How conspiracy theories and hate dominated social feeds after assassination attempt on Trump

“Staged”. Within minutes of the news breaking about the assassination attempt on former President Donald Trump, that word was trending on X in the United States. It’s a word that has become synonymous with conspiracy theories on the fringes of social media, often to cast doubts on an attack or shooting. But in the last 24 hours it has flooded into mainstream online conversation, and posts filled with evidence-free speculation, hate and abuse have racked up millions of views on X. Assassination attempts on US presidents have in the past been magnets for conspiracy – the killing of John F Kennedy in November 1963, most famously. This one was the first to play out in real time, so it’s not surprising that unfounded rumours flourished. But what has stood out is how this frenzy gripped all sides of the political spectrum. It’s not been limited to committed groups of political supporters. Instead, it was actively recommended in users’ “For You” feeds as they tried to make sense of what had happened. And it was often posted by users who have purchased blue ticks, offering their posts greater prominence. ‘Staged’ conspiracies go viral As ever, the conspiracy theories sometimes started with legitimate questions and confusion. They centred on alleged security failings, with lots of users understandably asking how this could happen. How did the attacker make it to the roof? Why weren’t they stopped? Into that vacuum rushed a wave of disbelief, speculation and disinformation. “It looks very staged,” read one post on X which racked up a million views. “Nobody in the crowd is running or panicking. Nobody in the crowd heard an actual gun. I don’t trust it. I don’t trust him.” The profile says it’s based on the south-west coast of Ireland. Its since been labelled with a note on X pointing out the shooting was real. Once more footage and testimony from both inside and outside the rally was shared, the panic and fear of those there became all too clear.

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Nazi flag man who made Snapcaht flamethrower threats told he has a ‘high potential for harm’ – #terror

A man who draped himself in a Nazi flag, brandished a chainsaw and posted videos of himself mixing chemicals and threatening to make a napalm flamethrower, was said this week said to display “a high potential for harm”. Cameron Hotchkiss, 22, pleaded guilty at Stirling Sheriff Court to charges of common law and statutory breach of the peace. He admitted that he acted in a disorderly, threatening and aggressive manner in Westwood Crescent and Edzell Drive, in Cornton, on June 24, 2023, wearing a flag “adorned in National Socialist and SS symbols”, brandishing an “active” chainsaw, and chasing a person with the device. The identity of this person was said to be unknown to prosecutors. He also admitted that a month later, on July 24 and 26, 2023, he repeatedly posted videos on a Snapchat group threatening violence, stating he was making chemical weapons and threatening to make a napalm flamethrower, all while mixing chemicals and setting the chemicals and a liquid alight. He also went on to send repeated Snapchat messages on August 22 and 23, 2023, making offensive remarks and threatening violence.

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Nach EU-Untersuchung: Elon Musks X droht hohe Geldstrafe

Es gebe Hinweise darauf, dass böswillige Akteure vermeintlich verifizierten Konten auf X missbrauchten, meint die EU. Nun droht Strafe nach dem Digital Services Act. Nach vorläufiger Einschätzung der EU-Kommission verstößt US-Unternehmer Elon Musk mit seiner Onlineplattform X gegen EU-Recht. Damit droht der Firma eine hohe Strafzahlung, wie die Brüsseler Behörde mitteilt. Die Gestaltung der Onlineplattform X kann Nutzer laut Kommission in die Irre führen. Konkret wirft die Kommission X (früher Twitter) vor, dass die Art und Weise der Verifizierung von Nutzerkonten dazu führen könne, dass andere Nutzer der Plattform in die Irre geführt würden, weil jeder einen “verifizierten” Account bekommen könne. Damit veröffentlicht die EU-Kommission erstmals vorläufige Untersuchungsergebnisse unter einem neuen EU-Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, kurz DSA). X kann nun auf die Vorwürfe reagieren. Die Kommission betont, dass ihre heute vorgestellten Ergebnisse noch nicht endgültig seien. (…) Sollte sich die vorläufige Auffassung der Kommission bestätigen, kann die EU-Kommission eine Geldstrafe von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängen. Gegen die Entscheidung könnte gerichtlich vorgegangen werden. Zum aktuellen Umsatz von X sind nur Schätzungen bekannt. (…) X steht auch schon länger in der Kritik, nicht entschieden genug gegen Falschinformationen und Hassrede auf der Plattform vorzugehen. Der DSA verpflichtet Unternehmen auch dazu, strikt gegen illegale Inhalte wie zum Beispiel Hassrede und Hetze im Netz vorzugehen. Elon Musk hatte stets betont, die aus seiner Sicht zu starken Einschränkungen der Meinungsfreiheit auf der Plattform beseitigen zu wollen.

