ‘upload movies, audio, texts, software, images, and other formats … any time you wish’ and to freely share the link to the resulting page.” Previous reports have indicated how white supremacist groups thrive on end-to-end encrypted messaging services like Telegram, which are harder for outsiders to intercept. But the Internet Archive is popular among these groups for an entirely different reason.
Unlike social media platforms, noted Stalinsky, the Internet Archive doesn’t have a system to flag and take down objectionable content — the entire purpose of the site is to be a repository of anything and everything. So hate speech and calls to violent incitement can be much more easily embedded in the databases. It also requires “neither verification nor credentials” to upload things — just an email address. And it doesn’t even have to be your real one. “A recent two-year study I co-authored reviews the massive amount of content being uploaded, downloaded and shared by these groups on the Internet Archive and how it is used for recruitment and radicalization,” wrote Stalinsky. “This includes historical Nazi content such as copies of Der Sturmer, the virulently antisemitic Nazi-era propaganda newspaper, and speeches and writings by Adolph Hitler, Nazi propaganda minister Joseph Goebbels and other Nazi figures. This historical material is interspersed with neo-Nazi content, including tens of thousands of pages with titles such as ‘Adolf Hitler: The Ultimate Red Pill,’ ‘666 Adolf Hitler Quotes’ and ‘Joseph Goebbels, Master of Propaganda, Heil Hitler,’ and videos and writings by convicted Holocaust deniers.”

via rawstory: Here’s how neo-Nazis hijacked the legendary ‘Internet Archive’ to spread propaganda and recruitment tools

Canadian right-wing extremism increased online during the pandemic

Report warns extreme right-wing activity could rise as lockdown restrictions are lowered. Online activity by right-wing extremists in Canada rose last year during the pandemic, despite efforts by governments and social media companies to curb extremism and hate speech, according to a new report. The report also found that right-wing extremists in Canada are being influenced by their increasingly violent counterparts in the U.S. “This raises the concern that an emboldened and increasingly violent extreme right in the U.S. could help to inspire similar activity in Canada, as Canadian right-wing extremists look to their U.S. counterparts for inspiration,” wrote the authors of the new report from the U.K.-based Institute for Strategic Dialogue, set to be made public later this week. Proud Boys Canada may have disbanded ‘in name only,’ researchers warn
Facebook partners with Ontario university on ‘global network’ to counter rise in online hate
Facebook’s actions against QAnon are overdue — and may not be enough, experts say
That extremism could rise as lockdown restrictions are eased, the report warns. “Given the possibility that the pandemic has introduced new audiences to extreme right-wing ideology,” says the report, “it is possible that when lockdowns are lifted, this may correlate to rates of extreme right activity that are higher than the pre-lockdown level.”

via cbc: Canadian right-wing extremism increased online during the pandemic

„Genuines deutsches Volk“ – #Hamburger #CDU-Politiker empört mit Aussage zu #Einwanderung – #deVries #völkischer #rassismus

Im Netz kursiert ein Video, in dem der Hamburger CDU-Politiker Christoph de Vries von einem „genuin deutschen Volk“ spricht und damit begründet, warum Deutschland kein Einwanderungsland sei. Der Ausschnitt stammt von einer Podiumsdiskussion zum Thema politischer Islam. In den sozialen Medien kritisieren User und Userinnen seine Worte als völkisch und rassistisch. Im Netz sorgt ein Video des Hamburger CDU-Politikers Christoph de Vries für Empörung. In dem Ausschnitt sagt der Innenpolitikexperte: „Deutschland ist kein Einwanderungsland einfach deshalb, weil es ein genuin deutsches Volk gibt.“ De Vries fügte noch hinzu: Anders als die USA oder Australien, die „rein aus eingewanderten Volksgruppen gebildet“ seien. Deutschland sei nur ein Zuwanderungsland. Diese Sätze hatte de Vries vor zwei Wochen, am Abend des 5. Juli, auf einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Politischer Islam in Deutschland – Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“ in der Evangelischen Akademie Frankfurt geäußert. Nun sind seine Worte durch das Video einem größeren Kreis bekannt geworden. Auf Twitter bezeichneten viele User de Vries Aussagen als rassistisch und völkisch. Einige kritisierten, dass de Vries die Existenz der indigenen Bevölkerung in Australien und den USA ignoriert hatte.

via rnd: „Genuines deutsches Volk“ – Hamburger CDU-Politiker empört mit Aussage zu Einwanderung

https://twitter.com/SawsanChebli/status/1417452385736200201

Christoph de Vries IMG 6101 edit.jpg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Christoph_Braun” title=”User:Christoph Braun”>Christoph Braun</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC0, Link