Die Vorstellungen der AfD zum EU-Austritt zeigen, welchen Schaden diese Partei der deutschen Wirtschaft zufügen könnte. (…) Wer die AfD “inhaltlich stellen will”, wie es nun öfter heißt, kommt allerdings auch um ihre wirtschaftspolitischen Forderungen nicht herum. Auch hier wären die Folgen für Beschäftigte und Unternehmen gewaltig. AfD-Chefin Alice Weidel hat gerade eine anschauliche Vorlage hierzu geliefert mit ihren Forderungen zur Europäischen Union. In einem Gespräch mit der Financial Times bezeichnete sie den Austritt Großbritanniens aus der EU jetzt als “goldrichtig”, es sei “ein Modell für Deutschland”, dass man eine souveräne Entscheidung wie den Brexit treffen könne. (…) Für Deutschland und seine exportorientierte Wirtschaft dürften die Folgen eines EU-Ausstiegs noch gravierender sein. Der Dexit wäre ein Schlag gegen deutsche Unternehmen, der die Bilanzen ins Minus und die Arbeitslosenzahlen in lange nicht gesehene Höhen treiben würde. Er würde Grenzkontrollen zurückbringen, Scharen an Zollbeamten und Lkw-Staus an den Grenzen. So was soll “goldrichtig” sein?

via sz: AfD : Desaster mit Ansage

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