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Wie der Kreml Wikipedia und die Geschichte umschreibt

Russische KI-Spam-Farmen schaffen es mit Fake News sogar in die Google-Suchergebnisse. Die Geschichte wird gern umgeschrieben. Speziell dann, wenn einem weder die Vergangenheit noch die Gegenwart politisch in die Karten spielen. Wurden früher Bücher “angepasst”, muss heute im Internet editiert werden. Besser gesagt Wikipedia, das viele derzeit noch als Quelle für Informationen nutzen. Während der Kreml immer wieder versucht hat, Einfluss auf die bekannte Informationsseite zu nehmen – so wurde etwa in Belarus im Jahr 2022 ein “antirussischer” Autor verhaftet, und im Jahr 2023 wurde die Website wegen der “Verbreitung von Fehlinformationen” zu Geldstrafen verurteilt –, startete man bereits vor vielen Jahren ein eigenes Projekt: RuWiki. Diese optische Kopie des Originals weist allerdings einen großen Unterschied auf: Viele heikle Momente der russischen Geschichte wurden einfach weggelassen oder umgeschrieben. Die Idee dahinter ist einfach: Millionen von Russen sollen diese neue Wahrheit inhalieren und als Basis für ihr Denken und Handeln nutzen. Zur Veranschaulichung hat The Economist vor einigen Tagen ein paar Beispiele zusammengeschrieben, die auf RuWiki zu finden sind. So wurden etwa die russischen Gräueltaten in Butscha bei Kiew im Jahr 2022 als “ukrainische und westliche Desinformationskampagne” umgeschrieben. Etwas weiter zurück in der Geschichte wurde etwa die Hinrichtung von fast 22.000 polnischen Offizieren in dem russischen Dorf Katyn im Jahr 1940 editiert, um Zweifel an den Archivdokumenten zu wecken. Diese haben ursprünglich bewiesen, dass die Hinrichtungen von sowjetischen Geheimdiensten durchgeführt wurden. (…) 158.000 Löschungen wurden bei einer Erhebung Ende 2023 in RuWiki festgestellt. 158.000 zuvor bestätigte Einträge, die jetzt nicht mehr aufscheinen. Auch die Umfänge der Änderungen sind beeindruckend. So wurden allein in einem Eintrag zur “Freien Meinungsäußerung in Russland” rund 200.000 Zeichen gelöscht. “Das russische Internet wird langsam von ausländischen Seiten gesäubert, und die lokalen Suchmaschinen und KI-Modelle sind bald gezwungen, der neuen gefälschten Geschichte Vorrang zu geben”, erklärt der Exilrusse und Ex-Wikipedia-Mitarbeiter Sergei Leschina gegenüber dem The Economist.

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Meta to remove posts targeting ‘Zionists’ when aiming at Jews, Israelis

Calls to violence and hatred, often featuring coded language like using the term ‘Zionists’, have been amplified by algorithms. Meta will remove content targeting Zionists when used to refer to Jews and Israelis and not the political movement, the social media conglomerate’s Policy Forum announced on Tuesday. The parent company of Facebook, Instagram, and Threads, will remove posts and comments about Zionists that use antisemitic stereotypes, threatens harm through intimidation, or violence against Jews or Israelis under the guise of attacking Zionists. Examples of content violating community standards may include claims about Zionists controlling the world or media, dehumanizing comparisons to animals, and denial of existence. Previously Meta had treated the use of the term “Zionist” as a hate speech violation more narrowly when context made it clear that Jews or Israelis were the target, or when antisemitic imagery was used.

