Die Kriminalpolizei Erfurt ermittelt derzeit gegen den Landesvorsitzenden der AfD Sachsen-Anhalt, Martin Reichardt. Es geht um eine Rede Reichardts im Oktober in Erfurt, in der er unter anderem Bundespräsident Steinmeier als “einen der übelsten Spalter und Hetzer der deutschen Geschichte” bezeichnet hatte. Die Staatsanwaltschaft soll zeitnah eingeschaltet werden. In Thüringen ermittelt die Polizei gegen Martin Reichardt. Der AfD-Vorsitzende aus Sachsen-Anhalt soll Politiker beleidigt haben. In einer Rede im Oktober in Erfurt hatte sich Reichardt unter anderem abfällig über Bundespräsident Steinmeier geäußert. Reichardt erklärte im Gespräch mit MDR SACHSEN-ANHALT, ihm sei von diesem Ermittlungsverfahren bislang nichts bekannt. Die Polizei in Thüringen ermittelt gegen den Bundestagsabgeordneten und Landesvorsitzenden der AfD in Sachsen-Anhalt, Martin Reichardt. Er soll sich bei einer AfD-Veranstaltung am 28. Oktober in Erfurt auf dem Domplatz beleidigend und verleumdend gegen Politiker geäußert haben. Im Nachgang wurde Reichardt nach Polizeiangaben von einer Privatperson angezeigt. Das bestätigte die Landespolizeiinspektion Erfurt auf Anfrage von MDR SACHSEN-ANHALT. In seiner Rede bezeichnete Reichardt unter anderem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier als “übelsten Spalter und Hetzer”. Die AfD in Thüringen hat die Ansprache auf ihrem Youtube-Kanal veröffentlicht.

via mdr: NACH REDE IN ERFURT Polizei ermittelt gegen AfD-Landesvorsitzenden Martin Reichardt