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Landtag in Sachsen-Anhalt – Ermittlungen gegen CDU-Abgeordneten wegen Volksverhetzung

Er bezeichnete Afghanen als »Pack«, nun drohen dem CDU-Abgeordneten Detlef Gürth im Landtag von Sachsen-Anhalt Konsequenzen. Wegen des Verdachts der Volksverhetzung hat die Staatsanwaltschaft Halle Ermittlungen gegen den CDU-Landtagsabgeordneten Detlef Gürth eingeleitet. Es gehe um einen Anfangsverdacht, es gelte die Unschuldsvermutung, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Halle. Zuerst hatte die »Magdeburger Volksstimme « berichtet. Der CDU-Abgeordnete wollte sich auf Anfrage am Dienstag nicht zu dem Vorgang äußern. Gürth hatte Afghanen in einem inzwischen gelöschten Tweet als »Pack« bezeichnet, das kollektiv abgeschoben werden sollte. Darunter verbreitete er eine offenbar gefälschte Meldung der »Bild«-Zeitung. Darin heißt es, ein Fußballfan in Wolmirstedt bei Magdeburg sei nach einer Messerattacke tot. Wie die »Mitteldeutsche Zeitung« erfuhr, handelt es sich bei dem Toten allerdings um einen Afghanen, der von einem anderen Afghanen in einer Plattenbausiedlung erstochen wurde. Später griff der Afghane bei einer privaten EM-Party mehrere Menschen mit einem Messer an und wurde von der Polizei erschossen

via spiegel: Landtag in Sachsen-Anhalt Ermittlungen gegen CDU-Abgeordneten wegen Volksverhetzung

Rechtsextremismus auf Steam und Co.: Wie Hass im Umfeld von Videospielen gedeiht

Hitler-Profile auf Steam, frauenfeindliche Rennspiele, Jump&Runs mit AfD-Politiker Björn Höcke. Rechtsextremismus in Spiele-Kontexten ist weit verbreitet. Und fängt nicht erst beim Hitlergruß an. Sucht man auf der Spieleplattform Steam nach Profilen mit dem Begriff »Hitler« im Namen, bekommt man über 57.000 Treffer. Eine Flut von Hitler-Memes, Profilbilder mit Hitler-Antlitz, Hitlergruß, Hakenkreuz, Antisemitismus: In manchen Steam-Foren kein Problem.  Eine Studie der Non-profit-Organisation Institute for Strategic Dialogue (ISD) zeigt: Die Spieleplattform Steam wird von der rechtsextremen Szene bewusst genutzt. Für Rekrutierungsversuche und Radikalisierung, aber vor allem als Echokammer und Community-Netzwerk der eigenen Gesinnung. (…) Wer sich über Frauen, marginalisierte Gruppen oder Minderheiten lustig mache oder diese abwerte, der mache sich nicht unbedingt im juristischen Sinne strafbar. »Das ist ein großes Problem, weil da ein riesiger Hebel fehlt«, so Prinz. Gerade bei Steam gehe es besonders lax zu. »Die scheinen da nach dem Motto zu fahren: Alles, was nicht strafbar ist, lassen wir zu.« Steam werde so zum Auffangbecken rechter Perspektiven.  Jump&Run mit Höcke und Co. Es gibt Spielestudios, die sich ausdrücklich auf die Entwicklung rechter Spiele konzentrieren. Ein österreichischer Entwickler etwa (Name ist der Redaktion bekannt) will laut Webseite »patriotische Werte vermitteln und damit zu einem neuen Bewußtsein innerhalb der Gamingszene beitragen«. In den Spielen wehrt man sich gegen die »globale Homogenisierung«, Feindbilder sind wahlweise Frauen, Antifa, Juden oder Homosexuelle.  In einem Spiel kämpft man Seite an Seite mit realen Politikern und Politikerinnen der rechtsextremen Bewegung, unter anderem AfD-Politiker Björn Höcke und dem neurechten Verleger Götz Kubischek. Das Spiel, dessen Namen wir hier bewusst nicht nennen, wurde als Freeware auf Steam angeboten, bis es die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien im Dezember 2020 auf die Liste der jugendgefährdenden Medien setzte.  Anderswo konnte man auf der vor allem auch unter Kinder und Jugendlichen beliebten Spiele- und Baukastenplattform Roblox 2022 das rechtsextremistische Attentat von Halle nachspielen. Täglich sind mehr als 70 Millionen Spielende in Roblox unterwegs – ein enormes potentielles Publikum. Auch wenn, so Mick Prinz, »solche Arten von rechtsextremen Games eher eine Nische sind« – sie haben gerade die jüngere Zielgruppe im Blick

via gamestar: Rechtsextremismus auf Steam und Co.: Wie Hass im Umfeld von Videospielen gedeiht